Ortsverband Allersberg http://www.gruene-roth.de Webseite des Grünen Ortsverbandes Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nahrungsangebot-fuer-stoerche-verbessern/ Nahrungsangebot für Störche verbessern http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nahrungsangebot-fuer-stoerche-verbessern/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nahrungsangebot-fuer-stoerche-verbessern/ Damit Störche in Allersberg optimale Nistbedingungen vorfinden, muss das Futterangebot... 2013 gab der Umweltausschuss grünes Licht für ein Storchenprojekt in Allersberg. Ziel war es, zunächst die Nahrungsgrundlage für den bedrohten Weißstorch zu schaffen, damit dieser sich niederlassen kann. Denn im Vergleich zu anderen Storchenrevieren sind Feuchtbiotope um Allersberg selten bzw. zu weit entfernt. Bisher wurde aber nur ein kleiner Teil des Konzepts umgesetzt.

Die Fraktionen von GRÜNEN und SPD beantragen daher, dass geeignete Flächen identifiziert und Maßnahmen entwickelt werden, um das Nahrungsangebot für Weißstörche in Allersberg zu verbessern.

Das Anlegen einer Nisthilfe, wie vom ABF beantragt, ist ausdrücklich zu begrüßen. Doch damit Störche in Allersberg optimale Nistbedingungen vorfindet, muss auch das Futterangebot ausreichend sein: Ein Storchenpaar braucht rund 200 Hektar extensives Grünland mit einem hohen Anteil an Feuchtwiesen, um Würmer, Frösche, Kaulquappen, Echsen, Fische, Mäuse und Insekten für seine Jungen finden zu können.

Mehr:

Antrag von GRÜNEN und SPD für den Umweltausschuss

  

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Tue, 06 Jul 2021 17:45:51 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/baeche-und-graeben-naturnah-entwickeln/ Bäche und Gräben naturnah entwickeln http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/baeche-und-graeben-naturnah-entwickeln/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/baeche-und-graeben-naturnah-entwickeln/ Die Allersberger Grünen wollen ihre Gemeinde für künftige Starkregenereignisse besser rüsten und...
Die Allersberger Grünen wollen ihre Gemeinde für künftige Starkregenereignisse besser rüsten und fordern, die Fließgewässer konsequent zu renaturieren. Uferrandbereiche und Überschwemmungsgebiete wie am Ortseingang neben der Baumschule sollten für den Wasserrückhalt freigehalten werden.

 

Bei heftigen Regenfällen ist in der vergangenen Woche in Allersberg das Regenrückhaltebecken Kieselgraben Nord übergelaufen. Innerhalb kürzester Zeit füllten die Wassermassen – sechs Millionen Liter sollen es gewesen sein – eine Baugrube in der Sandstraße. Die Keller der umlie­genden Häuser blieben verschont, dennoch saß der Schock für die Anwohner tief. Sie hatten sich seit dem Bau des Rückhaltebeckens vor Überflutungen, wie sie früher häufig vorkamen, relativ sicher gefühlt. Schließlich war das Becken für ein Jahrhundert­hochwasser konzipiert.

Auch an anderer Stelle Allersbergs traten Bäche über die Ufer: Am Langweidgraben überflutete das Wasser viele Gärten. Nach Aussagen der Anwohner stand es hier so hoch wie noch nie. Dabei hatte die Verwaltung noch wenige Tage zuvor versichert, der Langweidgraben sei leistungsfähig und könne sogar zusätzliches Oberflächenwasser aus dem neuen Baugebiet „St. Wolfgang“ auf­nehmen. Anlass dafür waren Stel­lungnah­men vom Wasserwirtschaftsamt, vom Bund Naturschutz und von einem Anlieger, die befürchteten, das Überflutungsrisiko könne mit dem Baugebiet steigen.

Allersbergs Fließgewässer sind in einem schlechten Zustand

„Das Unwetter hat uns gezeigt, wie wenig leistungsfähig die Gräben in Allersberg sind. Aufgrund des Klimawandels werden solche Starkregenereignissen aber immer häufiger auftreten,“ mahnt Tanja Josche, Sprecherin der Allersberger Grünen. Die Renaturierung der Gewässer sollte daher nach Ansicht der Grünen dringend mehr Priorität bekommen.

Allersberg wird von mehreren Fließgewässern durchzogen, die überwiegend in sehr schlech­tem Zustand sind. Sie sind größtenteils begradigt, verrohrt und bis an den Uferrand bebaut. Damit haben sie ihre ursprüngliche Funktion als Rückhalteraum und Lebensraum für Pflanzen und Tiere verloren. Da die Gemeinde für den Unterhalt dieser Gewässer verantwortlich ist, hat sie laut europäischer Wasserrahmenrichtlinie auch die Pflicht, bis spätestens 2027 die „Voraussetzungen für eine natur­nahe Entwicklung“ zu schaffen. Das bedeutet: harten Verbau entfernen, Gewässer­randstreifen anlegen und die Bäche möglichst „entgradigen“. Viele Kommunen sind hier schon aktiv, zumal der Freistaat bei solchen Maßnahmen einen großen Teil der Kosten übernimmt.

Fläche für geplanten Supermarkt war für die Renaturierung gedacht

Auch Allersberg hat sich die Renaturierung längst als Ziel gesetzt und entlang der Kleinen Roth immer wieder Grundstücke aufgekauft. Auf beiden Seiten des Gewässers sollte ein Streifen von 15 Metern in gemeindlicher Hand und frei von Bebauung bleiben. „Dieses Ziel scheint aber derzeit aus dem Blick geraten,“ bedauert Tanja Josche. Als Beispiel sei die Fläche neben der Baum­schule genannt, auf der ein Supermarkt geplant ist: Erst 2016 hatte die Gemeinde das südliche Teilstück, das direkt an die Kleine Roth grenzt, erworben, um es für die Gewäs­ser­renaturierung nutzen zu können. Nur fünf Jahre später soll nun genau dieselbe Fläche an einen Investor verkauft und zu großen Teilen versiegelt werden – bis fünf Meter an den Uferrand heran.

