Ortsverband Allersberg http://www.gruene-roth.de Webseite des Grünen Ortsverbandes Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/landtagsabgeordnete_sabine_weigand_zu_gast_in_allersberg/ Landtagsabgeordnete Sabine Weigand zu Gast in Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/landtagsabgeordnete_sabine_weigand_zu_gast_in_allersberg/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/landtagsabgeordnete_sabine_weigand_zu_gast_in_allersberg/ Dr. Sabine Weigand, Sprecherin für Denkmalschutz der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag,... Dr. Sabine Weigand, Sprecherin für Denkmalschutz der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag, besuchte im Rahmen ihrer Denkmalschutztour das Gilardi-Anwesen in Allersberg.

Im Rahmen ihrer Denkmalschutztour reiste sie im Juli und August durch ganz Bayern, um sich Problemfälle und positive Nutzungsbeispiele denkmalgeschützter Gebäude anzusehen. Der Ortsverband Allersberg von Bündnis 90 / Die Grünen konnte sie dafür gewinnen, das Gilardi-Anwesen zu besichtigen: das bedeutendste Zeugnis der Geschichte Allersbergs. Seit 2010 wird es saniert, mit dem Ziel, ein lebendiges Denkmal zu schaffen, das Geschichte erlebbar macht und unseren Ortskern aufwerten wird. Bis dahin ist noch einiges zu tun, wie im Rahmen der Besichtigung deutlich wurde: Nachdem die Flügelbauten bereits saniert wurden und heute genutzt werden, stehen nun die Außenanlagen und vor allem das Haupthaus auf der Agenda. Über den aktuellen Stand der Sanierungen und die Pläne für die Zukunft informierten Bürgermeister Daniel Horndasch, Altbürgermeister Bernhard Böcker und der Architekt Michael Kühnlein. Daneben waren Mitglieder des Gilardi-Vereins, die Kreisheimatpflegerinnen sowie Grünen-PolitikerInnen aus dem Bezirkstag, dem Kreistag und natürlich aus unserem Ortsverband dabei.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr großes Interesse!

Ausführliche Informationen zum Besuch von Sabine Weigand gibt's hier:

Opens external link in new windowBericht im Hilpoltsteiner Kurier vom 10.8.2020: "Positives Beispiel für den Denkmalschutz"

Opens external link in new windowRückblick von Dr. Sabine Weigand auf den Besuch

Und weitere Fotos auf unserer Facebook-Seite:

Opens external link in new windowFotogalerie Denkmalschutztour

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Fri, 14 Aug 2020 00:56:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_restaurieren_barfusspfad/ Allersberger Grüne restaurieren Barfußpfad http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_restaurieren_barfusspfad/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_restaurieren_barfusspfad/ Noch vor wenigen Wochen bestand der Allersberger Barfußpfad aus nicht viel mehr als morschen... Noch vor wenigen Wochen bestand der Allersberger Barfußpfad aus nicht viel mehr als morschen Holzstämmen und Waldboden. Nun können Spaziergänger dort wieder auf Kies, Sand, Moos, Kiefernzapfen, Holzscheiben und anderen natürlichen Materialien wandeln. Der Ortsverband Allersberg von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN hat den Pfad zusammen mit freiwilligen Helfern wiederhergerichtet.


Der Barfußpfad ist Teil des Naturerlebnispfads „An der kleinen Roth“, der beim Allersberger Wasserwerk startet, und an verschiedenen Stationen über die Bedeutung des Waldes, über Geologie und Tierwelt informiert. Er war 2012 erstmals von der Marktgemeinde angelegt worden. „Acht Jahre sind an dem Pfad natürlich nicht spurlos vorübergegangen. Wir wollten aber nicht einfach zusehen, wie er noch mehr verfällt,“ erklärt Tanja Josche, Sprecherin der Allersberger Grünen. „Uns war es wichtig, dass man hier wieder die Sinne schulen und barfuß den Wald und die Natur erkunden kann, so wie es damals die Initiatoren beabsichtigt hatten,“ ergänzt Co-Sprecher Georg Decker. Konzipiert hatten den Weg damals der ehemalige Marktrat und Forstamtsleiter Manfred Kinzler mit dem Ziel, einen Beitrag für die Bildung junger Menschen zu leisten und sie dabei an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden zu lassen.

Die Grünen hatten sich für die Restaurierung bereits im Herbst mit dem Bau- und Umweltamt des Marktes Allersberg abgestimmt. Während der Markt einen Großteil der Materialien bereitgestellt hat, haben die Grünen vor allem viel Zeit investiert: An drei Tagen im Juni sind die Helfer zusammengekommen und haben – unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln – die alten Begrenzungen und Materialreste entfernt, Holzstämme gesägt und verlegt und die Felder dann mit verschiedenen Materialien gefüllt. Einige Materialien, wie Kiefernzapfen, Kiefernnadeln und Moos, haben sie selbst im Wald gesammelt. Andere hat ein privater Spender zur Verfügung gestellt. Auch das handgefertigte Holzschild, das gut sichtbar auf den Pfad hinweist, ist eine Spende.

Jörg Wagenknecht-Hirth, Mitarbeiter des Bau- und Umweltamtes im Markt Allersberg, freut sich über das Ergebnis: „Der Markt Allersberg dankt dem Ortsverband der Grünen und allen Helfern ganz herzlich für die geleistete Arbeit.“ Sprecherin Tanja Josche ergänzt, dass die Zusammenarbeit mit dem Umweltamt sehr gut funktioniert hat und man dasselbe Ziel verfolge: den Bürgern den Wald und die Natur ein Stück näher zu bringen. Mit der Neugestaltung des Pfads habe man dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.

 

Wegbeschreibung:

Wer den Barfußpfad ausprobieren möchte, findet ihn am Naturerlebnispfad „An der kleinen Roth“. Der etwa zwei Kilometer lange Erlebnisweg beginnt beim Wasserwerk in der Brunnenstraße. Nach ca. 100 m liegt der Barfußpfad auf der rechten Seite.

