Wir freuen uns, dass wir nun wieder Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln durchführen können. Die Veranstaltungen finden Sie unter Termine.

Aktuelles

Grüner Treff nur intern und digital

Aufgrund der aktuellen Situation können wir unseren für 12. Januar geplanten Grünen Treff nicht als Präsenzveranstaltung durchführen und müssen diesen leider absagen. Die Grünen Mitglieder werden sich an diesem Tag per Videokonferenz zusammenschalten und die aktuellen Themen diskutieren. Wir hoffen, den nächsten Grünen Treff wieder wie gewohnt durchführen und auch die Öffentlichkeit dazu einladen zu können.

Bis dahin eine gute Zeit und bleiben Sie gesund.

Ihre Rednitzhembacher Grünen

Mehr Sicherheit durch neue Markierung der Radwege

Die Grünen Gemeinderäte freuen sich über die neue Rotmarkierung an den Radwegkreuzungen.

Attraktive und sichere Radwege sind wichtig, um immer mehr Menschen fürs Fahrradfahren zu begeistern. Die Radwege in Rednitzhembach wurden auf Antrag der Grünen Gemeinderäte an gefährlichen Kreuzungen und Einmündungen durch Anbringung der roten Markierung sicherer.  Davon profitieren alle, die sich sportlich und umweltfreundlich mit dem Fahrrad fortbewegen. Kinder, aber auch die vielen erwachsende Mitbürger*innen die immer öfter vom Auto mal aufs Rad umsteigen und nicht nur kurze Wege umweltfreundlich, sportlich und gesund auf zwei Rädern zurücklegen.   

Rednitzhembacher Grüne wieder selbständig

Der neue Grüne Ortsvorstand mit der Landesvorsitzenden: von links: Eva Lettenbauer, Erwin Held, Johanna Held und Leo Fuchs

Drei Mitgliederversammlungen an einem Abend sind formal erforderlich gewesen, um für die Gemeinden Büchenbach und Rednitzhembach wieder eigenständige Grüne Ortsverbände zu gründen. Die ersten Gratulationen zur Wiedergründung kamen von Eva Lettenbauer. Die bayerische Landesvorsitzende der Partei war zu der Veranstaltung nach Rednitzhembach gekommen, um mitzuverfolgen wie sich die bis dahin in einem gemeinsamen Ortsverband organisierten Grünen wieder selbstständig machten.

Nach dem Bericht über die Aktivitäten des letzten Jahres bedankte sich Erwin Held bei Lisa Schiexl, die seit letztem Jahr als Beisitzer im Ortsvorstand tätig war. Die Verabschiedung und Danke für 5Jahre mitgestalten im bisherigen Ortsvorstand bei Moni Trost wird nachgeholt, da Moni bei der Versammlung nicht dabei war.

Zunächst wurde nun der gemeinsame Ortsverband der Grünen für Rednitzhembach und Büchenbach per einstimmigem Beschluss aufgelöst. Darauf folgten zwei Gründungsversammlungen mit jeweils der Wahl eines Vorstands. Für Rednitzhembach wurde Erwin Held zum Sprecher bestimmt. Schriftführerin ist Johanna Held. Zum Kassier wählten die Mitglieder Leo Fuchs, der bisher schon die Kasse des gemeinsamen Ortsverbandes führte.  Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Die beiden nun eigenständigen Ortsgruppen betonten anschließend die Bedeutung grüner Politik für die Gemeinden im Landkreis Roth. Künftig wollen sich die Grünen in Rednitzhembach weiter etablieren. Sie wollen sich in die politische Diskussion einmischen und Themen wie fairer Handel, Klimawandel und offene Gesellschaft diskutieren und vertiefen.

13 Jahre lang hatten die Grünen in Rednitzhembach mit ihren Parteifreunden aus der Nachbargemeinde einen gemeinsamen Ortsverband gebildet. Grund für die Fusion im Jahr 2007 war ein beständiger Rückgang der Mitgliederzahl in Büchenbach. Zuletzt gab es dort nur noch zwei Parteimitglieder. Im letzten Jahr allerdings haben die Grünen in Büchenbach enorm an Zuspruch gewonnen, was nun dazu führte, wieder eigenständige Ortsverbände zu gründen.

Lärmschutz an der B2

Über die Lärmschutzwand entlang der B2, die von vielen Anwohnern als unzureichend wahrgenommen wird, haben wir uns informiert. Möglicherweise wurden falsche Materialien verbaut. Da bei einer Lärmschutzwand alle Materialien zertifiziert sein müssen, überprüft das Rednitzhembacher Bauamt diese Zertifizierungen. Zu klären ist, ob tatsächlich Baumängel vorliegen und wer gegebenenfalls dafür verantwortlich ist.

Wir haben uns mit weiteren Ansatzpunkten zur Verbesserung der Situation beschäftigt:

Kann der Lärmschutz noch höher gebaut werden?
Ähnlich wie entlang der A6 wäre es denkbar, zusätzlich Betonwände auf die Gabbionenwand zu setzen. Dies sollte zumindest geprüft werden.

Wie wirkt eine Bepflanzung?
Dieser Punkt wurde bislang als wirkungslos abgetan. Dabei kann eine Bepflanzung durchaus absorbierend und streuend wirken.

Warum ist der Abstand der Wand zur Fahrbahn zum Teil so groß?
Angeblich steht die Lärmschutzwand so nah wie möglich am Fahrbahnrand. Immerhin sind das teilweise 13 Meter. Liegt es an der Breite des Walls, der der Mauer als Unterkonstruktion dient?

Hilft Flüsterasphalt?
Der umgangssprachlich als Flüsterasphalt bezeichnete, offenporige Asphalt würde an dieser Stelle wohl nicht das ganze Problem lösen, könnte sich aber vermutlich zumindest mildernd auswirken.

Werden Schallschutzfenster gefördert?
Da auf der Seite der Unterfichtenmühle zumindest kurzfristig keine Lärmschutzwand errichtet werden kann, ist für die Anwohner hier diese Schallschutzmaßnahme aktuell leider die einzig mögliche. Nachdem die entsprechenden Grenzwerte überschritten werden, wird sie wohl auch gefördert. Allerdings wollen sich die meisten ja nicht immer nur im Wohnzimmer aufhalten, sondern auch das Leben draußen genießen.

Warum wird nicht Tempo 100 eingeführt?
Die geltenden Richtlinien wurden   von der Verwaltung des Landratsamtes   so ausgelegt, dass ein Tempolimit hier nicht angebracht ist. Das bedauern wir sehr.

Prinzipiell freuen wir uns, dass in der Gemeindeverwaltung die Dringlichkeit des Themas präsent ist. Wir hoffen auf baldige Ergebnisse der aktuellen Prüfungen und setzen uns weiterhin für bauliche Verbesserungen des Lärmschutz ein.

MdL Markus Büchler und Kreisrat Wolfgang Scharpf erörtern mit den Rednitzhembacher Grünen die Planungen für den Radweg

Grüne vor Ort mit MdL Dr. Markus Büchler

Auf Einladung der Grünen in Rednitzhembach kam der mobilitätspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Dr. Markus Büchler. Er ist auch im Verkehrsausschuss des Bayer. Landtags und begeisterter Radfahrer. Deshalb war die erste Ortsbegehung an der Kreisstraße von Rednitzhembach nach Schwanstetten, wo ein Radweg entstehen soll. Die Schwierigkeit ist hier die Zu- und Abfahrt zur Bundesstraße 2, da dort die größte Gefahr für die Radfahrer besteht.

Ein weiterer Ortstermin fand in der Unterfichtenmühle statt, dort sind die Anwohner einem unerträglichen Lärm ausgesetzt. Während des Gesprächs mit den Anwohnern im Freien wurde der Verkehrslärm sehr deutlich wahrgenommen. Es besteht keinerlei Lärmschutz, der dringend nötig ist. Auch der Lärmschutzwall auf der gegenüberliegenden Seite ist für die dahinter wohnenden Anlieger kein ausreichender Schutz vor Lärm, wie sich die Besucher bei einem weiteren Ortstermin im Schaftnacher Weg überzeugen konnten. Schon oft mussten sich die Anwohner dort vorhalten lassen, dass die Schnellstraße zeitlich vor den Häusern gebaut wurde. Jedoch ist dies kein Argument gegen einen umfangreichen und damit besseren Schutz, da das Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. 

Die schnellste Lösung, so Markus Büchler, sei ein Tempolimit, eine verbesserte Lärmschutzwand, insbesondere auch Lückenschließungen und mehr Bepflanzung.

Dies gilt auch für die weitere Ortsbebauung entlang der Bundesstraße. Außerdem wies er auf den Lärmschutzaktionsplan Bayern und damit geförderten Maßnahmen hin. Leider dient hierzu nur eine Emissionsberechnung und keine tatsächliche Messung, die exakter wäre. 