An dieser Stelle ist die geplante Versiegelung besonders kritisch, weil es sich um eine wichtige Rück­haltefläche handelt: Alle paar Jahre steht das Gelände westlich der Baumschule, oft auch die Verkaufsräume, komplett unter Wasser. „Sollte diese wichtige Überschwem­mungs­fläche wegfallen und an der Kleinen Roth wegen des schlechten Baugrunds womöglich noch eine Stütz­mauer errich­tet werden, wird das Überflutungsrisiko flußaufwärts steigen,“ fürchtet Tanja Josche. „Wir Grüne lehnen daher eine Versiegelung dieser Feuchtfläche entschieden ab. Statt­dessen sollten wir lieber einen konkreten Plan entwickeln, wie wir die Kleine Roth und andere Gewässer renaturieren und unseren Ort besser für die Folgen des Klimawandels rüsten wollen.“

Kritisches Maß an Oberflächenversiegelungen in der Gemeinde

Georg Decker, Co-Sprecher der Allersberger Grünen, ergänzt: „Das Supermarkt-Projekt betrifft zwar eine besonders kritische Stelle, aber es ist bei weitem nicht die einzige geplante Flächen­versiegelung in unserer Gemeinde. Hinzu kommen zwei riesige Gewerbegebiete mit insgesamt 33 Hektar, zwei neue Wohnbaugebiete mit neun Hektar, und wenn wir Pech haben, weitere 45 Hektar für ein ICE-Werk mitten im Bannwald. Jedes einzelne dieser Bauprojekte trägt dazu bei, dass weniger Wasser natürlich versickern kann, dass mehr über die Kanalisation und die Gräben abgeleitet werden muss und dass der Grundwasserspiegel weiter sinkt.“

Die Grünen setzen sich daher für den Schutz und die Renaturierung der Gewässer in Allersberg und eine wassersensible Ortsentwicklung ein. Damit lassen sich die Folgen von Stark­regenereig­nissen minimieren. Gleichzeitig verbessern naturnahe Bäche auch das Ortsbild und tragen als Erholungsort und Treffpunkt für Kinder und Familien maßgeblich zur Steigerung der Lebens­qualität bei.

 

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Kontakt:

Tanja Josche
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Georg Decker
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Tue, 15 Jun 2021 10:46:02 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene-bekraeftigen-ihre-amazon-ablehnung-unterstuetzung-aus-der-landtagsfraktion-und-dem-kreisverban/ GRÜNE bekräftigen ihre Amazon-Ablehnung – Unterstützung aus der Landtagsfraktion und dem Kreisverband http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene-bekraeftigen-ihre-amazon-ablehnung-unterstuetzung-aus-der-landtagsfraktion-und-dem-kreisverban/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene-bekraeftigen-ihre-amazon-ablehnung-unterstuetzung-aus-der-landtagsfraktion-und-dem-kreisverban/ Die Allersberger GRÜNEN-Fraktion stand einer möglichen Ansiedlung von Amazon von Anfang an kritisch...
Die Allersberger GRÜNEN-Fraktion stand einer möglichen Ansiedlung von Amazon von Anfang an kritisch gegenüber. Kurz vor der Entscheidung über den Verkauf der gewerblichen Flächen bei Altenfelden bekräftigt sie noch einmal Ihre Position und weist auf die möglichen negativen Folgen für die Gemeinde hin. 


Am 19. März 2021 endete die Ausschreibungsfrist für die geplanten Allersberger Gewerbe­ge­biete westlich der Autobahn. Das Kommunalunternehmen (KU) wertet derzeit die Bewer­bun­gen aus und wird dem Marktgemein­de­rat vermutlich in Kürze einen Empfehlungs­beschluss unterbreiten. Auch wenn bisher nichts ent­schieden ist, so sind doch die Präferenzen vor Ort klar: Sowohl die Gemeindeverwal­tung als auch die Fraktionen von ABF und FW haben mehr­fach deutlich gemacht, dass sie einem Verkauf an den Immobilienentwickler P3 Logistic Parks und einer Ansiedlung von Amazon positiv gegen­überste­hen. Die GRÜNEN lehnen diese Varian­te ab und nennen dafür mehrere Gründe.

„Entscheidend sind für uns die möglichen langfristigen Folgen für Allersberg,“ so Tanja Josche. „Was uns erwarten kann, sehen wir an anderen Amazon-Standorten. Dort zahlt Amazon in Rela­tion zur verbrauchten Fläche in der Regel nur sehr wenig Gewerbe­steuer. Die Arbeits­bedin­gun­gen für die Mitarbeiter sind katastrophal. Und durch das hohe Ver­kehrsauf­kommen ent­stehen neue Probleme und hohe Folge­kosten für die Gemeinden. Ich bezweifle, dass es gerade bei uns anders sein würde.“ Deshalb sollte man bei der Bewerberauswahl genau hinsehen. „Es gibt Alternativen zu Amazon. Alternativen, die bei ähnlichen Einnahmen aus dem Grund­stücks­verkauf langfristig mehr Vorteile bringen und auch eher dazu beitragen würden, die Spaltung in unserer Gemein­de zu überwinden.“