 

Fotos zum Download:

Fotos vom Pfad und von den Arbeiten stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://www.gruene-roth.de/index.php?id=221308

 

 

 

Kontakt:

Tanja Josche, Sprecherin OV Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Mobil: 0163 / 5821443
Email: tanja.josche(at)gruene-allersberg.de 

Georg Decker, Sprecher OV Allersberg
Tel.: 09176 / 835
Email: georg.decker(at)gruene-allersberg.de

 

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Wed, 15 Jul 2020 09:36:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nn_sucht_gewerbeflaechen_im_landkreis_gruene_machen_sich_fuer_eine_ansiedlung_in_allersberg_stark/ NN sucht Gewerbeflächen im Landkreis - Grüne machen sich für eine Ansiedlung in Allersberg stark http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nn_sucht_gewerbeflaechen_im_landkreis_gruene_machen_sich_fuer_eine_ansiedlung_in_allersberg_stark/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nn_sucht_gewerbeflaechen_im_landkreis_gruene_machen_sich_fuer_eine_ansiedlung_in_allersberg_stark/ Die Nürnberger Pressehaus GmbH will auf einer Fläche von rund vier Hektar ein Druck- und... Nach Informationen der Allersberger Grünen hat die Nürnberger Pressehaus GmbH die Gemeinden im Landkreis Roth nach Gewerbeflächen angefragt, um verschiedene Optionen für eine Ansiedlung zu prüfen. Das Unternehmen, zu dem u. a. die Nürnberger Nachrichten gehören, will auf einer Fläche von rund vier Hektar bis 2023 ein Druck- und Logistikzentrum errichten. Das Pressehaus verfolgt dabei einen „Green-Building-Ansatz“: Geplant ist ein klimaneutrales Gebäude mit PV-Anlagen, Dachbegrünung und Blockheizkraftwerk. Die Anzahl der Mitarbeiter soll zunächst bei rund 200 liegen, weitere würden in einer späteren Ausbaustufe hinzukommen.

Große Chance für Allersberg 

Die Allersberger Grünen sehen das geplante Industriegebiet West II als idealen Standort und sprechen sich für die Aufnahme von Gesprächen aus: „Das ist eine großartige Chance für Allersberg, einen guten Steuerzahler und attraktiven Arbeitgeber zu gewinnen,“ so Tanja Josche, Sprecherin des Ortsverbands. Denn das Medienunternehmen bietet Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Bereichen – von Verwaltung über Druckerei und IT bis hin zu Lager und Logistik – und wird geschätzt für sein gesellschaftliches und lokales Engagement.

Für den Standort Allersberg spricht die gute Verkehrsanbindung nach Nürnberg. Mit einer Ansiedlung der NN könnte sich diese sogar noch verbessern: Bei steigender Nachfrage würde die Taktfrequenz vermutlich erhöht. „Allersberg kann davon nur profitieren. Gute Arbeitsplätze, Gewerbesteuer, Kaufkraft, ökologisches Bewusstsein – vieles spricht für diesen Betrieb. Wir sollten uns für eine Ansiedlung stark machen,“ ergänzt Georg Decker, zweiter Sprecher des Ortsverbands.

Industriegebiet West I ohne P3 Logistic Parks?

Die Grünen befürworten eine Ansiedlung auch deshalb, weil sich damit für die Planfläche West I neue Möglichkeiten bieten: Dort ließe sich dann vermutlich Chefs Culinar ansiedeln, ein Interessent, der der Gemeinde jährliche Gewerbesteuereinnahmen von mehr als einer Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Eine Ansiedlung auf West I war bisher unwahrscheinlich, weil West II gemäß Landesentwicklungsprogramm (LEP) als „angebundener Standort“ zuerst bedient werden muss. Trotz hohem Flächenbedarf von 10 Hektar wäre Chefs Culinar aus Sicht der Grünen eine bessere Wahl als der Investor P3 Logistic Parks: Dieser würde auf 19 Hektar ein oder mehrere Logistikzentren errichten – mit einem vermutlich höheren Verkehrsaufkommen sowie Arbeitsplätzen überwiegend im Niedriglohnbereich.

Ausreichend Einnahmen für Schuldentilgung und Investitionen

„Beide Betriebe zusammen würden etwa 20 Millionen Euro durch die Grundstücksverkäufe einbringen. Hinzu kämen jährliche Gewerbesteuereinnahmen, die weit über dem liegen dürften, was zum Beispiel von Amazon zu erwarten ist.“ Über einen Zeitraum von 20 Jahren halten die Grünen 30 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen für realistisch. So könnte die Gemeinde nicht nur ihre Schulden tilgen und Sanierungen anstoßen, sondern mit der Gewerbesteuer auch laufende Defizite (z. B. aus dem Freibad-Betrieb) tragen. „Und noch immer blieben fast 20 Hektar übrig, die wir bei Bedarf nach und nach entwickeln können."

Meinungen aus dem Bayerischen Landtag

Das geplante Industriegebiet in Allersberg wird Auswirkungen auf die gesamte Region haben, weshalb die Entwicklung auch im Landtag beobachtet wird. Dr. Sabine Weigand, örtlich zuständige Abgeordnete der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sieht in einer möglichen Ansiedlung der NN große Chancen: "Hinsichtlich der im Nürnberger Verlagshaus gepflegten Arbeitsbedingungen, der Art und Weise des Bauens und der Verlässlichkeit des in der Region tief verwurzelten Unternehmens wäre das eine großartige Chance für die Marktgemeinde Allersberg.“

Ähnlich äußert sich auch Barbara Fuchs, wirtschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Eine Ansiedlung der Nürnberger Pressehaus GmbH wäre ein wunderbarer Start für das Industriegebiet West II. Unternehmen mit solchen zukunftsgerichteten Standortkonzepten entsprechen genau unseren Vorstellungen für eine nachhaltige Gewerbenutzung.“
  

Weitere Informationen:

18.05.2020 - Bürgerentscheid: Auf das 'Ja' zu 33 Hektar sollte ein 'Nein' zu P3 folgen - Die Allersberger Grünen sprechen sich für ein Sondergebiet Produktion aus. Kriterien wie Gewerbesteuerzahlungen und Arbeitsplätze sollten bei der Auswahl der Unternehmen im Vordergrund stehen.

25.04.2020 - Informationen zu den Industriegebietsplanungen und den Zielen der beiden Bürgerinitiativen (im Vorfeld des Bürgerentscheids am 17.5.2020)
 

Kontakt:

Tanja Josche, Sprecherin OV Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Mobil: 0163 / 5821443
Email: tanja.josche(at)gruene-allersberg.de

Georg Decker, Sprecher OV Allersberg
Tel.: 09176 / 835
Email: georg.decker(at)gruene-allersberg.de

 

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Thu, 04 Jun 2020 23:19:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/buergerentscheid_auf_das_ja_zu_33_ha_muss_ein_nein_zu_p3_folgen/ Bürgerentscheid: Auf das 'Ja' zu 33 Hektar sollte ein 'Nein' zu P3 folgen http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/buergerentscheid_auf_das_ja_zu_33_ha_muss_ein_nein_zu_p3_folgen/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/buergerentscheid_auf_das_ja_zu_33_ha_muss_ein_nein_zu_p3_folgen/ Die Allersberger Grünen sprechen sich nach dem Bürgerentscheid für ein Sondergebiet Produktion... Die Allersberger Grünen sprechen sich für ein Sondergebiet Produktion aus. Kriterien wie Gewerbesteuerzahlungen und Arbeitsplätze sollten bei der Auswahl der Unternehmen im Vordergrund stehen.
 