Die Forderung der Rednitzhembacher Grünen:

Weitreichendes Tempolimit bei den zuständigen Behörden vehement einfordern

Lückenschluss der Lärmschutzwände

Aufbau auf den bestehenden Lärmschutzwänden

Lärmschutzmaßnahmen an der Unterfichtenmühle

Schnelle und umfangreiche Bepflanzung an den Lärmschutzwällen

Beim Ortstermin im Schaftnacher Weg diskutierten die Anwohner im Garten der Familie Kraft mit Markus Büchler

Adventsmarkt

Zum ersten Mal waren wir Grüne auf dem Hembacher Adventsmarkt mit einem Stand dabei. Bei einem heißen Grünen Hugo und Bionade wurden viele nette Gespräche geführt.

Ein besonderer Hingucker waren die kunstvoll gemalten Preisschilder von Alina Wildermann.

Vielen Dank dafür und ein Dank auch an unsere vielen Helfer, ohne die unser Weihnachtsstand nicht möglich gewesen wäre.

Besuch im „Wohnzimmer“

Die Grünen Gemeinderäte aus Rednitzhembach Erwin Held und Moni Trost besuchten die Mitarbeiter des Jugendtreffs der offenen Jugendarbeit in ihren neu gestalteten Räumen

„Das Wohnzimmer“. Die Gemeinderäte informierten sich über den gelungenen Umbau und sprachen in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre mit den Verantwortlichen über weitere Zukunftspläne und Veranstaltungen des Jugendtreffs.  

Als Anerkennung für diese überaus wichtige Jugendarbeit in Rednitzhembach überreichten Moni Trost und Erwin Held Bälle aus fairer Produktion ohne Kinderarbeit, finanziert mit Sitzungsgeldern der Gemeinderäte.  Die Verantwortlichen des Jugendtreffs hatten die Bälle vorher selbst ausgesucht.

In Büchenbach wird’s wieder grün
Bündnis 90/ Die Grünen wollen bei Kommunalwahl 2020 antreten 


Lange war es still um die Grünen in Büchenbach, nun weht ein neuer Wind durch die Gemeinde: Bei den kommenden Kommunalwahlen im März 2020 wollen Bündnis 90/Die Grünen wieder mit einer eigenen Liste für den Gemeinderat kandidieren. Aktuell formieren sich einige Bürgerinnen und Bürger Büchenbachs, um Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Gemeinde voranzutreiben und Grüne Themen noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Seit 2007 sind die Grünen in Büchenbach im gemeinsamen Ortsverband Büchenbach/Rednitzhembach organisiert, weil es damals nicht genug aktive Mitglieder gab. Nun wird es nach zwei Wahlperioden wieder eine Grüne Liste in Büchenbach geben: „Wir wollen in Zusammenarbeit mit allen die Kommunalpolitik hier in Büchenbach mitgestalten und den Themen sowie den Anhängern der Grünen Raum geben,“ so Ingrid Karg, bei der die ersten Treffen der Ortsgruppe stattfanden. Bei allen Entscheidungen im Gemeinderat sollen die Auswirkungen auf Mensch und Natur und das Erreichen der Klimaschutzziele auch auf lokaler Ebene noch mehr berücksichtigt werden, ist sich die Gruppe einig. Unterstützung bekamen sie bereits von der ehemaligen Büchenbacher Grünen-Gemeinderätin Elli Reich sowie Erwin Held, dem Vorsitzenden des Grünen Ortsverbandes Büchenbach/Rednitzhembach. Die Aufstellungsversammlung für die Liste zur Kommunalwahl ist für Dezember geplant. Wer sich den Büchenbacher Grünen anschließen will, ist herzlich willkommen: „Wir freuen uns über weitere Interessentinnen und Interessenten!“
Nähere Informationen unter kontakt@gruene-buechenbach.de.

Bildunterschrift: Die Büchenbacher Grünen: Markus Hempfling, Lisa Schiexl, Gerhard Karg, Ingrid Karg, Susanne Grüner, Alexander Grüner, Vanessa Hartmann. Es fehlen: Melanie Plaschke und Carmen Hempfling

Rednitzhembacher Grüne erarbeiten Grundlagen für die Kommunalwahl 2020

Ziele, Inhalte und Fahrplan für die Kommunalwahl im nächsten März wurden gemeinsam mit interessierten Rednitzhembacher Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und festgelegt

Was kann auf Gemeindeebene getan werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen? Können alternative Energiequellen wie Nah- oder Erdwärme dazu beitragen, die regionale Energieerzeugung nachhaltig zu stärken? Wie kann die Wohn- und Arbeitssituation für die Rednitzhembacher Bürger zukunftsorientiert gestaltet werden? Intensiv verliefen die Diskussionen zu diesen und zahlreichen anderen Fragestellungen im Verlauf des Workshops der Grünen.

Die beiden Vorsitzenden des Ortsverbandes Rednitzhembach/Büchenbach, Monika Trost und Erwin Held, hatten die Mitglieder und interessierte Mitbürger Rednitzhembachs eingeladen, um gemeinsam die Eckpunkte für das Wahlprogramm zu erarbeiten. Unter der engagierten und fachkundigen Moderation von Heidi Deffner  vom Bezirksverband Mittelfranken wurden die Themen gesammelt und strukturiert.

„Wir haben zahlreiche gute und spannende Impulse erhalten, die in unsere kommunalpolitischen Aktivitäten einfließen werden und freuen uns darauf, diese in den kommenden Monaten mit den Rednitzhembacher Bürgerinnen und Bürgern zu vertiefen “, resümierte Erwin Held. Ein Schwerpunkt sei in jedem Fall der Klima- und Umweltschutz: „Wir werden konsequent dafür eintreten, dass das Bewusstsein für verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Handeln in allen Bereichen der Kommune spürbar steigt“, so Held. „Neben dem Weg zu einer energieautarken Gemeinde haben wir uns die Kernthemen Verkehr und Mobilität, Wohnen und Arbeiten in Rednitzhembach und die Förderung eines sozialen Für- und Miteinanders auf die Fahnen geschrieben“ ergänzte Monika Trost.   

Neben inhaltlichen Themen wurde der Fahrplan bis zur Kommunalwahl im März 2020 festgelegt. „Mit zahlreichen Maßnahmen werden wir unseren Wirkungsgrad weiter steigern um in der nächsten Legislaturperiode mit einer deutlich verbreiterten Basis grüne Mehrwerte im Rednitzhembacher  Gemeinderat zu verankern“ blickte Erwin Held voraus. Der Startschuss dafür ist jedenfalls erfolgreich gelungen. Auch dank der Unterstützung von Heidi Deffner bei der sich alle Teilnehmer abschließend noch herzlich bedankten.    

Jahreshauptversammlung 2019

Die Mitglieder des Ortsverbandes trafen sich im Gemeindezentrum Rednitzhembach zur Jahreshauptversammlung. Erwin Held begrüßte insbesondere Ursula Burkhard und Lisa Schixl vom Kreisvorstand. Anschließend berichteten er und Moni Trost über die Aktivitäten des Ortsverbandes seit der letzten Jahreshauptversammlung.

Im Januar stand das Volksbegehren „Artenvielfalt“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit SPD, Bund Naturschutz, ÖDP, dem Obst- und Gartenbauverein, der Kolpingfamilie Rednitzhembach und örtlichen Imkern konnte ein breites Aktionsbündnis geschlossen und in Rednitzhembach mit 28 % das beste Ergebnis im Landkreis erreicht werden. Im März trafen sich die Grünen zum Austausch mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Außerdem nahmen Vertreter am Baumschnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins teil. Schließlich betreuen die Grünen als Paten einen Zwetschgenbaum auf der Streuobstwiese. Gemeinsam mit SPD und Bund Naturschutz in Rednitzhembach luden die Grünen zu „Hembach blüht auf“ mit einem Vortrag von Gärtnermeister Thomas Mulzer und Imker Thomas Beck ins Gemeindezentrum.

Beim Frühjahrsstand gab es Infos zur Europawahl und im Mai wurden weitere Infostände dazugestaltet.

Bei der Neuwahl des Vorstandes kam es zu folgendem Ergebnis:

Sprecher*in sind weiterhin Moni Trost und Erwin Held, Kassier weiterhin Leo Fuchs.Als Beisitzerin arbeitet künftig Lisa Schixl aus Büchenbach im Vorstand mit. Damit ist nach längerer Pause Büchenbach wieder im Vorstand vertreten. Norbert Schlitz hat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand kandidiert.

Nach den Wahlen gab es noch einen kurzen Bericht aus dem Rednitzhembacher Gemeinderat.