Georg Decker sorgt sich vor allem um die Finanzsituation der Markt­gemeinde: „Das Landrats­amt mahnt, dass wir angesichts unserer Verschuldung dringend Maßnahmen ergreifen müs­sen, um unsere kontinuierlichen Einnahmen zu steigern. Dabei spricht die Rechtsaufsicht konkret die Realsteuern an. Warum sollten wir nun hier auf ein Unter­nehmen setzen, bei dem von vorn­herein klar ist, dass relativ wenig an Gewerbesteuer zu erwarten ist?“ Natürlich könne man auch bei anderen Unternehmen die Höhe der Gewerbe­steuer nicht vorhersagen, räumt er ein. Aber zumin­dest ließe sich das wirtschaftliche Risiko erheblich reduzieren, wenn man nicht auf einen Großkonzern setzt, der global als Steuervermeider bekannt ist, sondern statt­dessen auf mehrere unterschiedliche Betriebe. Außerdem gibt er zu bedenken, dass Amazon von Corona stark profitiert hat und ergänzt: „Wir sollten nicht noch einen Konzern unterstützen, der den ohnehin unter der Pandemie leidenden Einzelhandel massiv in seiner Existenz bedroht.“

Unterstützung erhalten die Allersberger GRÜNEN bei ihrem Appell von den mittelfränkischen Landtagsabgeordneten Barbara Fuchs und Sabine Weigand:

„Jetzt gilt es, in Allersberg die richtigen Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Gewer­be­entwicklung der Gemeinde zu stellen. Riesige Logistikhallen von internationalen Steuer­ver­meidern können dabei weder aus ökologischer noch ökonomischer Sicht einen nach­haltigen Beitrag leisten. Kleine und mittlere Betriebe stehen dagegen für qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze und sind ein Garant dafür, dass die Wertschöpfung auch wirklich in der Region verbleibt“, betont die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Barbara Fuchs.

„Allersberg hat Besseres verdient als Amazon – mittelständische Unternehmen, die hier bei uns ihre Steuern zahlen und gute Arbeitsplätze bieten,“ ergänzt Dr. Sabine Weigand, die als Mitglied der Landtagsfraktion für den Wahlkreis Roth und Nürnberger Land zuständig ist.

Auch im Kreisverband Roth von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN sieht man eine mögliche Entschei­dung für Amazon kritisch:

„Der örtliche Einzelhandel droht teilweise an der Corona-Pandemie zugrunde zu gehen – und Amazon sahnt ab. Steuergelder, mit denen unsere Krankenhäuser und Pflegeheime finanziert werden können, sind jedoch von Amazon nicht zu erwarten. Gebt ehrbaren Unternehmen in Allersberg eine Chance!“ appelliert die Kreissprecherin Dr. Ursula Burkhardt an die Entschei­der:innen.

Boris Czerwenka, Sprecher des KV Roth, spricht die Versäumnisse der Landesregierung an, die hier deutlich werden: „Das neue Allersberger Gewerbegebiet ist ein Beispiel dafür, dass das freiwillige Flächen­sparen des Herrn Aiwanger nicht funktioniert. Hier verbraucht eine Gemein­de quasi das Gesamtbudget an Fläche für den ganzen Landkreis. Wenn man es mit dem Flächen­sparen wirklich ernst meint, müssen andere bayern- und landkreisweite Konzepte her. Damit würde man auch verhindern, dass Konzerne wie Amazon einzelne Gemeinden gegen­einander ausspielen.“

 

Kontakt:

Tanja Josche
Tel.: 09176 / 3550295
Georg Decker
Tel.: 09176 / 835
Mail: fraktion(at)gruene-allersberg.de

 

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Thu, 15 Apr 2021 21:28:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/konzeptskizze-wie-soll-das-gilardi-haus-kuenftig-genutzt-werden/ Konzeptskizze: Wie soll das Gilardi-Haus künftig genutzt werden? http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/konzeptskizze-wie-soll-das-gilardi-haus-kuenftig-genutzt-werden/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/konzeptskizze-wie-soll-das-gilardi-haus-kuenftig-genutzt-werden/ Das Gilardi-Anwesen soll lebendiger, sozialer und kultureller Mittelpunkt Allersbergs sein. Ein...
Am 22. März 2021 berät der Marktgemeinderat über die Nutzung des Hauthauses des Gilardi-Anwesens. Die Fraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN bringt folgende Ansätze und Ideen zur Diskussion in die Beratungen ein:

Für das Gilardihaus existiert bereits ein Nutzungskonzept, das vor einigen Jahren auf der Grundlage einer Bürgerbefragung entwickelt wurde. Ziel war es, einerseits den Bedürf­nissen und Wünschen der Bürger:innen zu entsprechen. Andererseits sollte einer zunehmenden Verödung des Ortskerns ent­gegen­gewirkt werden. So umfasste das Konzept u.a. ein Café als zentraler Treffpunkt für die Bevöl­kerung sowie eine Markthalle mit verschiedenen Geschäften. An den grund­sätz­lichen Zielen von damals wollen wir festhalten: Das Gilardi-Anwesen soll lebendiger, sozialer und kultureller Mittel­punkt Allersbergs sein. Ein touristischer Anziehungspunkt und ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, der zur Stärkung und Belebung des Ortskerns beiträgt.

Daher schlagen wir folgende Nutzung vor:
 

Erdgeschoss

Ins Erdgeschoss des Haupthauses sollte wie geplant das Kultur- und Tourismusbüro ein­zie­hen. Es wäre damit am zentralsten Ort Allersbergs für Touristen ideal gelegen.

Die übrigen Räume im Erdgeschoss sollten durch die Bevölkerung nutzbar sein. Als Ersatz für die ursprünglich im Westtrakt geplante Markthalle schlagen wir einen Galerie­laden vor (z. B. für handgefertigte Produkte, Souvenirs, Spielwaren). Betrieben wird der Einkaufsladen von lokalen Produzenten/Künstlern, die sich genossenschaftlich organi­sieren. Die demo­kratische Beteiligung stärkt die Identifikation mit dem Laden, zudem wird ein kommuni­kativer Treff­punkt für die Einwohner geschaffen. Ggfs. ließe sich auch der Eine-Welt-Laden integrieren.