Die Bürger Allersbergs haben beim Bürgerentscheid für ein großes Gewerbe- bzw. Industriegebiet gestimmt: Statt sich zunächst auf ein Gebiet von 8 Hektar zu beschränken, befürworten sie eine Entwicklung der gesamten Fläche von 33 Hektar. Der Ortsverband Allersberg von Bündnis 90 / Die Grünen weist darauf hin, dass mit dieser Entscheidung zwar endlich ein zentraler Streitpunkt geklärt ist, viele Fragen aber noch offen sind: „Welche Unternehmen wollen wir nun dort ansiedeln? Wie soll das Gebiet entwickelt und gestaltet werden? Um diese Fragen geht es jetzt,“ sagt Sprecherin Tanja Josche. Die Grünen wollen dabei ein 'Nein' zu P3:

„19 Hektar auf einen Schlag an einen Entwickler von Logistikimmobilien zu verkaufen, ist alles andere als nachhaltig. Wenn wir schon ein derart großes Gebiet entwickeln, dann doch mit vernünftigen Unternehmen. Wir brauchen gute Gewerbesteuer-Zahler, Unternehmen mit Perspektive, die ordentliche Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und nachhaltig wirtschaften.“

All das sehen die Grünen bei P3 Logistic Parks nicht. Der Investor, der zu 100 Prozent im Besitz von GIC, dem Staatsfonds der Regierung Singapurs ist, wird von der Gemeindeverwaltung als Käufer favorisiert. Sollte er den Zuschlag bekommen, würde er allein entscheiden, wer sich ansiedelt. „Wer Amazon nicht will, muss auch P3 ablehnen,“ so Tanja Josche. Sie unterstreicht damit die Empfehlung der Bürgerinitiative „Für Fortschritt und Entwicklung in Allersberg“, nicht an Amazon zu verkaufen.

Die Fraktion der Grünen will sich im Marktgemeinderat dafür einsetzen, dass West I ein Sondergebiet Produktion wird, bei der Vergabe der Flächen Kriterien wie Gewerbesteuerzahlungen und Arbeitsplätze im Vordergrund stehen und das Gebiet möglichst ökologisch gestaltet wird.

Georg Decker, Sprecher der Grünen und der Bürgerinitiative „Lebenswertes Allersberg“ ergänzt: „Wir bedauern natürlich den Ausgang des Bürgerentscheids. Aber man bedenke auch, dass mehr als 40 Prozent der Allersberger sich für den Bürgerentscheid 2 und ein kleineres Gewerbegebiet ohne Logistikkonzerne ausgesprochen haben. Das ist ein beachtlicher Anteil, den wir nicht komplett ignorieren dürfen.“ Auch er plädiert dafür, die Flächen West I und II nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise und nachhaltig zu entwickeln. „Wir wollen das wirtschaftliche Wachstum von Allersberg fördern, aber unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte.“
  

(2.300 Zeichen)
  

Weitere Informationen zu den Industriegebietsplanungen:

Opens external link in current windowFragen & Antworten zu den Bürgerentscheiden

Opens external link in current windowStellungnahme "Grünes Gewerbegebiet"

Foto:

Ein von P3 Logistics errichteter Logistikpark (Quelle: www.p3parks.com) 

Kontakt:

Tanja Josche
Sprecherin OV Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Mobil: 0163 / 5821443
Email: tanja.josche@gruene-allersberg.de

Georg Decker,
Sprecher OV Allersberg
Tel.: 09176 / 835
Email: georg.decker@gruene-allersberg.de

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Mon, 18 May 2020 09:41:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/informationen_zu_den_buergerentscheiden_am_17_mai_2020/ Informationen zu den Bürgerentscheiden am 17. Mai 2020 http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/informationen_zu_den_buergerentscheiden_am_17_mai_2020/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/informationen_zu_den_buergerentscheiden_am_17_mai_2020/ Gewerbegebiet, Industriegebiet oder Sondergebiet? 8 Hektar, 33 Hektar oder etwas dazwischen?... Gewerbegebiet, Industriegebiet oder Sondergebiet? 8 Hektar, 33 Hektar oder etwas dazwischen? Großkonzerne oder mittelständische Betriebe? Über die geplanten Industriegebiete in Allersberg wird seit Monaten heftig debattiert. Nun sind die Bürger gefragt: Am 17. Mai 2020 haben sie die Möglichkeit, ihre Stimme bei zwei Bürgerentscheiden abzugeben und so mitzuentscheiden, wie sich ihre Gemeinde entwickeln soll.
 

Damit die Allersberger diese Entscheidung fundiert treffen können, sind hier einige Hintergrundinformationen zu den beiden Bürgerbegehren sowie zum aktuellen Stand der Planungen zusammengestellt. Denn zwei kurze Fragen auf dem Stimmzettel können ein derart komplexes Thema kaum angemessen darstellen.

Die Allersberger GRÜNEN appellieren an die Bürger, das Angebot zu nutzen, sich zu informieren und ihre Entscheidung wohlüberlegt zu treffen. Schließlich geht es darum, die Weichen für die Zukunft unserer Gemeinde zu stellen:

  • Welche Art von Betrieben wird sich ansiedeln: großflächige, verkehrsintensive Logistiker oder mittelständische Produktionsunternehmen?
  • Wieviel Gewerbesteuer wird fließen?
  • Welche Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen?
  • Wie wird sich das Gesicht unseres Ortes verändern?
  • Und welche Auswirkungen hat das auf die Bevölkerung, auf Umwelt und Natur?

"Wir treffen hier eine Entscheidung, mit der unsere Kinder und Enkelkinder lange leben müssen. Dieser Verantwortung sollten wir uns bewusst sein," so Sprecherin Tanja Josche. Gerade angesichts der Größe der Fläche stellt sich die Frage, ob der Fortschritt, den vermutlich alle für Allersberg wollen, in einem Schritt erfolgen muss. "Wir plädieren dafür, die Entwicklung der Flächen mit Augenmaß und Respekt vor der Natur anzugehen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich auch Allersberg in gesundem Maße mitentwickeln kann und dabei lebenswert bleibt."