Der Antrag, einen Behindertenbeauftragten zu benennen, fand leider keine Mehrheit, aber Michael und Christine Reutner sind nun von RINKH für Rednitzhembach zuständig und quasi „Behindertenbeauftragte“ – durch den Antrag wurde das Thema auf jeden Fall nach vorne gebracht. Zur Behandlung der Friedhofssatzung stellten die Grünen Räte den Antrag „Keine Grabsteine aus Kinderarbeit“. Dieser wurde in die Satzung aufgenommen.

Außerdem beantragten die Grünen, bei gemeindlichen Veranstaltungen künftig nur noch Mehrweggeschirr zu verwenden, weitere Hot Spots im Gemeindegebiet zu installieren und bei Straßenbeleuchtung auf Insektenfreundlichkeit zu achten.

Wie jedes Jahr, so haben die Grünen Gemeinderäte auch in diesem Jahr einen Teil ihrer Sitzungsgelder gespendet. Sie finanzierten „faire Bälle für die Grund- und Mittelschule“. Die Sportlehrer hatten diese im Vorfeld ausgesucht. 

v.l. Kreisvorstandssprecherin Ursula Burkhardt mit dem neuen Vorstand Lisa Schixl, Erwin Held, Moni Trost und Leo Fuchs

Auf gute Zusammenarbeit

v.l. Bernhard Spachmüller, Erwin Held, OB-Kandidatin für Schwabach Christine Krieg, Moni Trost und Landtagsabgeordnete Sabine Weigand.

Die Landtagsabgeordnete Sabine Weigand und der Kreisverband Schwabach eröffneten ihr Grünes Büro in der Nördlichen Ringstraße. Auch der Ortsverband Büchenbach/Rednitzhembach wünschte zum Einzug alles Gute. Als Geschenk hatten Moni Trost und Erwin Held etwas dabei, was man eigentlich nicht schenken sollte. „Wir haben es selbst geschenkt bekommen. Und es kommt noch schlimmer. Wir haben es von Euch bekommen“, so Erwin Held. „Ihr habt uns letztes Jahr zum Jubiläum einen Bausatz für ein gemeinsames Schwimmbad geschenkt. Nun ist es zusammengebaut und wir bringen es heute wieder mit. Sicher findet Ihr in Eurem neuen Büro einen geeigneten Platz, wo es als Symbol unseres konstruktiven Miteinanders gut zur Geltung kommt.“ Auch wenn aus dem gemeinsamen Schwimmbad nichts mehr wird, wünschen wir uns weiterhin eine gute Zusammenarbeit.  

Faire Bälle für die Schule

Moni Trost und Erwin Held waren zu Gast in der Rednitzhembacher Grund– und Mittelschule um Bälle aus fairer Produktion zu überreichen. Die beiden Grünen Gemeinderäte spenden regelmäßig einen Teil ihrer Sitzungsgelder an Organisationen im Ort. Die Sportlehrer der Schule hatten die Bälle im Vorfeld ausgesucht. Moni Trost erläuterte kurz, wie wichtig es ist nachhaltig, ökologisch und sozialverträglich zu produzieren.

Erwin Held wünschte viel Spaß mit den Bällen, bei denen man durch das Fairtrade - Logo immer daran erinnert wird, dass diese fair produziert wurden und man immer mit gutem Gewissen spielen kann. „Wenn Sie mit den Bällen zufrieden sind, sagen Sie bitte der Gemeinde, dass künftig solche beschafft werden“ so Erwin Held an die Schulleitung. Denn leider hat die Gemeinde das Thema Fairtrade bisher zu wenig im Blick.

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern für das hervorragende Ergebnis bei der EU-Wahl !

Büchenbach 18,42 %
Rednitzhembach 20,05 %

 

Infostand zur EU-Wahl

An den Infoständen im April und Mai informierten die Grünen über die

anstehende EU-Wahl und die Arbeit der Grünen vor Ort.

Mit Begeisterung wurden die Blumensamen – ein Beitrag gegen das Insektensterben – 

von den Bürgerinnen und Bürgern mitgenommen.

(Wild-)bienenfreundliche Anpflanzungen attraktiv und pflegeleicht gestalten

Was kann die Gemeinde - was kann jeder einzelne für den Artenschutz tun?

 Am 30. April 2019 hatten die Rednitzhembacher Ortsvereine von SPD und Bündnis 90/Die Grünen sowie der Bund Naturschutz zum „1. Hembacher Zukunftsgespräch“ geladen. Mehr als 50 Besucher waren zum Vortrag „(wild-) bienenfreundliche Anpflanzungen attraktiv und pflegeleicht gestalten“ von Thomas Mulzer, ein Gärtnermeister der Stadtgärtnerei Schwabach, gekommen. Eines war schnell klar: Sollen Garten und öffentliche Flächen insektenfreundlich werden, muss sich manch einer von vielen liebgewonnener Gewohnheiten verabschieden. Der stets kurz geschorene Rasen und bunte Blumenbeete, deren Pflanzen nur auf Optik aber nicht auf Insektenfreundlichkeit gezüchtet wurden, sind allenfalls für den Menschen attraktiv. Viele durch Zucht veränderte Blumen sind zwar herrlich anzusehen, haben jedoch dicht gefüllte Blüten und sind wertlos für die Tiere, da diesen der Weg ins Innere der Blüte versperrt ist. Kurz geschorener Rasen, wo nicht einmal mehr ein Gänseblümchen blüht, der Rückgang von natürlichen Blumenwiesen und landwirtschaftliche Monokulturen tun ein Übriges, um den Lebensraum der Insekten zu zerstören. Mulzer zitierte besorgniserregende Studien. So sterben Insekten acht Mal schneller aus als Säugetiere. Er appellierte an die Zuhörer: „Nicht alles abmähen, sondern wie bei einem Mosaik einfach ein bisschen was stehen lassen!“ Dies gilt ebenfalls für Gemeindeflächen. Was also tun? Thomas Mulzer empfiehlt attraktive Staudenmischungen. Krokusse, Katzenminze, Sommeraster, Origanum (Dost), Salbei und Bergminze sorgen für ganzjährig Blütenpracht. Für den Frühling können bienenfreundliche Zwiebelpflanzen wie Wildtulpen, Wildnarzissen und Krokusse gepflanzt werden. Als Gehölze sind Wildrosen, Weißdorn, Kornelkirsche und Salweide ergiebige Pollenspender. Außerdem empfahl Mulzer Totholz im eigenen Garten kreativ zu nutzen, die Insekten würden es danken. 

Im Anschluss bewertete Imker Thomas Beck aus Rednitzhembach die Situation aus Imkersicht. Die Honigbiene hat es besser als die Wildbiene. Sie fliegt wesentlich größere Radien als die Wildbiene und im Notfall kann der Imker zufüttern. Aber Blühstreifen um die Felder sind aufgrund der Nähe zu den Äckern oft belastet und daher für viele Insekten eine tödliche Falle.

Bezugsquellen und Informationen zu naturnahen Gärten, Staudenmischungen und Wildstaudensaatgut 

lwg.bayern.de/knapkon.de/naturgarten.org/rieger-hofmann.de/saaten-zeller.de

Infostand Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“

Um gemeinsam für das Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ zu werben gründete sich auch in Rednitzhembach ein Aktionsbündnis. Getragen wird das Bündnis von Bund Naturschutz,  Bündnis 90/Die Grünen, ÖDP, SPD,  Rednitzhembacher Imkern, dem Obst- & Gartenbauverein und der Kolpingsfamilie.

Bereits vor dem Start des Volksbegehrens warben die Beteiligten an Infoständen für das Volksbegehren und ließen sich auch von Kälte, Schnee und Regen nicht abhalten.

Starttag Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“

Am Starttag der Eintragungsfrist trafen sich Vertreter des Rednitzhembacher Aktionsbündnisses, um sich gemeinsam im Rathaus in die Listen für das Volksbegehren „Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ einzutragen. Nach der guten Resonanz an den Infoständen sind die Unterstützer vor Ort zuversichtlich, dass die erforderliche Anzahl an Unterschriften erreicht werden kann. Bis zum 13. Februar sind noch weitere Aktionen geplant, um die Bürger auf das Volksbegehren hinzuweisen.

Jahreshauptversammlung 2018 des Grünen Ortsverbandes

Die Mitglieder des Grünen Ortsverbandes Büchenbach/Rednitzhembach trafen sich zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Erwin Held begrüßte dazu besonders Boris und Christina Czerwenka als Vertreter des Kreisvorstandes, sowie die neuen Mitglieder. 

Es folgte der Bericht über die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr.

Wie bereits seit einigen Jahren war der Ortsverband wieder mit einer großen Gruppe beim Grünkohlessen bei den Grünen Nachbarn in Schwanstetten vertreten. Gastrednerin war dieses Jahr die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl Katharina Schulze. 