(Vgl. ähnliche Ladenkonzepte: Dorfladen-Lenggries, Kiel: LadenGUT, München: Siebenmachen)
 

Obergeschoss

Für die Prunkräume im Obergeschoss sollte am beschlossenen Konzept festgehalten werden. Sie eignen sich ideal als Mehrzweck­räume zur Vermietung ebenso wie zur Eigennutzung durch die Gemeinde, z. B. für:

  • Präsentationen des Tourismusbüros
  • öffentliche Vorträge, Filmvorführungen, Aufführungen
  • Workshops, Seminare und Tagungen von Unternehmen
  • Sitzungen örtlicher Vereine und Organisationen
  • Trauungen, Bankette, Empfänge
  • Bewerbungstrainings im Rahmen der Jugendarbeit
  • Ausstellungen (vgl. Residenz Hilpoltstein)
     

Untergeschoss

Für unsere Jugend­lichen und das Jugendbüro müssen Räume in zentraler Lage zur Verfü­gung gestellt werden. Der aktuelle Standort des ALL INN bei der Feuerwehr ist als Jugend­­treff nicht geeignet: Weit vom Zentrum entfernt sind spontane Treffen kaum mög­lich, und den Jüngeren ist nicht zuzumuten, im Dunkeln durchs Gewerbegebiet zu laufen. Daher befür­worten wir die Idee, künftig den Jugendtreff im Gilardi-Keller anzusiedeln. Die hinteren / nördlichen Räume ließen sich entsprechend jugendgerecht einrichten.

Gleichzeitig wollen wir an der Idee eines Generationentreffs festhalten, die sich mit den Jugendräumen verbinden lässt. Die vorderen / süd­lichen Räume des Untergeschosses wären für einen solchen Treff geeignet bzw. es könnten Räume gemein­sam genutzt werden. Dabei wäre auch ein kleines Café denkbar, das nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist und über einen Verein oder Ehrenamtliche betrieben wird. Auch ein Repair-Café könnte hier entstehen.

In einem Generationentreff können sich Menschen verschiedenster Alters­gruppen treffen. Vor allem im Hinblick auf eine immer älter werdende Bevölke­rung ist eine solche Begeg­nungs­stätte wichtig und wurde bspw. auch bei der Senioren­zukunftswerkstatt gewünscht.
 

Fassade

Für die Fassade sollte der Farbton gewählt werden, der sich am Befund orientiert und bereits für die Flügelbauten gewählt wurde (Version 1 in der Präsentation des Architekten­büros vom 1.3.2021). So ergibt sich für das Anwesen ein stimmiges Gesamtbild.

 

Tanja Josche / Georg Decker
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

 


Weitere Informationen:

Virtueller Rundgang durch das Gilardi-Haus (kvv-allersberg.de)

Planskizzen zum Nutzungskonzept von 2010 (gilardi-anwesen-allersberg.de)

Dokumentation der Sanierungen in Bildern (gilard-anwesen-allersberg.de) 

10-Punkte-Plan zur Stärkung der Innenstädte (GRÜNEN-Fraktion im Landtag)

 

 

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Wed, 17 Mar 2021 20:00:48 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/stellungnahme-zur-ansiedlung-von-supermarkt-und-cafe-in-der-rother-strasse/ Stellungnahme zur Ansiedlung von Supermarkt und Café in der Rother Straße http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/stellungnahme-zur-ansiedlung-von-supermarkt-und-cafe-in-der-rother-strasse/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/stellungnahme-zur-ansiedlung-von-supermarkt-und-cafe-in-der-rother-strasse/ Die GRÜNEN Fraktion befürwortet ein Café für Allersberg, sieht aber den Standort kritisch und... Die GRÜNEN Fraktion befürwortet ein Café für Allersberg, sieht aber den Standort kritisch und vermisst einen fairen Umgang mit dem langjährigen Pächter der Flächen.
 

Am 15.3.2021 wurde im Sonderausschluss des Allersberger Marktgemeinderats der Aufstellungsbeschluss zur Ansiedlung eines Supermarkts mit Schmidt-Bäcker in der Rother Straße gefasst. Die GRÜNEN-Fraktion nimmt dazu wie folgt Stellung:

Die Fraktion steht einer Ansiedlung von Gastronomie-Angeboten, die die Attraktivität Allersbergs steigern, grundsätzlich positiv gegenüber. Dabei halten sie ein Konzept wie es die Bäckerei Schmidt bereits in Roth und Hilpoltstein erfolgreich um­setzt, für sehr gut geeignet. Denn bisher fehlt in Allersberg ein solcher Treffpunkt, der auch am Wochenende und in den Abendstunden geöffnet ist und auch Familien mit Kindern anspricht. Viele Bürger:innen haben sich deshalb in der Vergangenheit bei den Schmidt-Bäckern in den Nachbargemeinden getroffen. „Ein Café mit Außen­spiel­platz würde von den Allersberger:innen sicher gut angenommen,“ ist Tanja Josche überzeugt.