Die Informationen sind in Form von Fragen & Antworten aufbereitet. Falls die Bürger darüber hinaus noch weitere Fragen haben, stehen die Sprecher des GRÜNEN-Ortsverbands gerne zur Verfügung:

Tel.: 09176 / 3550295 oder 835
Mail: Opens window for sending emailfraktion(at)gruene-allersberg

 


 

Fragen & Antworten zu den Bürgerentscheiden am 17.5.2020

Im Bürgerentscheid 1 ist ein „Sondergebiet“ für West I gefordert. Was bedeutet das?

Der Freistaat Bayern hat ein so genanntes Anbindegebot erlassen, um einer Zersiedelung der Landschaft entgegen zu wirken. Dieses schreibt vor, dass neue Gewerbegebiete möglichst an bestehende Siedlungen angebunden werden sollen. Ausnahmen sind nur in bestimmten Fällen möglich, zum Beispiel für Logistikzentren oder für großflächige produzierende Betriebe, die aus Gründen der Ortsbildgestaltung nicht angebunden werden können. Für solche Betriebe dürfen „auf der grünen Wiese“ Gewerbeflächen entstehen, sofern die Gemeinde den Bedarf ausreichend begründet und die Fläche als „Sondergebiet“ ausweist. Welche Art von Sondergebiet im Bürgerentscheid 1 gemeint ist, steht zwar nicht auf dem Stimmzettel, dem Hilpoltsteiner Kurier gegenüber (Opens external link in current windowArtikel 26.2.20) gaben die Initiatoren jedoch an, ein „Sondergebiet Logistik“ zu unterstützen. Dies wird auch so von der Gemeindeverwaltung angestrebt.

Wäre denn überhaupt ein anderes „Sondergebiet“ möglich? Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bzw. die Regierung von Mittelfranken schreiben uns doch Logistik vor.

Nein, das stimmt nicht. Es ist vielmehr so, dass unsere Gemeindeverwaltung den Wunsch geäußert hat, hier ein Logistikunternehmen anzusiedeln, deshalb soll West I ein „Sondergebiet Logistik“ werden. Nicht umgekehrt. Zitat aus der Stellungnahme der Regierung von Mittelfranken:

„Die Realisierung der nach hiesigem Kenntnisstand von der Kommune konkret gewünschten Ansiedlung eines Logistikunternehmens ist diesbezüglich möglich, wenn ein Sondergebiet Logistik ausgewiesen wird.“

Und dieser Logistiker soll Amazon sein. Oder ist das nur ein Gerücht?

Das ist kein Gerücht. Der Logistikimmobilienentwickler P3 will am Standort Allersberg einen Logistikpark errichten. Das hat P3 selbst bestätigt, z. B. im Donaukurier vom 24.1.2020. Zu diesem Zweck wurde bereits ein eigenes Unternehmen mit dem Namen „P3 Allersberg Sàrl“ in Luxemburg gegründet. Dieses Unternehmen plant konkret für Amazon. Entnehmen kann man dies u. a. Planzeichnungen von P3 in einem Verkehrsgutachten. P3 selbst entwickelt seit vielen Jahren Logistikimmobilien in Europa und ist zu 100 % im Besitz von GIC, dem Staatsfonds der Regierung Singapurs.

Wer beim Bürgerentscheid 1 „ja“ ankreuzt, stimmt also für eine Ansiedlung von Amazon?

Das steht zwar nicht auf dem Stimmzettel, aber alles deutet darauf hin. In der Immobilienzeitung hieß es am Initiates file download6.4.2020 (und ähnlich am Opens external link in new window9.4.2020):

„Amazon verdichtet derzeit sein Netz in Nordbayern. Bei Allersberg steht ein weiterer Bürgerentscheid für den Bau eines P3-Projekts mit Amazon als Mieter aus."

Wird die Fläche West I an P3 verkauft, muss man aber berücksichtigen, dass die Entscheidung, wer sich letztlich ansiedeln wird, nicht wir als Gemeinde treffen werden, sondern der Investor und Projektentwickler P3.

Amazon ist ein Weltkonzern. Könnte Allersberg davon nicht auch profitieren?

Die Frage ist, welches Ziel wir als Gemeinde verfolgen: Geht es uns nur darum, die Flächen schnell zu verkaufen, dann ist P3 mit Amazon sicher eine Option. Wenn wir mit den Gewerbe- bzw. Industriegebieten aber die Grundlage für langfristige und konstante Einnahmen schaffen wollen, dann wäre es sinnvoller, auf mehrere Betriebe aus verschiedenen Branchen zu setzen, statt ausschließlich auf einen Großkonzern. Das wirtschaftliche Risiko wäre deutlich geringer. Auch wenn wir Wert auf qualifizierte Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für unsere Kinder legen oder auf ökologische Kriterien, gäbe es bessere Alternativen als Amazon.

Amazon soll angeblich kaum Gewerbesteuer zahlen. Was ist da dran?

Amazon ist natürlich gewerbesteuerpflichtig wie andere Unternehmen auch. Es ist jedoch bekannt, dass Amazon den Großteil seines in der EU erzielten Gewinns in Luxemburg verbucht, dort aber nur in sehr geringem Maße besteuert wird. Dadurch fällt an den Standorten der Logistik-, Verteil- und Sortierzentren relativ wenig Steuer an – im Vergleich zu anderen Unternehmen und im Verhältnis zur Fläche, die der Konzern verbraucht. Dazu zwei Vergleichszahlen: Die Gemeinde Allersberg hat 2019 auf einer Gewerbefläche von rund 20 ha (Größe laut Aussage der Gemeindeverwaltung bei der Bürgerversammlung) 2,2 Mio. Euro Gewerbesteuer eingenommen. Amazon würde nach Berechnung eines Steuerexperten auf einer Grundstücksfläche von rund 14 ha lediglich zwischen 150.000 und 450.000 Euro jährlich zahlen. Die Berechnung basiert auf den Bilanzzahlen der Logistikzentren Frankenthal und Pforzheim (zum Hebesatz Allersberg), die in Größe (11 ha Lagerfläche) und Mitarbeiterzahl (1.000-1.300) dem für Allersberg geplanten ähnlich sind. Der Grundstückseigentümer und Objektentwickler P3 würde in Allersberg übrigens keine Gewerbesteuern zahlen.

Könnte man in West 1 auch andere Betriebe ansiedeln?