Nachdem die Grünen die Patenschaft für einen Zwetschgenbaum auf der vom OGV betreuten Streuobstwiese übernommen haben, waren sie im März dort zum Baumschnittkurs. 

Im April gab es wieder die „Frühjahrsaktion“. Dort Informierten die Grünen über die Arbeit im Gemeinderat und sammelten Unterschriften für die Aktion des Umweltinstituts: „Platzverweis für Bienengifte“. Dies war ein grandioser Erfolg. In kurzer Zeit unterschrieben mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger für das Verbot der giftigsten Pflanzenschutzmittel.

Höhepunkt im vergangenen Jahr war das Jubiläum. Im Juni feierten die Rednitzhembacher Grünen die Gründung des Ortsverbandes vor 15 Jahren. Seit zehn Jahren sind sie auch im Gemeinderat vertreten. Dazu gratulierte unter anderem die Landesvorsitzende Sigi Hagl, sowie die Grünen aus dem Kreisverband Roth und Schwabach und die Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Auch Gemeinderatskolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen feierten dieses Jubiläum mit. 

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Roth standen heuer Wahlen an. Seitdem ist der Ortsverband mit Lisa Schixl auch wieder im Kreisvorstand vertreten. Außerdem ist der OV Büchenbach/Rednitzhembach seit diesem Jahr Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus.

Im September warben die Grünen mit Infoständen in Büchenbach und Rednitzhembach für die grünen Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtags- und Bezirkswahl.

Die Gemeinderäte Monika Trost und Erwin Held berichteten über die Arbeit im Gemeinderat. Im Januar brachten sie nochmals das Thema Nahwärmenetz für den Hohen Hof ein. Der Gemeinderat beschloss, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Im Mai allerdings wurde dieser Beschluss wieder gekippt, angeblich weil es zu lange dauern und die Bebauung zu sehr verzögern würde, da vor Oktober kein Gutachten erstellt werden könne. Die Mehrheit der Gemeinderäte überzeugte dieses Argument. Die Erschließungsarbeiten begannen aber erst im November. 

Für den Haushalt 2018 hatten die Grünen u.a. Ladestationen für E-Bikes beantragt. Beim Umbau des Gemeindezentrums wurde dies umgesetzt. Der Antrag auf Wiesenbestattungen auf unserem Friedhof soll evtl. mit der Umgestaltung des Friedhofes umgesetzt werden.

Die Fitness-Geräte im Freien sind in Planung. Hier gab es inzwischen einen Besichtigungstermin des Gemeinderates verschiedener Einrichtungen. Der Antrag, einen Behindertenbeauftragten zu ernennen, wurde vertagt. Hier erfolgt noch die Vorstellung des Inklusionsnetzwerkes Rhink im Gemeinderat. 

Die Grünen Räte sind nicht nur in Sitzungen aktiv. Sie besuchen regelmäßig verschiedene Einrichtungen in Rednitzhembach. In diesem Jahr waren sie beim Obst- und Gartenbauverein. Sie haben sich mit der Vorstandschaft des Vereins ausgetauscht und überreichten eine Spende von 300 € von ihren Sitzungsgeldern. 

Zum Schluss gab es noch einen Rückblick auf die Landtags- und Bezirkswahlen. Boris Czerwenka bedankte sich für den Kreisverband bei den Anwesenden für die tolle Unterstützung. Mit 19,21% hatte Rednitzhembach schließlich das beste Grüne Zweitstimmenergebnis zur Landtagswahl im Landkreis erreicht. Diesen Schwung will der Ortsverband mit ins nächste Jahr nehmen, um auch bei der Europawahl wieder gut abzuschneiden. Die Frühjahrsaktion findet deshalb 2019 erst Ende April statt, um dort auch für die Europawahl zu werben.

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern für das tolle Ergebnis bei der Landtags- und Bezirkswahl!

 

Landtagswahl

Büchenbach 16,84 %
Rednitzhembach 19,21 %

Bezirkswahl

Büchenbach 12,32 %
Rednitzhembach 18,34 %

Zwei Hembacher Grüne in Berlin - eine Informationsfahrt für politisch Interessierte

Jedes Mitglied des Bundestages erhält pro Jahr ein bestimmtes Kontingent, Besuchergruppen aus seinem Wahlkreis einzuladen. Diese Fahrten werden von Mitarbeiter*innen des Abgeordneten in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert. Hin- und Rückfahrt mit dem Zug, zwei Übernachtungen im Hotel und die Mahlzeiten sind für die Teilnehmer kostenlos. 

Das Ziel ist, einen Zugang zum politischen Betrieb der Bundesrepublik Deutschland zu ermöglichen. Es werden die Prozesse der parlamentarischen Demokratie und der Regierung vermittelt. Dafür dient auch der Besuch im Bundestag mit Infovortrag auf der Besuchertribüne mit anschließender Besichtigung der Kuppel des Reichstagsgebäudes, Führungen und Informationsvorträge, Stadtrundfahrten und ein Besuch mit Vortrag im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Auf nach Berlin! Am 20. Juni 2018 fuhren zwei Hembacher Grüne, Moni Trost mit ihrem Partner und Max Schreglmann mit seiner Ehefrau auf Einladung von Uwe Kekeritz, der Grüne Bundestagsabge-ordnete mit Schwerpunkt Entwicklungspolitik, nach Berlin.

Unter dem Thema: „Globale Gerechtigkeit. Wie schaffen wir das?“ gab es Vorträge und Diskussionen an den verschiedenen Tagen. Eine Vertreterin der Welthungerhilfe plädierte auf nachhaltige Ernährungssicherheit für alle und eine Welt ohne Hunger. Die Christliche Initiative Romero setzt sich weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein und gab neue Impulse für einen ethischen Konsum. Beide Vorträge zeigten auf, dass unser Wohlstand maßgeblich auf Ausbeutung anderer Menschen beruht. 

Ein besonderer Höhepunkt der Informationsfahrt war die Diskussion mit Uwe Kekeritz. Mit ihm wurden die Themen zur Entwicklungshilfe und unser unmittelbares Verhalten vertieft.

Vielen Dank an Florian Braunreuther, der die Gruppe hervorragend begleitet hat und an Uwe Kekeritz, der eine nachhaltige Motivation für die kommunalpolitische Arbeit gab.

Gemeinsam für Natur- und Umweltschutz

Eine gute Tradition bei den Rednitzhembacher Grünen ist es nun schon, verschiedene Einrichtungen und Vereine in der Gemeinde zu besuchen. Dieses Mal waren die Gemeinderäte Erwin Held und Moni Trost beim örtlichen Obst- und Gartenbauverein zu Gast. Dabei hoben die Grünen die wichtigen Aufgaben des Vereins in der Landschaftspflege, im Natur- und Umweltschutz und der Gartenkultur hervor und sahen hier durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Grünen und dem Obst- und Gartenbauverein. Besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lobten die Grünen.  

Die Verbundenheit zeigt sich auch in der Baumpatenschaft der Grünen für einen Zwetschgenbaum auf der Streuobstwiese. Hier konnte bereits die Pflege im Rahmen eines Baumschnittkurses, unter fachkundigen Erläuterungen, übernommen werden. Erfreulich, dass nicht nur die Streuobstwiese ein wesentliches Kulturlandschaftselement ist, sondern der Zwetschgenbaum auch schon viele Früchte trägt. 

Als Anerkennung der wichtigen Arbeit des OGV und um die weitere Arbeit des Vereins zu unterstützen kamen die Grünen Gemeinderäte nicht mit leeren Händen. Sie spendeten dem Verein 300 € von ihren Sitzungsgeldern. Der Obst- und Gartenbauverein will diese für die Anschaffung von Gartenwerkzeugen  verwenden.

Rednitzhembacher Grüne feierten Doppeljubiläum

Von lins nach rechts: Mario Engelhard, Moni Trost, Landesvorsitzende Sigi Hagl, Erwin Held, Sabine Weigand.

Doppeljubiläum bei den Rednitzhembacher Grünen. Vor 15 Jahren wurde der Ortsverband gegründet. Seit zehn Jahren sind die Grünen im Gemeinderat vertreten.

Von 2008 bis 2014 war die Partei mit einem Gemeinderatsmitglied vertreten. Bei der Kommunalwahl 2014 konnten die Grünen 20 Prozent zulegen und stellen seitdem zwei Gemeinderäte. Nach dem Ausscheiden von Norbert Schlitz im letzten Jahr vertritt Monika Trost mit Erwin Held nun die Grünen Positionen im Gemeinderat.

Dort konnten die Grünen schon einiges durchsetzen. Gemeinsam mit der SPD sorgten sie für den Beitritt zum Energiebündel und initierten die Fotovoltaikanlage auf den Bauhofdächern. Auch die Zuschüsse für energieeffiziente Haushaltsgeräte, faire Beschaffung, Ladestationen für E-Bikes gehen auf grüne initiativen zurück. Die Nahwärmeversorgung für den Hohen Hof, für den der Gemeinderat im Januar noch ein Gutachten in Auftrag gab wurde leider im Mai wieder gestoppt, weil angeblich zu viel Zeit verloren geht. 