Beeinträchtigung des Ortsbilds befürchtet

Kritisch sehen die GRÜNEN allerdings die Ansiedlung zusammen mit einem weiteren Supermarkt an einem derart repräsentativen Standort Allersbergs. Sie befürchten, dass das Ortsbild durch einen Markt hier stark beeinträchtigt wird. Man sollte lieber Einzel­handels­geschäfte im Zentrum stärken und weiterentwickeln, so wie es auch das städte­bauliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Allersberg vorsieht. In dem Konzept, das der Marktgemeinderat 2010 verabschiedet hat, ist der Standort westlich der Baum­schule explizit als „städtebaulich nicht integrierter Stand­ort“ gewer­tet, der für die Ansiedlung von Betrieben zur Deckung der täglichen Grund­versorgung nicht geeignet ist. „Der Marktrat hat damals aus gutem Grund beschlossen, hier keinen Einzelhandel ansiedeln zu wollen. Daran sollten wir uns halten,“ so Georg Decker.

Innenentwicklung sollte Vorrang haben

„Wir dürfen den Ortskern nicht weiter ausbluten, indem wir immer mehr Märkte auf der grünen Wiese entstehen lassen. Gerade im Hinblick auf die älteren Mitbür­ger:innen sollte eine fußläufig erreichbare Lebensmittelversorgung in der Ortsmitte oberste Priorität haben,“ so Decker weiter. Das würde auch die Lebendigkeit des Ortes steigern.

Kein angemessener Umgang mit langjährigem Pächter

Enttäuscht zeigen sich die GRÜNEN auch darüber, wie vom Markt Allersberg mit dem jahrzehntelangen Pächter der gemeindeeigenen Flächen, auf denen Supermarkt und Bäckerei entstehen sollen, umgegangen wird. Die Baumschule Bittner hat erst über Mitarbeiter des staatlichen Bauamtes von den Planungen erfahren, als diese vor Ort Grundstücksvermessungen durchführten. „So geht man mit einem lang­jährigen Pächter nicht um,“ findet Tanja Josche. „Es ist üblich, dass man bei solchen Vorhaben Grund­stücks­­nachbarn und Pächter beteiligt und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellt.“

Die Familie Bittner hat die Flächen bereits seit mehreren Jahr­zehn­ten von der Gemeinde gepachtet. Sie sind für sie nach eigenen Angaben „für das Weiterbestehen unseres Betriebes von existenzieller Wichtigkeit“. Deshalb hat die Familie Bittner in der Vergan­genheit selbst schon Interesse an einem Kauf bekundet. „Es sollten nun schnellstens Gespräche geführt werden, um eine einver­nehmliche Lösung zu finden,“ stimmt Georg Decker zu.

 

Kontakt:

Tanja Josche
Tel.: 09176 / 3550295
Georg Decker
Tel.: 09176 / 835
Mail: fraktion(at)gruene-allersberg.de

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Tue, 16 Mar 2021 09:35:54 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/unsere-forderungen-zum-internationalen-frauentag/ Unsere Forderungen zum Internationalen Frauentag http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/unsere-forderungen-zum-internationalen-frauentag/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/unsere-forderungen-zum-internationalen-frauentag/ Frauen sind in unserer Gesellschaft noch immer nicht gleichberechtigt. Die Ungleichheit hat sich... Frauen sind in unserer Gesellschaft noch immer nicht gleichberechtigt: Frauen verdienen weniger als Männer. Sie sind häufiger von Altersarmut betroffen. In DAX-Vorständen sitzen mehr Männer, die Thomas heißen, als Frauen. Und in Deutschland ist es ein Steuervorteil, wenn die Frau zuhause bleibt. Auf diese Missstände machen wir vom KV Roth heute am Internationalen Frauentag aufmerksam - zusammen mit Millionen Frauen weltweit!

Denn gerade in Zeiten von Corona ist dieser Tag wichtig: Frauen tragen in der Pandemie die Hauptlast beim Jonglieren zwischen Homeschooling, Homeoffice und Kinderbetreuung. Und es sind vor allem Frauen, die als Pflegekräfte, im Einzelhandel und in Kitas in den "systemrelevanten“ Berufen alles am Laufen halten – bei meist schlechter Bezahlung.

Für echte Gleichberechtigung müssen wir deshalb weiter kämpfen! Unsere Forderungen sind klar: Wir brauchen gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Frauen brauchen finanzielle Unabhängigkeit und Schutz vor Gewalt. Wir brauchen garantierte, flächendeckende Kinderbetreuung, damit Frauen sich nicht zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen. Wir brauchen eine echte Frauenquote. Und wir brauchen Männer, die sich vom Patriarchat emanzipieren. Die Hälfte der Macht den Frauen – das käme der ganzen Gesellschaft zu Gute! Dafür setzen wir Grüne uns ein, nicht nur heute, sondern jeden Tag.

#geballterFeminismus

 

Unsere Forderungen zum Internationalen Frauentag:

(Klicken zum Vergrößern)

 

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Mon, 08 Mar 2021 10:46:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona/ Allersberger Gewerbegebiete: Wer wird über die Käufer entscheiden? http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona/ Am 15. Februar behandelt der Allersberger Sonderausschuss einen Antrag von Tanja Josche zum... Am 15. Februar behandelt der Allersberger Sonderausschuss einen Antrag von Tanja Josche zum Vergabeverfahren für die Gewerbegebiete. Die Fraktionssprecherin von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN beantragt, dass der Gemeinderat Einsicht in alle Bewerbungen erhält und auf Basis des Kriterienkatalogs entscheidet, an wen die Flächen in West 1 verkauft werden.

Ein Drittel der Flächen im Sondergebiet Logistik (West 1) befindet sich im Besitz der Marktgemeinde, zwei Drittel im Besitz des KU. Wenn es in den kommenden Wochen um den Verkauf der Flächen geht, müssen somit zwangsläufig beide Gremien mitentscheiden. Wie genau das ablaufen soll, ist aber bisher nicht geregelt. Wieviel Mitsprache hat der Marktgemeinderat bei der Auswahl der Käufer? Wird er alle Bewerbungen prüfen und die beste Lösung wählen können? Oder bekommt er nur einen Kandidaten präsentiert, den er absegnen soll?

