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des Kreisverbandes Roth

19.06.2022 - Grüne Wege zu grüner Wirtschaft

Nach zwei Jahren Corona-Pause organisieren Bündnis 90/Die Grünen Bezirksverband Mittelfranken wieder die Veranstaltungsreihe „Grüne Wege führen weiter“ (www.gruene-mittelfranken.de Grüne Wege). Dieses Jahr werden unter dem Motto „Grüne Wege zu grüner Wirtschaft“ Firmen in ganz Mittelfranken besucht, die mit Nachhaltigkeit, Innovation oder auch Gemeinwohl zu tun haben. Wirtschaften im Einklang mit Natur, Tieren und Menschen galt lange Zeit als nicht machbar und unrealistisch. Inzwischen haben auch große Firmen erkannt, dass Nachhaltigkeit zum Firmenleben dazugehört, und sogar ihre Unternehmensziele danach ausgerichtet. Das ist der richtige Weg, der gegangen werden muss. Schon vor 50 Jahren hat der Bericht des Club of Rome "Die Grenzen des Wachstums" aufgezeigt.

In diesem Rahmen wird der Kreisverband Roth am kommenden Sonntag, 26. Juni, die
Firma HT Group in Heideck besuchen.

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14.06.2022 - Ein Gesetz für den RadFAIRkehr: Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Roth unterstützen das angestrebte Volksbegehren

Die bayerische Staatsregierung selbst hatte sich 2017 das Ziel gesteckt, bis 2025 den Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehr von 10 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Gestiegen ist er aber nur um 1 Prozent. Fehlende oder plötzlich endende Radwege, keine Abstell- oder Radmitnahmemöglichkeiten machen Radfahren alles andere als attraktiv.

Bündnis 90/Die Grünen und die SPD legten im Landtag Gesetzesentwürfe vor, um dem Freistaat endlich den Rahmen für eine echte Radverkehrförderung zu geben. Diese wurden im März 2022 mit der Mehrheit von CSU und Freien Wählern abgelehnt. Daraufhin hat sich ein Bündnis aus Verbänden und Parteien gebildet, um das Gesetz durch ein Volksbegehren auf den Weg zu bringen. Am 16. Juni beginnt die Unterschriftensammlung für die erste Stufe des Verfahrens: 25000 Unterschriften sind für den Zulassungsantrag erforderlich.

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02.06.2022 - Car-Sharing in der Fläche schwierig

Nicht unmöglich
Genügend Personen müssen auf Dauer Fahrzeuge gemeinsam nutzen wollen.

Wie etabliert man ein funktionierendes Car-Sharing-System vor Ort und ist das auch etwas für den ländlichen Raum? Zu dieser Frage hatte der Kreisverband der Grünen einen Experten nach Roth eingeladen. Michael Ziesak, Referent für Verkehrspolitik beim Bundesverband Car-Sharing hatte viele Zahlen und Fakten im Gepäck. Die sorgten einerseits für Ernüchterung, lieferten aber auch Hinweise für weitergehende Diskussionen.

Tatsächlich habe Deutschland, so Ziesak, in Sachen Car-Sharing eine Vorreiterrolle. 243 Anbieter (Stand 1. Januar 2022) stellen über 30 000 Fahrzeuge in 935 Städten und Gemeinden bereit. Während es in allen Groß- und Mittelstädten mindestens ein Car-Sharing-Angebot gibt, ist das Angebot in der Fläche eher dünn.

von Stefanie Graff

Erschienen in der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 02.06.2022

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18.05.2022 - Seenotrettung auf dem Mittelmeer - oder „Die Alternativen will ich gar nicht wissen“

Auf Einladung des Hilpoltsteiner GRÜNEN Ortsverbands berichtete der Grüne Landtagsabgeordnete und Rettungssanitäter Andreas Kahl von seinen Erlebnissen auf dem RETTUNGSSCHIFF Sea Eye 4 im Sommer 2021.

Den Einstieg machte Andreas Krahl mit einigen Fakten zur Fluchtursache und -route (Libyen als aktuell einziges Transitland zwischen Zentralafrika und dem Mittelmeer, weil aufgrund der innenpolitischen Situation keine Grenzsicherung stattfindet) und ein paar Zahlen über die Erfolgsaussichten dieser Fluchtversuche (offiziell stirbt jeder 29., viele Boote werden jedoch gar nicht registriert), bevor er sehr anschaulich den Ablauf seines Einsatzes erzählte.

Als medizinische Fachkraft verbrachte er mit weiteren „Medics“, wenigen hauptamtlichen Seeleuten und vielen idealistischen Freiwilligen zwischen 19 und über 60 Jahren insgesamt sechs Wochen im Einsatz auf der Sea Eye 4, einem noch jungen (Baujahr 1971) ehemaligen offshore-Versorgungsschiff. Zum Einsatz gehörten Kennenlernen, Knoten-, Feuerlösch- und Erste-Hilfe-Lehrgänge vor Ort, die Inventarisierung der medizinischen Ausrüstung, ein striktes Covid-Testregime, Reparaturen und das eigenhändige An-Bord-Schaffen von knapp 30 Tonnen Proviant für 29 Besatzungsmitglieder und potenziell 400 Gerettete.

(Thomas Kempf und Birgit Fuchs)

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