Neben der Gemeinderatsarbeit gab es auch einen kurzen Rückblick auf die Aktionen des Ortsverbandes. Neben verschiedenen Veranstaltungen mit Grünen Promis aus der Bundes- und Landespolitik und Aktionen zu Volksbegehren und dem Bürgerentscheid zum Konzertsaal in Rednitzhembach sind die Grünen immer wieder in Rednitzhembach unterwegs und besuchen Einrichtungen und Vereine. Dabei kommen Sie nicht mit leeren Händen. Die Grünen Gemeinderäte spenden einen Teil ihrer Sitzungsgelder an Einrichtungen in der Gemeinde und unterstützen damit die Arbeit dieser Institutionen.

Neben Vertretern der grünen Kreisverbände Roth und Schwabach gratulierten auch die Rednitzhembacher Ortsvereine von SPD und Bund Naturschutz. Außerdem waren Bezirkstagskandidat Mario Engelhard und Landtagskandidatin Sabine Weigand gekommen. Sie gratulierten und warben für die Wahlen im Herbst. Mario ging vor allem auf die Probleme in den Bezirkskliniken ein und warb für neue Verhältnisse im Bezirk „Es stinkt gewaltig in Ansbach, deshalb wird es Zeit, die CSU in die Schranken zu weisen.“ Sabine sah das für die Landespolitik ähnlich.             Die CSU übernehme immer häufiger die Wortwahl der Populisten. Ihr Eindruck: „Die tun dies nicht nur aus taktischen Gründen, sondern sie denken insgeheim auch so.“

Zum Jubiläum war auch die bayerische Landesvorsitzende Sigi Hagl gekommen. Neben Glückwünschen zum Jubiläum ging sie auch auf die aktuelle Politik ein. Sie kritisierte die CSU vor allem in der Umwelt- und Flüchtlingspolitik und warf ihr minimalen Klimaschutz und maximalen Bodenverbrauch vor. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober gehe es schließlich um die Frage, in welcher Gesellschaft wir künftig leben wollen. Sie warb für eine Landwirtschaft mit der Natur und für ein buntes, freies und gerechtes Bayern, in dem alle ohne Diskrimminierung und gut leben können.

„Platzverweis für Bienengifte“ in Rednitzhembach

Beim Infostand am 14. April sammelten wir Rednitzhembacher Grünen u.a. Unterschriften für die Aktion „Platzverweis für Bienengifte“ vom Umweltinstitut München. Dabei geht es um den weitern Umgang von besonders gefährlichen Insektengiften, den Neonicotinoiden. Die Aktion war ein toller Erfolg. Über 150 Bürgerinnen und Bürger unterstützten die Aktion mit ihrer Unterschrift. Mit so einer starken Beteiligung hatten wir nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns über die große Unterstützung. Inzwischen wurde in Brüssel ein Freilandverbot für drei besonders bienengefährliche Stoffe beschlossen. Dazu konnten auch die Unterschriften aus Rednitzhembach einen kleinen Teil beitragen.  

Jahreshauptversammlung des grünen OV

Auf dem Bild von links: Boris Czerwenka vom Kreisvorstand, Erwin Held, Moni Trost und Leo Fuchs. Nicht auf dem Bild ist Norbert Schlitz.

Die Mitglieder des Ortsverbandes Büchenbach/Rednitzhembach von Bündnis90/Die Grünen trafen sich zur Jahreshauptversammlung.

Erwin Held berichtet über die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr.

Im Herbst 2016 waren die Grünen zu Besuch bei den damals noch im Igelhof wohnenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Sie haben sich mit den Jugendlichen und Betreuerinnen ausgetauscht und so einen Einblick in den Alltag der Jugendlichen erhalten. Als Geschenk für die Jugendlichen haben sie Bälle aus zertifizierter Fairer Produktion ohne Kinderarbeit - finanziert von Sitzungsgeldern – überreicht.

Bereits Tradition hat der Besuch beim Grünkohlessen in Schwanstetten. Dieses Jahr waren die Rednitzhembacher mit über 10 Personen gut vertreten. Gastredner war Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag.

Kein Aprilscherz war die Frühjahrsaktion am 1. April. Beim Infostand in der Bahnhofstraße informierten die Bündnisgrünen unter anderem über die Arbeit und Veränderungen im Gemeinderat. Dazu gab es Samen verschiedener Kräuter, Einkaufschips für die großen und Windräder für die kleinen Bürgerinnen und Bürger. Außerdem sammelten sie Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat. Nachdem diese Aktion bei den Rednitzhembachern gut angekommen war, wollen die Grünen auch im nächsten Jahr wieder eine Frühjahrsaktion in der Bahnhofstraße durchführen.

Im Juni fand die Versammlung des Kreisverbandes Roth in Rednitzhembach statt. Dort wurde neben anderen auch Melanie Plaschke, die ehemalige Kassiererin des Ortsverbandes, für 15 Jahre Mitgliedschaft bei Bündnis90/Die Grünen geehrt.

Zur Bundestagswahl gab es einen Infostand mit Direktkandidatin Gabriele Drechsler. Dort gab es auch die Möglichkeit für das erst am Vortag gestartete Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ zu unterschreiben. In der Woche vor der Wahl gab es am Bahnhof neben Informationen auch frische gesunde Äpfel für die S-Bahn-Fahrerinnen und Fahrer.

Der Ortsverband beteiligte sich auch an der Streuobstaktion des Obst- und Gartenbauvereins Rednitzhembach und hat die Patenschaft für einen Zwetschgenbaum übernommen.

Dem Bericht des Vorstandes schloss sich dessen Neuwahl an. Die Anwesenden bestimmten Boris Czerwenka vom Kreisvorstand des Kreisverbandes Roth zum Wahlvorstand.

Dem neuen Vorstand gehören an: Erwin Held und Moni Trost als gleichberechtige Vorsitzende, Leo Fuchs als Kassier und Norbert Schlitz als Beisitzer.

Der Wahl folgte der Bericht aus dem Gemeinderat. Im März legte Norbert Schlitz sein Gemeinderatsmandat aus gesundheitlichen Gründen nieder. Als seine Nachfolgerin wurde Moni Trost vereidigt.

Der Antrag „Energieeffiziente Haushaltsgeräte“, der mit den Kolleginnen der Freien Wählern eingebracht wurde, ist inzwischen umgesetzt und seit Januar werden Zuschüsse bezahlt. Bis September gab es bereits 110 Auszahlungen. Auch der Antrag „Fahrradabstellmöglichkeiten an Bushaltestellen“ zeigte konkrete Ergebnisse. An der Penzendorfer Straße gibt es seit Anfang des Jahres einen Fahrradständer.

Zum Baugebiet am Hohen Hof stellten die Grünen Räte einen Antrag für Nahwärmeversorgung. Für die Einfamilienhäuser wäre nur ein sogenanntes Kaltes Netz mit niedriger Temperatur zweckmäßig. Ein solches Netz ist mit Wärmepumpen betrieben. Allerdings gibt es hierzu noch nicht viele Betreiber mit Erfahrung. Aber für die Mehrfamilien- und Reihenhäuser am Waldrand wollen sich die Grünen weiter für eine Wärmeversorgung mit regionalen Hackschnitzeln einsetzen.

Der Antrag zur Sitzverteilung nach Hare-Niemeyer in den Kommunalparlamenten wurde von der Mehrheit der Gemeinderäte angenommen.

Für den Haushalt 2018 stellten die Grünen Anträge zu einem Bewegungspark/Mehrgenerationenpark und für Ladestationen für E-Bikes.

Auch für 2018 wurden bereits Planungen besprochen. Im April soll wieder eine Frühjahrsaktion stattfinden. Im nächsten Jahr gibt es 15 Jahre Grüne in Rednitzhembach und zehn Jahre sind sie im Gemeinderat vertreten. Der neue Vorstand wird in den nächsten Wochen beraten, wie diese Jubiläen begangen werden sollen. Fest eingeplant ist bereits ein Infostand zum Volksbegehren „Betonflut stoppen“.

Nach längerer Pause soll auch wieder eine Veranstaltung in Büchenbach stattfinden. 

Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern für das tolle Ergebnis bei der Bundestagswahl! 

Büchenbach 9,37%
Rednitzhembach 9,77%

Infostand zur Bundestagswahl

Am Infostand zur Bundestagswahl mit unserer Direktkandidatin Gabi Drechsler sammelten wir die ersten Unterschriften für das Volksbegehren „BETONFLUT EINDÄMMEN – Damit Bayern Heimat bleibt. In Rednitzhembach konnten die Bürgerinnen und Bürger damit bereits am ersten Tag nach dem Start des Volksbegehrens gegen den ausufernden Flächenfraß in Bayern unterschreiben.