Natürlich. Die Planungshoheit hat schließlich die Gemeinde. Aber es muss ein Betrieb sein, der eine der Ausnahmen vom Anbindegebot im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) erfüllt.

Wie sieht es mit Chefs Culinar aus? Das Unternehmen hatte sich auf der Bürgerversammlung 2019 vorgestellt und deutlich höhere Gewerbesteuereinnahmen als Amazon in Aussicht gestellt.

Chefs Culinar wäre in einem „Sondergebiet Logistik“ nicht möglich, da es kein Logistikbetrieb ist. Das hat die Regierung von Mittelfranken in einem Schreiben an die Gemeinde bestätigt. Aber: Man könnte das Unternehmen vermutlich in einem „Sondergebiet Produktion“ ansiedeln. Wäre das der Wunsch der Gemeinde, müsste man eine entsprechende Anfrage an die Regierung stellen und nachweisen, dass der Betrieb nicht angebunden werden kann. Diese Anfrage würde die Regierung „ergebnisoffen prüfen“, wie es heißt. In der Regel wird dem Wunsch einer Gemeinde stattgegeben, sofern er nicht den Zielen des Landesentwicklungsplans entgegensteht. Bisher hat die Gemeinde Allersberg aber keine solche Anfrage gestellt.

Ergänzung August 2020: Wie mittlerweile bekannt wurde, hat sich Chefs Culinar für Pilsach als Standort entschieden. Dort gilt das Unternehmen als Logistikbetrieb. Dass die Einordnung für Allersberg anders ausfiel, ist darauf zurückzuführen, dass bei der Anfrage an die Regierung offenbar eine andere Nutzung ("Produktion, Dienstleistung, Großhandel") angegeben wurde.  

Wenn Produktionsbetriebe möglich sind: Welche Interessenten gibt es noch?

Bei der Unternehmerfabrik Landkreis Roth GmbH gehen ständig interessante Anfragen von guten Unternehmen ein, die Flächen im Landkreis suchen. Die Gemeinde Allersberg scheint daran jedoch nicht interessiert und hat bisher keinen Kontakt aufgenommen. Die Unternehmerfabrik gilt im Landkreis als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Kommunen, wenn es um Beratung, Wirtschaftsförderung und Kontaktvermittlung geht. Gesellschafter sind der Landkreis Roth, die Stadt Roth, die Sparkasse Mittelfranken-Süd und die IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Zurück zu den Stimmzetteln: Im Bürgerentscheid 1 heißt es: „… zur Ausweisung der beiden Gebiete „Sondergebiet Allersberg West I“ und entgegen der bisherigen Beschlusslage „Gewerbegebiet Allersberg West II“, aber ansonsten entsprechend der getroffenen Beschlüsse und Abwägungen“. Was bedeutet das?

Der Marktgemeinderat hat die Industriegebiete in den vergangenen Monaten mehrfach behandelt und bereits einige Beschlüsse gefasst. So wurde zum Beispiel festgelegt, dass West I ein „Sondergebiet Logistik“ werden soll, West II ein „Industriegebiet“. Außerdem wurde über Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange, wie der Regierung von Mittelfranken, entschieden.

Die Regierung fordert eine Reduzierung der Fläche von West II, so dass sie kleiner ist als der Ortsteil Altenfelden. Sind dann 33 Hektar, die die neue Bürgerinitiative erreichen will, überhaupt realisierbar?

Die Initiative für den Bürgerentscheid 1 gibt in ihrer Begründung und gegenüber der Presse (z.B. Opens external link in current windowHilpoltsteiner Kurier 26.2.2020) ein Ziel von 33 ha an. Das entspricht den ursprünglichen Planungen mit 19 ha für West I und rund 14 Hektar für West II. Dies wird aber nicht realisierbar sein, da die Vorgabe der Regierung von Mittelfranken bzgl. einer Verkleinerung von West II verbindlich ist.

Beide Bürgerentscheide wollen in West II ein Gewerbegebiet, kein Industriegebiet. Wo ist der Unterschied?

Der Unterschied liegt in der Art der Betriebe, die zulässig sind. Ein Gewerbegebiet dient laut Baunutzungsverordnung vorwiegend der „Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben“. Industriegebiete dienen vorwiegend der „Unterbringung von Betrieben, die in anderen Baugebieten unzulässig sind.“  Ein weiterer wichtiger Unterschied sind die Betriebszeiten: In einem Industriegebiet ist ein 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr erlaubt, in einem Gewerbegebiet nicht.

Wäre West II auch ein möglicher Standort für Chefs Culinar?

Chefs Culinar würde eine Fläche von 12 ha auf West I bevorzugen, könnte sich aber auch auf einer geringeren Fläche auf West II ansiedeln. Das Unternehmen würde dann die gesamte Fläche beanspruchen. Das widerspricht allerdings dem Aufstellungsbeschluss, wonach die Erschließung von West II „kleingliedriger unter Berücksichtigung eines Nutzungsmix“ erfolgen soll. Außerdem müsste dafür die Kreisstraße verlegt werden.

Nun zum Bürgerentscheid 2 („Lebenswertes Allersberg“): Hier wird ein „vollständiger Verzicht auf West I“ gefordert. Warum?

Das Bürgerbegehren kritisiert den hohen Flächenverbrauch für ein Logistikzentrum und die massiven Auswirkungen auf Umwelt und Natur. Bei Umsetzung der Planung gehen fruchtbare Böden für die Land- und Ernährungswirtschaft verloren, Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum  (es sind Tierarten betroffen, die auf der „Roten Liste“ stehen), und Schadstoffe könnten ins direkt angrenzende Wasserschutzgebiet gelangen, aus dem rund 150.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden. Außerdem grenzen ein Landschaftsschutzgebiet und ein Biotop direkt an die Fläche an.

Die Initiative sieht vor allem Logistiker sehr kritisch.

Für Logistikzentren werden riesige Flächen versiegelt, so dass Niederschlagswasser nicht mehr natürlich versickern kann und die Böden austrocknen. Das würde auch die umliegenden Wälder, die ohnehin schon unter Trockenheit durch den Klimawandel leiden, noch mehr gefährden. Bei kleinflächigen Betrieben besteht eher die Möglichkeit, Flächen naturnah und sickerungsfähig zu gestalten. Außerdem verursachen Logistiker ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen als andere Branchen – oft mit Schwerlastverkehr rund um die Uhr. Damit würden Lärm und Abgase massiv zunehmen und die Lebensqualität Allersbergs erheblich beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass moderne Logistikzentren hoch automatisiert sind und nur verhältnismäßig wenige Arbeitsplätze entstehen. Und nicht zuletzt wären die riesigen Logistikhallen ein Fremdkörper in der Landschaft, die das Gesicht und die Zukunft Allersbergs dauerhaft prägen würden.