„Bisher gibt es keinen offiziellen Beschluss zum Vorgehen. Nach den Ereignissen der letzten Monate ist es aber durchaus denkbar, dass die Entscheidung im KU fällt und der Marktrat nur noch dem Verkauf zustimmen oder ihn ablehnen kann,“ vermutet Tanja Josche. „Damit dürfen wir uns nicht zufriedengeben. Eine Entscheidung von dieser Tragweite muss von denjenigen getroffen werden, die die Bürger:innen als ihre Vertreter:innen in den Rat gewählt haben. Und dabei müssen alle Optionen auf den Tisch.“

P3 und Amazon sind nicht alternativlos

Tanja Josche ist überzeugt, dass bis 19. März einige interessante Bewerbungen eingehen werden – trotz der sehr kurzen Ausschreibungszeit. Sie weiß von Projektentwicklern, die sich für komplett West 1 interessieren, und von Speditionsunternehmen, die größere Flächen für den Eigenbedarf erwerben wollen. „Allersberg ist in der glücklichen Lage, sich die besten Unternehmen aussuchen zu können,“ so Tanja Josche. „Es gibt Alternativen zu P3 und Amazon.“ Mit ihrem Antrag will sie erreichen, dass der Marktgemeinderat von diesen Alternativen auch erfährt. Nur so könne er schließlich seiner Aufgabe gerecht werden und die beste Lösung für Allersberg finden.

Die „beste Lösung“ ist dabei für die Grünen eine, die zusätzlich zu den Verkaufserlösen weitere Vorteile für die Gemeinde bringt: hohe Gewerbesteuer, gute Arbeitsbedingungen und möglichst wenig Verkehr zum Beispiel. Und die auch geeignet ist, die Spaltung in der Gemeinde zu überwinden: „Bei einer Entscheidung für P3 und Amazon werden die Diskussionen im Ort nicht aufhören. Wenn uns daran liegt, den Riss, der durch Vereine und Familien geht, wieder zu kitten, brauchen wir eine Lösung ohne Amazon.“

 

Weitere Informationen:

Initiates file downloadBericht dazu in der Hilpoltsteiner Zeitung, 13.2.2021

Initiates file downloadBericht in der HIZ, nachdem der Antrag im Sonderausschuss abgelehnt wurde, 18.2.2021

 

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Thu, 11 Feb 2021 00:34:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/aus_dem_gemeinderat_ein_baum_fuer_jedes_neugeborene/ Ein Baum für jedes Neugeborene http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/aus_dem_gemeinderat_ein_baum_fuer_jedes_neugeborene/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/aus_dem_gemeinderat_ein_baum_fuer_jedes_neugeborene/ Erfolgreicher Antrag der GRÜNEN Fraktion: Für jedes neugeborene Kind in Allersberg erhalten die... Erfolgreicher Antrag der GRÜNEN Fraktion: Für jedes neugeborene Kind in Allersberg erhalten die Eltern künftig einen Gutschein für einen Obstbaum, den sie im eigenen Garten pflanzen können. Mit der Initiative „Baum fürs Baby“ wollen wir ein Zeichen setzen für die Familienfreundlichkeit unserer Ge­mein­de und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten.

Unser Antrag wurde allerdings mit einer Einschränkung angenommen: Den Baum wird es nur für jene Familien geben, die ihn auch im eigenen Garten pflanzen können. Unser Vorschlag, dass für Familien ohne Garten die Gemeinde stellvertretend einen Baum auf einer öffentlichen Fläche pflanzt, lehnte man ab. Zu viel Aufwand fürs Pflanzen und Pflegen sei das.

Das trübt unsere Freude über den erfolgreichen Antrag schon ein wenig. Denn es ist erstens nicht fair gegenüber jenen Familien, die keinen Garten haben. Und zweitens zeigt es, dass Bäume doch vor allem als Kostenfaktor gesehen werden und nicht als für unser Leben unverzichtbare Sauerstoffproduzenten, CO2-Schlucker, Schattenspender etc., in die es sich zu investieren lohnt.

Wir werden uns hier weiter um eine Lösung bemühen. So könnte man auch den Familien ohne Garten einen Gutschein schenken - für eine Obstbaumsorte, die sich auch gut im Kübel auf dem Balkon ziehen lässt. Entsprechende Sorten sollten gleich in die Liste aufgenommen werden.

Möglich wäre auch, bei der Pflege der gemeindlichen Flächen die Familien mit einzubinden. Manch eine wäre hier sicher bereit, "ihren" Baum in den Sommermonaten zu gießen, so dass der Aufwand für die Gemeinde gering bleibt.

Wir bleiben dran!

  

 

Zeitungsbericht:

Opens external link in new windowArtikel im Hilpoltsteiner Kurier, 29.1.2021
(die Kosten wäre nicht so hoch, wie im Artikel genannt: Wir hatten 2-3jährige Obstbäume vorgeschlagen, die schon für 30 bis 40 Euro zu haben sind)

 

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Sat, 30 Jan 2021 00:50:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona_kopie_1/ Jahresrückblick 2020: Erfolgreiche Aktionen trotz Corona http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona_kopie_1/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/jahresrueckblick_2020_erfolgreiche_aktionen_trotz_corona_kopie_1/ Ob Restaurierung des Barfußpfads, Filmvorführung zur Energiewende, Spendenaktionen oder... Ob Restaurierung des Barfußpfads, Filmvorführung zur Energiewende, Spendenaktionen oder Ideenkonzept für ein fahrradfreundliches Allersberg: Mit vielfältigen Initiativen und Aktionen konnte unser Ortsverband 2020 Impulse setzen. Ein kleiner Rückblick.