Fahrradabstellmöglichkeiten an allen Bushaltestellen in Rednitzhembach

Nun gibt es auch an der Bushaltestelle in der Penzendorfer Straße einen Fahrradständer – zumindest für zwei Fahrräder. Damit gibt es nun an allen Bushaltestellen im Gemeindegebiet Fahrradabstellmöglichkeiten. Hiermit wurde ein Antrag der Gemeinderäte von Bündnis90/Die Grünen umgesetzt. 

Auf dem Bild der inzwischen aus dem Gemeinderat ausgeschiedene Norbert Schlitz, seine Nachfolgerin Monika Trost und Erwin Held.

Infostand in der Bahnhofstraße

Die Rednitzhembacher Grünen informierten die Bürgerinnen und Bürger über den Wechsel im Gemeinderat und über die Arbeit der Grünen Gemeinderäte beim Infostand in der Bahnhofstraße. Außerdem warben sie für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat. Die Bürgerinnen trugen sich zahlreich in die Unterschriftslisten ein.

>> zum PDF-Flyer

 

Wechsel bei den Grünen Räten

Aus gesundheitlichen Gründen hat Norbert Schlitz sein Amt als Gemeinderat in Rednitzhembach aufgegeben. Er war Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss und als Vertreter im Sozial- und Kulturausschuss engagiert. Erwin Held bedankte sich bei Norbert mit einem kleinen Geschenk für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Als Listennachfolgerin wurde Moni Trost als neue Grüne Gemeinderätin vereidigt. In ihrer neuen vertrauensvollen Aufgabe sind ihr soziale Themen, Familie und ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt ein großes Anliegen.

„Faire Bälle für unbegleitete Flüchtlinge“

Bereits mehrmals waren die Hembacher Grünen in verschiedenen Einrichtungen in der Gemeinde zu Besuch. Unter dem Motto „in Hembach unterwegs“ durften die Grünen dieses Mal bei den unbegleiteten Minderjährigen im Haus Welcome im ehemaligen Gasthof Igelhof in der Schwabacher Straße zu Gast sein. Dies ist eine Jugendhilfeeinrichtung des Landkreises Roth unter der Leitung der Rummelsberger Diakonie. Nach einem fröhlichen Empfang und gegenseitigem Kennenlernen wurden allerdings auch ernste Themen besprochen. Die Jugendlichen verfügen größtenteils über gute Deutschkenntnisse und es ergab sich eine intensive Diskussion auch über politische Themen. Aber auch über das Zusammenleben der Jugendlichen, die aus verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas kommen konnten sich die Vertreter von Bündnis90/Die Grünen ein Bild machen. Neun der aktuell 19 Jugendlichen werden zum 01.01. des kommenden Jahres volljährig. Diese Jugendlichen müssen dann die Jugendhilfeeinrichtung unverzüglich verlassen. Wohin ist ihnen noch nicht bekannt. Gerne würden sie hier in der Nähe bleiben, da sie in Roth die Schule besuchen.

Bereits Tradition ist bei den Grünen Gemeinderäten, dass sie einen Teil ihrer Sitzungsgelder für soziale Einrichtungen in der Gemeinde spenden. Bei diesem Besuch haben sie zur Freude der Jugendlichen verschiedene Bälle mitgebracht. Diese Bälle, die aus zertifizierter Fairer Produktion ohne Kinderarbeit stammen wurden von den Jugendlichen sofort ausprobiert.

Reinheitsgebot für unser Trinkwasser

500 Jahre Reinheitsgebot werden heuer allerorts in unserem Landkreis groß gefeiert - Reinheitsgebot für das Bier. Genau so ein Reinheitsgebot fordern die Grünen nun auch für das Trinkwasser.

Mit einem Vortrag im Rahmen der Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen in Rednitzhembach informierte der grüne Landtagsabgeordnete Markus Ganserer über den Zustand unseres Wassers. Seine Angaben beruhten dabei auf der schriftlichen Antwort des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz auf seine entsprechende Anfrage.

Die Kernaussage lautet: Um den Gewässerschutz ist es in Mittelfranken schlecht bestellt. Gemäß den europäischen Wasserrahmenrichtlinien hätten die EU-Mitgliedsstaaten schon bis 2015 für einen „guten Zustand“ ihrer Flüsse, Seen und des Grundwassers sorgen sollen. Eine Bestandsaufnahme des bayerischen Landesamts für Umweltschutz zeigt aber, dass 51% der Seen und sogar 70 % der Flüsse dieses Ziel nicht erreicht haben - mit recht pessimistischem Ausblick auf das Jahr 2021, wenn die „Gnadenfrist“ abgelaufen ist.

Über die Hälfte der Gewässer also sind in keinem guten Zustand - was bedeutet das genau? Das müsse unter zwei verschiedenen Aspekten gesehen werden, erläuterte Ganserer: dem chemischen und dem ökologischen. Den „ökologischen Zustand“ beeinträchtigen z.B. zahlreiche Querbauwerke in Flüssen, denn sie behindern nicht nur die Wanderung von Fischen, sondern zerstören vor allem auch die Flussdynamik - mit der Folge von Hochwassergefahr. Hinzu kommen Erosionsschäden: Starker Regen schwemmt Ackerboden in die Gewässer - so schlecht für die Äcker wie für die Seen, die immer wieder aufwändig ausgebaggert werden müssen.

Der „chemische Zustand“ dagegen wird hauptsächlich an Nitratgehalt und Belastung durch Pflanzenschutzmittel gemessen, während die ebenso problematischen Medikamentenrückstände noch gar nicht erfasst werden. Das Ergebnis für Mittelfranken: Bei einem knappen Viertel der Grundwasser-Messstationen ist die Nitratkonzentration zu hoch. Auch wenn die Situation im Landkreis Roth nicht ganz so dramatisch ist wie in anderen Teilen des Regierungsbezirks, so liegen doch auch hier die Nitratwerte bei einigen Wasserversorgern mit über 40 mg bedenklich nahe am Grenzwert von 50 mg/Liter (die Weltgesundheitsorganisation hält übrigens 25 mg/l für angemessen). Ein zu hoher Nitratgehalt kann bei Säuglingen zu Blausucht und Erstickung führen, bei Erwachsenen kann er durch Umwandlung in Nitrit krebserregend wirken.

Bei Pestizidrückständen ist vor allem in den Gemarkungen Greding und Thalmässing Vorsicht geboten. Denn hier sind die Böden aufgrund der Geologie sehr durchlässig, sodass auch das Ministerium einen gänzlichen Verzicht auf das Pestizid Terbuthylazin empfiehlt. Die Wasserversorger begegnen dem Problem u.a. mit der Bohrung neuer Brunnen und der Anschaffung wirksamerer Wasseraufbereitungsanlagen. Dadurch steigen aber die Wasserpreise für die Verbraucher.

Wie aber kommt es zur Verunreinigung der Gewässer? Hauptverursacher, so Ganserer, ist mit einem Anteil von 63 % eindeutig die industrielle Landwirtschaft, Industrie und Verkehr folgen mit 14% bzw. 13%. Die jahrzehntelange „Wachse oder weiche“-Strategie des Bauernverbands führte zu einer viel zu intensiven Bewirtschaftung der Böden, und zu viel Vieh wird auf zu wenig Land gehalten.

Schon 2014 hatte die Europäische Kommission Deutschland aufgefordert, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität zu ergreifen. Da leider seither nichts erfolgt ist, läuft nun ein Klageverfahren gegen Deutschland am Europäischen Gerichtshof. Aber die bayerische Staatsregierung und das CSU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium ziehen es anscheinend vor, Steuergeld für Strafzahlungen auszugeben, als sich mit der Lobby der Agrarindustrie anzulegen.

Bündnis 90/Die Grünen fordern faire Bedingungen für die bäuerliche Landwirtschaft und von der Staatsregierung ein umfassendes Aktionsprogramm zur Pestizidreduktion einschließlich eines Ausbringungsverbots für Glyphosat. Ferner eine Grundwasser schonende Düngeverordnung, ausreichende Gewässerrandstreifen und Schutz des Grünlands vor weiterem Umbruch. Nicht zuletzt aber, unterstrich Ganserer, sei Ökolandbau der beste Gewässerschutz. Dessen Ausweitung muss auf unterschiedlichen Ebenen gefördert werden. „Als Mitglied der Öko-Modellregion Nürnberg/Nürnberger Land/Roth ist der Landkreis Roth hier schon auf einem sehr guten Weg“, stellte der Rednitzhembacher Gemeinderat und Ortsvorsitzender der Grünen Erwin Held fest. Und auch alle Verbraucher könnten ihren Teil beitragen: „Bio essen ist Gewässerschutz“, so der Landtagsabgeordnete Markus Ganserer abschließend.