Im Bürgerentscheid 2 wird ein Gewerbegebiet „zunächst beschränkt auf 8 Hektar“ gefordert. Was bedeutet das? Ist das angesichts unseres Schuldenstands nicht viel zu wenig?

Die Initiatoren wollen mit dieser Formulierung deutlich machen, dass sie einer zukünftigen Erweiterung des Gewerbegebiets nicht entgegenstehen. So könnte man die Flächen schrittweise entwickeln und auch die erforderliche Infrastruktur langsam anpassen. Denn die wäre einer gleichzeitigen Erschließung beider Gebiete nicht gewachsen. Die Vorstellung einer kleineren Fläche für West II teilt auch die Regierung von Mittelfranken. Ob allein mit einem 8-ha-Gewerbegebiet langfristig ausreichend Einnahmen generiert werden können, hängt vor allem von der Art der Betriebe ab.

Falls nicht: Könnten wir die Gewerbeflächen dann noch erweitern?

Ja, Bürgerentscheid 2 lässt die Möglichkeit offen, zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf auch Flächen auf West I auszuweisen.   

Im Bürgerentscheid 2  ist von „vorwiegend ortsansässigen Betrieben“ die Rede. Warum diese Einschränkung?

Die Initiatoren wollen Unternehmen bevorzugen, die ihren Firmensitz in der Region haben und damit auch vor Ort in Allersberg ihre Steuern zahlen. Hinzu kommt, dass diese Firmen eher auch Verantwortung für die Region übernehmen, z.B. durch Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen oder durch soziales Engagement für Mitarbeitende. Die Chancen für junge Menschen auf qualifizierte und zukunftsorientierte Ausbildungsplätze sind zudem oft deutlich besser. Und die Wirtschaft ist bei einer Vielfalt kleiner und mittlerer Unternehmen weniger krisenanfällig. Schließlich können durch regionale Kreisläufe auch Transporte reduziert und damit Schadstoff- und Lärmemissionen minimiert werden.

Was bedeutet die Corona-Krise für die Planungen?

Die Corona-Krise zeigt uns sehr deutlich, wie wichtig es ist, regional zu produzieren und nicht von Importen abhängig zu sein. Das Bewusstsein wächst, dass wir heimische Betriebe unterstützen müssen, auch weil sie es sind, die mit ihren Steuergeldern unser Gesundheitssystem finanzieren.  Insofern wäre zu bedenken, ob nicht auch wir in Allersberg auf kurze, regionale Wertschöpfungsketten setzen und jetzt in eine nachhaltige Wirtschaft investieren wollen.

 


 

Und hier der Stimmzettel für die Bürgerentscheide:

 

Bitte beachten:

Alle drei Fragen müssen beantwortet werden. Wird nur eine Frage beantwotret, ist zwar nicht gleich der ganze Wahlzettel ungültig, jedoch gelten die nicht gesetzten Kreuze als ungültige Stimmen. Wer also den einen Entscheid bejaht, sollte beim anderen Nein ankreuzen und auch die Stichfrage entsprechend beantworten. Die Stichfrage kommt dann zum Tragen, wenn beide Entscheide insgesamt mehrheitlich mit "Ja" beantwortet wurden.

Auf keinen Fall sollte man etwas handschriftlich auf dem Stimmzettel vermerken. Dann ist dieser in seiner Gesamtheit ungültig - auch wenn richtig angekreuzt wurde. Und ebenso ratsam: Nichts durchstreichen. Das wird ebenso als ungültig gewertet und veringert so die absolute Wahlbeteiligung.

 


Weitere Informationen:

Opens external link in current windowGrünes Gewerbegebiet für Allersberg? (Stellungnahme der GRÜNEN zu den Industriegebietsplanungen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit)

Initiates file downloadDie Fragen & Antworten zu den Bürgerentscheiden als Flyer (PDF, 4 MB)

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Sat, 25 Apr 2020 09:40:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/lokale_betriebe_unterstuetzen_lieferservice_nutzen/ Corona-Krise: Lokale Betriebe unterstützen http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/lokale_betriebe_unterstuetzen_lieferservice_nutzen/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/lokale_betriebe_unterstuetzen_lieferservice_nutzen/ Die Corona-Krise bestimmt derzeit das öffentliche Leben - auch in Allersberg. Besonders hart trifft... Die Corona-Krise bestimmt derzeit das öffentliche Leben - auch in Allersberg. Besonders hart trifft es die lokalen Gastronomen und Einzelhändler. Umso wichtiger ist es, dass wir sie jetzt unterstützen.

Viele Allersberger Unternehmen leiden schon massiv unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, weil sie Ladengeschäfte und Restaurants schließen mussten, aber weiter Mieten und Löhne zu zahlen haben. Wenn diese Betriebe die aktuelle Krise nicht überstehen, würde das Auswirkungen auf unser Zusammenleben und das Erscheinungsbild unserer Gemeinde haben. Das darf nicht sein. Zeigen wir uns solidarisch und helfen wir den Personen hinter unseren Lieblingslocations!

Einige Betriebe haben einen Lieferservice eingerichtet, um sich halbwegs über Wasser zu halten. Wir appellieren an die Mitbürger, diese Angebote zu nutzen! Und Sie können noch etwas tun: Denken Sie jetzt schon an die Zeit nach Corona und kaufen Sie Gutscheine der Restaurants und Geschäfte. So haben Sie etwas, auf das Sie sich freuen können und unsere Betriebe erhalten ein wenig Unterstützung - damit es sie auch nach der Krise noch gibt.

Gastronomen

 

Sofern die Gastronomen ihre Speisekarten/Tagesgerichte veröffentlichen, findet ihr hier die Links: 

Ristorante Tra Amici: Do-Mo 11:30-14:30 und 17-20 Uhr, Speisekarte zum Mitnehmen (PDF), Info zu Wochenspecials über Facebook

Il Fagiano: Do-So 17-21 Uhr, Standardspeisekarte (PDF)

Gasthof Seehof: Do-Di 17-20 Uhr, So zusätzlich 11-14 Uhr, reduzierte Speisekarte

Gasthaus zur Sonne: Sa-So ab 17 Uhr, Wochenkarte über Facebook

Gasthof Endres: So-Fr 11:30-12:00, täglich wechselndes Mittagsgericht

Bar 9093: Mo, Mi, Fr ab 17:30, Burgerkarte auf Facebook

 

Abholservice nur an Ostern:

Gaststätte Altenfelden: Karfreitag - Aischgründer Karpfen mit Kartoffelsalat, Ostersonntag und Ostermontag - Sauerbraten, Schäuferle und Schnitzel. Jeweils von 11:30-13 Uhr. Bitte vorreservieren unter Tel. (0152) - 31765178 oder Tel. (09174) 1839.