2020 war ein denkwürdiges Jahr. Corona hat unseren Alltag radikal verändert und jedem von uns bewusst gemacht, wie wichtig Gesundheit, Rücksichtnahme und Solidarität sind. Die Corona-Einschränkungen haben auch unsere politische Arbeit vor Herausforderungen gestellt und unseren Plänen manches Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So mussten wir im November leider unseren „Rothsee-Cleanup“ absagen: Die Müllsammelaktion, die wir gemeinsam mit den Hilpoltsteiner und Rother GRÜNEN geplant hatten, sollte dann stattfinden, wenn der Wasserstand besonders niedrig ist. Leider traf das genau mit dem zweiten Lockdown zusammen. Die Aktion werden wir nächstes Jahr aber sicher wieder in Angriff nehmen. Eine andere Müllsammelaktion Anfang des Jahres war zum Glück noch möglich: Zusammen mit dem Eine-Welt-Laden und einigen Bürger:innen hatten wir Wege, Gräben und Grünflächen in Allersberg von den Resten des Faschingsmülls befreit.

Im Oktober stand das Thema Radwege im Fokus. Wir haben ein Konzeptpapier entwickelt mit Vorschlägen, wie sich Allersberg fahrradfreundlicher gestalten lässt. Viele Bürger:innen hatten dazu ihre Ideen eingebracht, und bei einer Radtour im September hatten wir uns einige Stellen direkt vor Ort angeschaut und Verbesserungen diskutiert, zum Beispiel Bordsteinabsenkungen, Fahrbahnmarkierungen, neue Beschilderungen, verkehrsberuhigter Ortskern oder zusätzliche Abstellplätze. Wir GRÜNE haben diese Anregungen aufbereitet, um Skizzen und Fotos ergänzt und hoffen nun, dass sie nach der Bewertung durch das Bauamt schnell umgesetzt werden, um die Sicherheit für Radfahrende in Allersberg zu verbessern.

Ebenfalls im Oktober haben wir GRÜNEN über eine Spendenaktion CO2-Messgeräte für die Allersberger Schulen sowie für den Hort und die Kindergärten bereitgestellt. Damit wollten wir schnell und unkompliziert einen Beitrag leisten, um die Corona-Ansteckungsgefahr in den Einrichtungen gering zu halten. Zudem beteiligte sich unser Ortsverband an einer Spendenaktion der Organisation Space-Eye aus Regensburg und sammelte Winterkleidung für Geflüchtete auf den griechischen Inseln.

Im August war die Landtagsabgeordnete Sabine Weigand zu Gast in Allersberg. Die Sprecherin für Denkmalschutz der GRÜNEN-Fraktion im Bayerischen Landtag besuchte im Rahmen ihrer Denkmalschutztour das Gilardi-Anwesen. Über den Stand der Sanierungen und die Pläne für die Zukunft informierten Bürgermeister Daniel Horndasch, Altbürgermeister Bernhard Böckeler und der Architekt Michael Kühnlein. Das Interesse an dieser Veranstaltung war groß: Eine Reihe von Mitgliedern des Gilardi-Vereins, die Kreis- und Bezirksheimatpflegerinnen sowie mehrere GRÜNEN-Politiker:innen aus dem Kreis und dem Bezirk nahmen teil.

Viel Beachtung fand auch die Restaurierung des Allersberger Barfußpfads am Naturerlebnisweg „An der kleinen Roth“. GRÜNEN-Mitglieder und Freiwillige hatten den in die Jahre gekommenen Pfad im Mai neu hergerichtet, so dass man nun wieder auf Kiefernzapfen, Moos, Kies und anderen Materialien seine Sinne schulen kann. Nach dem ersten Lockdown im März/April war das gemeinsame Arbeiten an der frischen Luft für uns alle eine besondere Wohltat.

Der Mai stand auch im Zeichen der Bürgerentscheide zu den geplanten Gewerbegebieten bei Altenfelden. Die GRÜNEN informierten gemeinsam mit dem Ortsverband der SPD in einem Flyer über Hintergründe zu den Planungen und die Intentionen der beiden Bürgerinitiativen. So machten wir u.a. deutlich, dass ein ‚Ja‘ für Bürgerentscheid 1 einem ‚Ja‘ zu einem Logistikgebiet mit P3 als Käufer und Amazon als Mieter gleichkommt, was von offizieller Seite zu diesem Zeitpunkt noch als Spekulation abgetan wurde. Wir lehnen diese Variante ab und setzen uns für gute Gewerbesteuer-Zahler ein, für Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Mit dem Nürnberger Pressehaus haben wir im Juni auch einen Interessenten ins Spiel gebracht, der diese Kriterien erfüllt und gleichzeitig Alternativen für West 1 eröffnen könnte. Wichtig ist uns eine ökologische Gestaltung der beiden Gebiete, dazu hatten wir schon 2019 konkrete Ideen über unsere Stellungnahmen eigebracht. Vieles davon, u. a. PV-Pflicht und naturnahe Gestaltung von Freiflächen, wurde heuer in die Bebauungspläne aufgenommen.

2020 stand auch im Zeichen der Kommunalwahl. Im Wahlkampf gab es von den GRÜNEN Infostände am Marktplatz, eine Filmvorführung zur Energiewende, bei der sich der Berliner Regisseur Frank Farenski den Fragen des Publikums stellte, und einen Vortrag von Ursula Sowa zu nachhaltiger Baupolitik. In diesem Zusammenhang möchten wir auch allen Mitgliedern und Freunden noch einmal für ihre Unterstützung im Wahlkampf danken! Ob beim Plakate kleben, beim Flyer austragen, beim Betreuen der Facebook-Seite oder in Form von Spenden - jede Hilfe war wichtig und hat dazu beigetragen, dass wir ein für Allersberg respektables Wahlergebnis erreichen konnten.