Fluchtursachen wirksam bekämpfen

Erwin Held bedankt sich bei MdB Uwe Kekeritz, Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer, die Leiter des Rednitzhembacher Helferkreises Asyl

Grüner Bundestagsabgeordneter Uwe Kekeritz besuchte Flüchtlingsunterkunft in Rednitzhembach und berichtete über aktuelle Flüchtlingspolitik und Fluchtursachen

Zur Veranstaltung im Barossa waren am Mittwochabend ca. 45 Interessierte gekommen, um sich über die weltweiten Fluchtursachen zu informieren.

„Krieg, Hunger, absolute Perspektivlosigkeit und die Folgen der Klimakrise sind die Gründe weshalb Menschen ihre Heimat verlassen müssen. Diese Fluchtursachen müssen wir wirksam bekämpfen. Dabei tragen Deutschland und Europa besondere Verantwortung, weil ihre Politik der letzten Jahrzehnte wesentlich zu den Fluchtursachen beigetragen hat“, erklärte der Grüne Entwicklungspolitiker Uwe Kekeritz bei der Veranstaltung am Abend, zu der der Grüne Ortsverband eingeladen hatte. Der Uffenheimer sitzt seit 2009 für die Grünen im Bundestag. Davor war Kekeritz fast zwei Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv. Außerdem bringt er zwei Jahre Erfahrung als Entwicklungshelfer mit. Als Sprecher für Entwicklungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat er sich in den vergangen Jahren auch in vielen Krisenländern ein Bild vor Ort machen können. Umso eindrücklicher waren seine Schilderungen.

Weltweit sind schätzungsweise 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein sehr kleiner Teil von ihnen schafft es nach Europa und nach Deutschland. Der weitaus größte Teil findet Zuflucht in den Krisenstaaten selbst sowie in der Türkei, in Pakistan, im Libanon, im Iran, in Äthiopien und Jordanien. Dort leben sie unter zum Teil prekärsten, menschenunwürdigen Bedingungen. Die Herausforderungen dort sind ungleich größer als hier bei uns vor Ort.
„Deutschland ist einer der größten Waffenexportländer und wirtschaftlich einer der stärksten Global Player. Uns kommt also eine besondere Verantwortung zu für Frieden und globale Gerechtigkeit einzutreten, um so die Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen. Schon jetzt muss Deutschland mehr tun, zum Beispiel bei der Finanzierung des Welternährungsprogramms“, forderte Kekeritz.

Er begrüßte die herzliche Aufnahme der Flüchtlinge, die oft Angst davor haben ob sie sich bei uns zurechtfinden. Diesen Menschen zu Helfen ist für ihn ein Akt der Menschlichkeit. Allerdings zeichnet sich bei der Bundesregierung eine Wende ab und die Abschottung Europas rück mehr und mehr in den Vordergrund. „Aber Europa als Festung hat sicher keine Zukunft und wird kein einziges Problem lösen“

Deutschland ist der viertgrößte Waffenexporteur weltweit und Vizeweltmeister im Export von Handfeuerwaffen. Kekeritz erinnerte beispielsweise an den „skandalösen“ Export von 200 Kampfpanzern vor wenigen Jahren nach Saudi-Arabien, einem Land „wo systematisch die Menschenrechte missachtet werden“. Manchmal wird aber auch nur ein Stück Papier verkauft: So wurde ebenfalls nach Saudi-Arabien eine Lizenz zur Produktion von Pistolen verkauft. Bayern wurde als Rüstungsschmiede in Deutschland kritisiert. Aus Sicht der Grünen spielt auch die bayerische Waffenindustrie einen gefährlichen Brandbeschleuniger für die derzeitigen Krisenherde. Waffenlieferungen und Export von Rüstungsgütern in Konfliktregionen dürfe es nicht weiter geben.

Aber auch die Handels- und Agrarpolitik wurde wegen ihrer Auswirkungen auf die Menschen in Entwicklungsländern kritisiert: „Wir müssen endlich das Heft in die Hand nehmen und global faire Strukturen etablieren. Es kann nicht sein, dass immer noch durch massive EU-Subventionen im Landwirtschaftsbereich oder durch europäische Exporte billiger Hähnchenschenkel westafrikanischen Kleinbäuerinnen und- bauern die Heimatmärkte zerstört werden und ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird.“ so Kekeritz. „Alle Länder haben ein Recht auf Ernährungssouveränität.“

Ebenso rief er die Millionen von Kindern in Erinnerung, die unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen in Fabriken, Steinbrüchen und auf Plantagen schuften müssen. Auch um deren Situation zu verbessern fordern die Grünen seit Jahren gesetzlich verbindliche Regeln für die globalen Lieferketten. „Denn unser Wirtschaften und unser Konsum haben dramatische Auswirkungen auf Millionen von Menschen in Entwicklungsländern.“ So Erwin Held von den Grünen Rednitzhembach. „Auch wir hier vor Ort tragen eine große Verantwortung und können Fluchtursachen bekämpfen.“

Grüner Bundestagsabgeordneter Uwe Kekeritz besuchte Flüchtlingsunterkunft in Rednitzhembach

Gemeinsam mit den Rednitzhembacher Grünen Gemeinderäten Norbert Schlitz und Erwin Held besuchte der Entwicklungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Flüchtlingsunterkunft im Kuhrschen Keller in Rednitzhembach. Helmut Dammer vom Helferkreis begrüßte auch Daniel Wolfrum vom Diakonischen Werk und zahlreiche Helfer zum Informationsaustausch.

Sehr erfreut zeigte sich Helmut Dammer über die vielen Helferinnen und Helfer, die sich mittlerweile bereiterklärten sich auch um die Asylsuchenden zu kümmern. „Die Flüchtlinge fühlen sich sichtlich wohl bei uns. Wir sind eine große Familie.“ Die Helferinnen und Helfer sind sehr engagiert. Auch die Unterstützung durch den Landkreis und das Diakonische Werk wurde gelobt. Allerdings stellten die Anwesenden klar, dass es die Ehrenamtlichen nicht alleine richten können, wenn die Zahlen der Flüchtlinge dauerhaft steigen. Erfreulich wurde auch festgestellt, dass die Flüchtlinge in Rednitzhembach gut aufgenommen werden. „Die meisten vorbehalte gibt es in Gemeinden, die keine oder nur wenige Ausländische Gäste haben“, waren sich die Anwesenden einig. Außerdem vermissen sie eine konkrete Planung bei der Integration.

Daniel Wolfrum und Helmut Dammer berichteten unter anderem von oft unverständlichen und nicht nachvollziehbaren bürokratischen Hindernissen seitens der zuständigen Behörden an Beispielen von konkreten aktuellen Fällen. Uwe Kekeritz wird zu diesen eine Anfrage an das Bundesamt richten und die Antwort an die Rednitzhembacher Helfer weiterleiten. Vielleicht kann ja so der ein oder andere Fall gelöst oder beschleunigt werden.

Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes

Die Mitglieder des Ortsverbandes trafen sich zur Jahreshauptversammlung im Barossa.

Erwin Held berichtete über die Arbeit im vergangenen Jahr. Erste Aktion des Jahres war der Flyer und die gemeinsamen Aktionen mit den Freien Wählern zum Bürgerentscheid in Rednitzhembach. Damit konnten die Grünen auch einen kleinen Teil zum Erfolg des Bürgerentscheids beigetragen.

Die Mitgliederentwicklung ist weiter positiv. Wir konnten noch mal zulegen und sind aktuell 9 Mitglieder im OV(Vorjahr 8).

Die Stammtische jeweils am Montag vor den Gemeinderatssitzungen fanden regelmäßig statt und waren meistens gut besucht. Bei einem Stammtisch referierte Bob Swarovski zu Elektromobilität.

Im April war Martin Stümpfig – Energiepolitscher Sprecher der Landtagsfraktion in Büchenbach zu Gast. Er sprach zum Thema Energiewende – Schluss mit der Blockadepolitik!

Am 21. Oktober kommt Uwe Kekeritz zum Thema „Flüchtlingen helfen – Fluchtursachen bekämpfen“.

Nach dem Bericht fand die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm.

Bisher bildeten Erwn Held, Norbert Schlitz und Melanie Plaschke als Kassiererin den Vorstand. Melanie Plaschke steht leider nicht mehr zur Vefügung. Norbert und Erwin stehen weiter zur Verfügung. Außerdem hat sich Moni Trost bereit erklärt, im Vorstand mitzuarbeiten. Die Wahl erfolgt in einem Wahlgang in dem alle drei einstimmig in den Vorstand gewählt werden.