 

 

Wir haben einen Gastronomen vergessen? Dann schreibt an info(at)gruene-allersberg.de und wir nehmen ihn gerne in der Liste auf!

 

 

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Tue, 31 Mar 2020 00:16:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/kommunalwahl_2020_zwei_sitze_fuer_die_gruenen_in_allersberg/ Kommunalwahl 2020: Zwei Sitze für die Grünen in Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/kommunalwahl_2020_zwei_sitze_fuer_die_gruenen_in_allersberg/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/kommunalwahl_2020_zwei_sitze_fuer_die_gruenen_in_allersberg/ Die Grünen haben bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 erstmals für den Allersberger... Die Grünen haben bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 erstmals für den Allersberger Marktgemeinderat kandidiert und aus dem Stand zwei Sitze gewonnen. Künftig werden Tanja Josche und Georg Decker die Grünen im Marktrat vertreten.

Wir danken allen Wähler*innen, die uns ihre Stimme und ihr Vertrauen geschenkt haben!

Unsere Mandatsträger für die Wahlperiode 2020-2026:

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Tue, 17 Mar 2020 23:35:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/vom_donut_zum_krapfen_wie_gemeinden_ihre_ortskerne_staerken_koennen/ Vom Donut zum Krapfen: Wie Gemeinden ihre Ortskerne stärken können http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/vom_donut_zum_krapfen_wie_gemeinden_ihre_ortskerne_staerken_koennen/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/vom_donut_zum_krapfen_wie_gemeinden_ihre_ortskerne_staerken_koennen/ Auf Einladung der Allersberger Grünen zeigte Ursula Sowa, baupolitische Sprecherin der... Landtagsabgeordnete Ursula Sowa informierte in Allersberg über nachhaltige Baupolitik

Auf Einladung der Allersberger Grünen zeigte Ursula Sowa, baupolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag, bei einem Vortrag Anfang März auf, wie Gemeinden nachhaltiges Bauen fördern und Leerständen im Ortskern entgegenwirken können. Das sei gerade für Gemeinden im ländlichen Raum eine zentrale Aufgabe, sagte Sowa. Denn vor allem hier entstehen fortlaufend neue Wohnflächen, meist an den Ortsrändern. Gleichzeitig würden in der Ortsmitte immer mehr Wohn- und Geschäftsräume leer stehen. So verzeichnete 2018 laut Bundesstiftung Baukultur bereits ein Drittel aller Gemeinden einen „nennenswerten Leerstand“, hauptsächlich im Ortskern.

„Wir haben es hier mit dem so genannten Donut-Effekt zu tun“, erklärte Sowa. Bei dem Gebäck befindet sich außen die Masse, innen ist es hohl. Auf Orte übertragen: Am Rand, in den Wohnsiedlungen und Einzelhandelszentren, ist das Leben, während die Ortskerne verwaisen. Eine vitale Gemeinde dagegen sei wie ein Krapfen: Das Beste befindet sich in der Mitte.

Wie kommen wir vom Donut zum Krapfen?

„Wie schaffen wir es, dass unsere Gemeinden Krapfen werden und keine Donuts?“ brachte Sowa die Herausforderung auf den Punkt und zeigte anhand von Beispielen aus dem In- und Ausland mögliche Ansätze. Wichtig sei vor allem das Nachverdichten, also das Schließen vorhandener Baulücken. Gleichzeitig gilt es, das Potenzial bestehender Gebäude zu nutzen, zum Beispiel indem man sie aufstockt, um einen Anbau erweitert oder Dächer ausbaut. Zur Belebung leer stehender Geschäfte sind Pop-Up-Stores ein innovativer Ansatz, der in anderen Gemeinden gut funktioniert. Voraussetzung für vitale Ortskerne ist natürlich auch, dass sich die Menschen dort gerne aufhalten. Ein Ansatz ist hier, den Ortskern als „Shared Space“ zu entwickeln: als Zone, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind und nicht das Auto dominiert.

Bei Baugebieten an alle Generationen denken

Sind neue Wohngebiete nötig, so kommt es laut Sowa auf eine nachhaltige Planung an, die auch soziale Aspekte berücksichtigt. Wenn Gemeinden sich mit Einzel- und Doppelhäusern vor allem an Familien mit Kindern richten, „dann müssen Kinderbetreuung und Schulen gleich mitgedacht werden.“ Auch die Anbindung an Bus und Bahn, alternative Mobilitätsangebote wie Carsharing oder Lastenräder, sichere Fuß- und Radwege, Gemeinschaftsorte (Spielplatz, Bürgersaal) und die Nahversorgung (Lebensmittel, Ärzte, Pflege, Gastronomie) sind Aspekte, die von Anfang an mitgeplant werden sollten. Dabei gilt es, die Bedürfnisse aller Generationen im Blick zu behalten, auch im Hinblick auf unterschiedliche Wohnformen wie WGs oder Mehrgenerationenhäuser.

Klimafreundlich, flächensparend und ressourcenschonend

Im letzten Teil ihres Vortrags ging Ursula Sowa schließlich noch auf ökologische Aspekte des nachhaltigen Bauens ein. Vor dem Hintergrund der Klimakrise und steigender Energiepreise sind bei Bauherren derzeit energieeffiziente Gebäude gefragt sowie Anlagen, um Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. So lassen sich nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch die Energiekosten senken.

Zu nachhaltigem Bauen gehören außerdem der Einsatz ressourcenschonender Baustoffe, Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung sowie eine flächensparende Bauweise. Sowa wies dabei auf den hohen Flächenverbrauch klassischer Siedlungen hin: Täglich werden in Bayern rund 10 Hektar Fläche versiegelt, fast die Hälfte davon durch Wohnbebauung. Verdichtetes Bauen und gezielte Innenentwicklung tragen dazu bei, den Flächenfraß zu reduzieren.

„Bauen im ländlichen Raum muss völlig neu gedacht werden,“ fasste Sowa abschließend zusammen und beantwortete nach dem informativen Vortrag noch fast eine Stunde lang die Fragen der interessierten Zuhörer. Dabei kamen auch die geplanten Allersberger Wohngebiete Im Keinzel II und St. Wolfgang zur Sprache, bei denen die Grünen möglichst viele der Aspekte umsetzen wollen.