Seit Mai sind wir nun mit zwei Sitzen im Marktgemeinderat vertreten – als erste GRÜNEN-Fraktion in der Geschichte Allersbergs überhaupt. Die ersten Monate waren ereignisreich und von teilweise hitzigen Debatten geprägt. Acht eigene Anträge und Anfragen haben wir in dieser Zeit eingebracht, unter anderem zur Beschaffung von Luftreinigern und CO2-Messgeräten für die Schulen, zu einem Pflegekonzept für gemeindliche Grünflächen, dem Schutz der alten Bäume vor der Apotheke, der Übertragung öffentlicher Ratssitzungen und Informationen aus dem Kommunalunternehmen. Auch wenn nicht alle Anträge erfolgreich waren, sind wir überzeugt, damit wichtige Diskussionen in Gang gebracht zu haben. Offen sind noch zwei Anfragen zum Klimaschutznetzwerk und der Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen, die voraussichtlich im Januar 2021 behandelt werden.


Dass wir in 2020 so viel bewegen konnte, verdanken wir in erster Linie unseren Mitgliedern und Sympathisant:innen! Sie haben bei den Aktionen tatkräftig mit angepackt, Ideen eingebracht, ihre Freizeit geopfert und uns auch finanziell unterstützt. Dafür möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich danken! Wir hoffen, dass wir 2021 mit ihrer Hilfe noch viel mehr grüne Impulse für die Entwicklung Allersbergs setzen können.

Wir hoffen auch, dass unsere Gemeinde 2021 wieder zu einem besseren Miteinander findet. Dass man andere Meinungen akzeptiert und den Mut findet, wieder aufeinander zuzugehen. Lassen wir den Streit in der Sache nicht unseren Zusammenhalt gefährden.

Wir wünschen allen ein friedliches, gesundes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

 

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Thu, 10 Dec 2020 12:32:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fahrradfreundliche_gemeinde_buergerinnen_liefern_ideen_fuer_radwegekonzept/ Fahrradfreundliches Allersberg: Bürger*innen liefern Ideen für Radwegekonzept http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fahrradfreundliche_gemeinde_buergerinnen_liefern_ideen_fuer_radwegekonzept/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fahrradfreundliche_gemeinde_buergerinnen_liefern_ideen_fuer_radwegekonzept/ Der Ortsverband der Grünen hat sich zusammen mit einigen Bürger*innen Gedanken darüber gemacht, wie...

Der Ortsverband der Grünen hat sich zusammen mit einigen Bürger*innen Gedanken darüber gemacht, wie Allersberg fahrradfreundlicher werden kann. Die Ideen wurden an die Verwaltung übergeben, damit sie in das zu entwickelnde Radwegekonzept für die Marktgemeinde einfließen können. 

 

In der Marktgemeinde Allersberg ist Radfahren an vielen Stellen sehr gefährlich. Entlang wich­tiger Verbindungsstraßen fehlen Radwege, so dass Radfahrende sich auf engen, viel befahrenen Straßen den Raum mit PKWs teilen müssen. Es sind zwar in den vergangenen Jahren bereits einige Radwege an Staats- und Kreisstraßen entstanden, doch es gibt noch viele Lücken, wo die Sicherheit von Radfahrenden gefährdet ist.

Innerorts sind Straßen und Wege nicht auf ein gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehr­steilnehmer ausgerichtet, sondern überwiegend auf den motorisierten Verkehr. Es fehlt teil­weise eine klare Streckenführung, und auch die Infrastruktur (Ladestationen, Stellplätze) ist ausbaufähig.

Die Lebensqualität in einer Gemeinde wird wesentlich davon bestimmt, wie attraktiv Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sind, denn ein großer Anteil unserer Mitbürger*innen ist auf diese Art der Fortbewegung angewiesen. Wir GRÜNE setzen uns deshalb für eine fahrrad- und fußgänger­freundliche Infrastruktur ein – einerseits um die Lebensqualität für alle zu verbessern, anderer­seits weil Radfahren und Zu-Fuß-Gehen flächen- und ressourcenschonend sind, keine Lärm- und Schadstoffemissionen verursachen und zur CO2-Emissionsreduzierung beitragen. Wir begrüßen deshalb den Beschluss des Marktgemeinderats aus dem Juni, die Verwaltung mit der Entwicklung eines innerörtlichen Radwegekonzepts zu beauftragen.

Bei der Erstellung eines solchen Konzepts ist die Beteiligung der Bürger*innen sehr wichtig, da sie aus ihrem Alltag die Problemstellen gut kennen. Der Ortsverband der GRÜNEN hat deshalb am 4.9.2020 zu einer Radtour durch den Ort eingeladen, um sich einige Strecken und Stellen genauer anzusehen und Möglichkeiten für Verbesserungen zu diskutieren. Diese sind im Folgenden aufgeführt. Darüber hinaus enthält dieses Dokument Anregungen von Bürger*innen, die sich telefonisch, per Mail oder per Facebook gemeldet haben.

Es ist Aufgabe der Gemeindeverwaltung, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich unsere Bürger*innen sicher fortbewegen können. Wir hoffen, mit diesem Dokument einige Anregungen für eine fahrradfreundlichere Gemeinde liefern zu können. Es erhebt selbstverständlich weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf fachliche Richtigkeit – dazu wäre eine professionelle Analyse durch Fachplaner erforderlich.

Allen Mitbürger*innen ein herzliches Dankeschön für ihren Input und ihr Engagement!

 

 

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Wed, 18 Nov 2020 10:23:00 +0100