Anschließend gab es noch einen kurzen Bericht über die Arbeit im Gemeinderat

Das Thema „faire Beschaffung“ stand erneut auf der Tagesordnung, nachdem der Antrag vertagt wurde. Leider zeigte die Gemeinde bzw. der Bürgermeister wenig Interesse und es gab auch keinen Beschlussvorschlag. Da zu erwarten war, dass das Thema erneut nicht wirklich behandelt wird hat Erwin die anderen Fraktionen informiert und die Infos aus Kammerstein, die bereits entsprechende Regelungen beschlossen haben weitergegeben. Im Rathaus waren diese Infos auch vorhanden wurden allerdings nicht weitergegeben. Dadurch konnte unser Bürgermeister nicht mehr am Thema vorbei und es gibt nun zumindest für einige Produktgruppen entsprechende Beschlüsse.

Dem Haushalt 2015 haben Erwin und Norbert und auch einige andere Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat nicht zugestimmt. Hintergrund war der geplante Bau des Konzertsaales, der mit 3,5 Mio. doch einen wesentlichen Posten ausgemacht hat.

Ein strittiger Punkt im letzten Jahr war das Gewerbegebiet Nord – eine neue Fläche für LIDL. Dieser will sich vergrößern und die Verkaufsfläche verdoppeln. Diesem haben Erwin und Norbert nicht zugestimmt, da sie keinen Bedarf an weiterer Discountfläche sehen und unnötig weitere Flachen versiegelt werden.

Sitzungsgelder für Asylbewerber

Die beiden Rednitzhembacher Bündnisgrünen Gemeinderäte Erwin Held und Norbert Schlitz waren zu Besuch bei den Asylsuchenden im Kuhrschen Keller in Rednitzhembach. Helmut Dammer und Hildegard Löffler-Dammer berichteten über die Arbeit des Helferkreises Asyl, der die Asylsuchenden betreut und unterstützt. Die beiden Gemeinderäte lobten die wichtige und wertvolle Arbeit und spendeten 300 € von ihren Sitzungsgeldern an den Helferkreis. Helmut Dammer bedankte sich für die Unterstützung.

Energiewende – Schluss mit der Blockadepolitik!

Auf Einladung des Ortsverbandes Büchenbach/Rednitzhembach von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN referierte der Sprecher der grünen Landtagsfraktion für Energie und Klimaschutz Martin Stümpfig zum Thema – „Energiewende – Schluss mit der Blockadepolitik!“ in Büchenbach.


Klimaschutz ist eine weltweite Herausforderung. Dabei sitzen die größten Verbraucher im Norden der Erdkugel. Martin Stümpfig ging auf Auswirkungen am anderen Ende der Welt ein, wenn wir beim Klimaschutz nicht vorankommen. Für den deutschen Entwicklungsdienst war er zwei Jahre in Mali und kennt die Probleme und Sorgen der Menschen dort, die bereits jetzt unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden.

Der dezentrale Ausbau der Energieerzeugung muss weitergehen. Wir müssen schnellstmöglich aus der Atomenergie aussteigen. Im Atomkraftwerk Gundremmingen fällt täglich die doppelte Menge Atommüll an, welche in Asse lagert. Dies ist unverantwortlich und muss vor 2022 beendet werden, so der Energiepolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion.

Aktuell wird zwar ca. 1/3 der Bruttostrommenge Bayerns bereits regenerativ erzeugt, aber 48% sind immer noch Atomstrom. Dies führt laut Szenario der bayerischen Staatsregierung bis 2021 zu einer Stromlücke von 30%. Bei einer Senkung des Verbrauchs um 20% bliebe immer noch eine Lücke von rund 10%. Deshalb müssen die Erneuerbaren Energien massiv und zügig – möglichst regional - ausgebaut werden, der Stromverbrauch gesenkt und weiter am Problem Stromspeicher gearbeitet werden.

Aktuell nimmt aber der Zubau von neuen Anlagen – auch im Landkreis Roth – aber deutlich ab. Dies liegt an der Blockadepolitik der Bayerischen Staatsregierung. Vor allem die 10H Regelung macht es nur noch schwer möglich neue Windkraftanlagen zu errichten. Es gibt keine Planungssicherheit. Seit November letzten Jahres wurden keine Gutachten über Windkraftanlagen in Bayern erstellt. Das Windkraftunternehmen Ostwind sagt die geplante Eröffnung eines neuen Büros in Bayern ab.

Als Umweltingenieur und ehemaliger Klimaschutzbeauftragter der Stadt Ansbach setzt sich Martin Stümpfig besonders für kommunale Maßnahmen im Wärme und Effizienzbereich ein. Die Gemeinden und öffentliche Einrichtungen sollen Vorbild sein. Wichtig ist auch ein kommunales Energiemanagement mit fest installierten Beratungen.

Ein wichtiger Punkt beim Klimaschutz ist die Mobilität.
Nahezu 50 % der direkten CO2 Emissionen entfallen in Bayern auf Verkehr – mit steigender Tendenz. Deshalb fordert Martin Stümpfig Verbesserungen im ÖPNV, Nahverkehrskonzepte und Förderung der Elektromobilität.
Car Sharing wird immer beliebter und nicht mehr ausschließlich in Großstädten angeboten. Dieses Angebot gibt es inzwischen auch in ländlichen Regionen.

Angeregt diskutierten die Veranstaltungsteilnehmer über die geplanten Stromtrassen. Für Martin Stümpfig ist ein gravierender Umbau der Energieerzeugung kaum ohne Veränderungen der Netze möglich. Vor allem die genannte Stromlücke macht aus seiner Sicht einen Netzausbau zur Versorgungssicherheit nötig. Bisher fließt Strom aus dem Nordosten Deutschlands teilweise über Polen und Tschechien nach Bayern. Viele Teilnehmer sehen in den geplanten neuen Trassen allerdings auch Leitungen, die Braunkohlestrom transportieren werden und vor allem den großen Stromkonzernen nutzen.

Grüne wollen Elektromobilität voranbringen

Schwerpunktthema beim letzten Stammtisch des Ortsverbandes Büchenbach/ Rednitzhembach von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN war die Elektromobilität. Mit Bob Svarovsky-Davis war ein ausgesprochener Experte dabei. Seit er elektrisch gefahren ist, schwärmt der Kühedorfer von dieser Art sich fortzubewegen. Elektrische Antriebe sind in der Energiebilanz bereits heute effizienter als Verbrennungsmotoren und können mit Strom aus erneuerbaren Energien so zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen. Elektrisch betriebene Fahrzeuge verursachen keine lokalen Emissionen, keinen Lärm und reduzieren den fossilen Rohstoffverbrauch. Dadurch wird die Abhängigkeit von Rohstoffimporten verringert.

Bisher werden Elektroantriebe zwar entwickelt und auch produziert, aber von den Autoherstellern nicht offensiv vermarktet. Dies wir damit begründet, dass die Elektromobilität ein ganz neues Feld ist und erst noch erforscht werden muss. Allerdings gibt es Elektromobilität bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals fuhren die ersten elektrisch betriebenen Straßenbahnen. Heute rasen die Züge mit bis zu 300km/h über die Gleise. Einziger Unterschied: Die Autos benötigen eine Batterie als Stromspeicher. Aber auch in diesem Punkt gibt es erhebliche Fortschritte. So gibt es bereits heute Elektroautos mit einer Reichweite von 500 km. Außerdem können die Batterien der Elektroautos auch zur Abnahme der Stromspitzen bei hohen Solar- und oder Windstromerträgen genutzt werden und so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

Um die Elektromobilität weiter voranzubringen und zu fördern hat Bob Svarovsky-Davis die Petition „Elektromobilität fördern statt verhindern“ gestartet. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein „Energiebündel Roth-Schwabach e.V“. für die Förderung der Elektromobilität. Aktuell plant er hierzu für das Energiebündel eine Ausstellung in Roth und bereitet eine Roadshow in den Landkreisgemeinden vor. Dabei sollen Elektrofahrzeuge in den Gemeinden vorgestellt und die Bürgerinnen und Bürger zu Probefahrten eingeladen werden.

Die GRÜNEN sehen in der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.
Für diese wollen sie weiter werben. Demnächst haben sie den energiepolitischen Sprecher der Grünen Landtagsfraktion und stellvertretenden Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses Martin Stümpfig zu Gast.

Er spricht am Dienstag, den 28. April im Gasthaus „Heyder“ in Büchenbach zum Thema: Energiewende - Schluss mit der Blockadepolitik!

>> zum Termin

Flyer zum Bürgerentscheid

>> hier gehts zum Download

Gemeinsam mit den Freien Wählern informierten die Rednitzhembacher Grünen über den anstehenden Bürgerentscheid und warben für die Ablehnung des Konzertsaales.

URL:https://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/rednitzhembach/aktuelles/