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Opens internal link in current windowFotos zum Download

 

Kontakt:

Tanja Josche, Sprecherin OV Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295

Email:
tanja.josche(at)gruene-allersberg.de

Georg Decker, Sprecher OV Allersberg
Tel.: 09176 / 835
Email:
georg.decker(at)gruene-allersberg.de

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Wed, 11 Mar 2020 12:09:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fleissige_muellsammler_in_allersberg_erfolgreiche_aktion_von_gruenen_und_eine_welt_laden/ Fleißige Müllsammler in Allersberg - Erfolgreiche Aktion von Grünen und Eine-Welt-Laden http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fleissige_muellsammler_in_allersberg_erfolgreiche_aktion_von_gruenen_und_eine_welt_laden/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/fleissige_muellsammler_in_allersberg_erfolgreiche_aktion_von_gruenen_und_eine_welt_laden/ Unter dem Motto „erst Remmidemmi, dann Ramadama“ sammelten am Aschermittwoch freiwillige Helfer...

Unter dem Motto „erst Remmidemmi, dann Ramadama“ sammelten am Aschermittwoch freiwillige Helfer gemeinsam mit dem Team des Eine-Welt-Ladens „Encuentro“ und den Allersberger Grünen die Überbleibsel des Faschingstreibens auf. Mehrere Säcke voll mit Zigarettenkippen, Kronkorken, Bonbonpapier mit und ohne Inhalt, Glasscherben, Einwegbechern und ähnlichen Abfällen kamen zusammen. Auch ein leeres Bierfass und sogar noch ungeöffnete Schnapsfläschchen fanden die Müllsammler.

Die großen und kleinen Helfer, die sich selbst von teils starken Schneeschauern und Windböen nicht abschrecken ließen, waren vor allem über das Ausmaß der Vermüllung am Festplatz entsetzt: „Es ist unglaublich, wie gleichgültig manchen die Natur und auch ihre Mitmenschen zu sein scheinen. Wer Glasscherben einfach liegen lässt, nimmt schließlich auch in Kauf, dass sich andere verletzen“, sagte Monika Klimczak vom Allersberger Eine-Welt-Laden. Dieser hatte zusammen mit dem Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen zu der Aktion aufgerufen, um ein Zeichen zu setzen für einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt. Das sei nicht nur Aufgabe von Umweltschützern oder der Gemeinde. „Für den Erhalt der Natur ist jeder Mensch verantwortlich“, so Tanja Josche. Die Sprecherin der Grünen wies auch darauf hin, dass der Bauhof in den vergangenen Tagen schon „ganze Arbeit“ geleistet und das größte Chaos bereits beseitigt habe.

Die Müllsammler fanden rund um die Nürnberger Straße, den Spitalweiher und den alten und neuen Festplatz auch viele ältere Abfälle, vor allem Zigarettenkippen. Diese sind für die Umwelt ein Problem, weil sich der Filter nur langsam zersetzt und er viele Giftstoffe enthält. Ein einziger Zigarettenstummel kann 40 Liter Grundwasser verseuchen. Bei Kleinkindern kann schon eine verschluckte Kippe zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Organisatoren sind sich einig, dass man immer wieder auf die Müllproblematik hinweisen müsse, und wollen diese Aktion nun regelmäßig durchführen. Ihr Ziel ist es auch, Maßnahmen zur Müllvermeidung in der Gemeinde anzuregen, wie mehr öffentliche Aschenbecher, ein Unverpackt-Laden oder ein Repaircafé.

 

Fotos von der Veranstaltung zum Download:

https://www.gruene-roth.de/index.php?id=218654

 

 

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Sat, 29 Feb 2020 00:55:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ Nachhaltige Wohnsiedlungen - Bauen für die Zukunft: Einladung zum Vortrag mit Ursula Sowa, MdL http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ Die Landtagsabgeordnete Ursula Sowa informiert am 5. März 2020 darüber, wie sich im ländlichen Raum... Wie lassen sich Siedlungen gestalten, die Anforderungen an Klimaschutz, Ästhetik, bezahlbarer Wohnraum und Barrierefreiheit gleichermaßen gerecht werden?

Die Allersberger Grünen laden interessierte Bürger sowie aktuelle und künftige Kommunalpolitiker zu einem Vortrag zum Thema „Nachhaltige Wohnsiedlungen – Bauen für die Zukunft“ ein. Die baupolitische Sprecherin von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag, Ursula Sowa, widmet sich darin der Frage, wie sich im ländlichen Raum Siedlungen gestalten lassen, die Anforderungen an Klimaschutz, Ästhetik, bezahlbarer Wohnraum und Barrierefreiheit gleichermaßen gerecht werden.

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und steigender Energiepreise steht eine nachhaltige Bauweise bei Bauherren derzeit hoch im Kurs. Gefragt sind energieeffiziente Gebäude und Anlagen, um Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. So lassen sich nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch die Energiekosten senken. Ressourcenschonende Baustoffe und ein sparsamer Umgang mit Wasser sind weitere Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit beim Bauen.

Ursula Sowa zeigt in ihrem Vortrag auf, wie Kommunen nachhaltiges Bauen fördern können. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf soziale Aspekte der Siedlungspolitik. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch, die Bedürfnisse jetziger und kommender Generationen zu berücksichtigen, um die Lebensqualität in der Siedlung zu verbessern. Dabei geht es vor allem darum, wie man Wohnraum schaffen kann, der die Bedürfnisse von Familien, von jungen, alten und behinderten Menschen erfüllt. Auch die Stärkung der Ortskerne durch Innenentwicklung ist ein Thema, auf das Ursula Sowa eingeht.

Die Allersberger Grünen möchten den Vortrag als parteiübergreifende Veranstaltung verstanden wissen, in der sich angehende Kommunalpolitiker aller Parteien aus erster Hand über Hintergründe zur Baupolitik informieren und sich Anregungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung ihrer Gemeinde holen können. Für Allersberg hat das Thema aufgrund von zwei geplanten Wohngebieten hohe Aktualität.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden sich auch die Kandidat*innen der Grünen für den Marktgemeinderat vorstellen.

 

Termin: 5. März 2020, 19:30 Uhr
Ort: Ev. Gemeindezentrum Allersberg, Saint-Céré-Platz 1, Allersberg
Eintritt: frei

 

 

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Mon, 24 Feb 2020 20:36:00 +0100