Ortsverband Allersberg http://www.gruene-roth.de Webseite des Grünen Ortsverbandes Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ Nachhaltige Wohnsiedlungen - Bauen für die Zukunft: Einladung zum Vortrag mit Ursula Sowa, MdL http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/nachhaltige_wohnsiedlungen_bauen_fuer_die_zukunft_einladung_zum_vortrag_mit_ursula_sowa_mdl/ Die Landtagsabgeordnete Ursula Sowa informiert am 5. März 2020 darüber, wie sich im ländlichen Raum... Wie lassen sich Siedlungen gestalten, die Anforderungen an Klimaschutz, Ästhetik, bezahlbarer Wohnraum und Barrierefreiheit gleichermaßen gerecht werden?

Die Allersberger Grünen laden interessierte Bürger sowie aktuelle und künftige Kommunalpolitiker zu einem Vortrag zum Thema „Nachhaltige Wohnsiedlungen – Bauen für die Zukunft“ ein. Die baupolitische Sprecherin von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag, Ursula Sowa, widmet sich darin der Frage, wie sich im ländlichen Raum Siedlungen gestalten lassen, die Anforderungen an Klimaschutz, Ästhetik, bezahlbarer Wohnraum und Barrierefreiheit gleichermaßen gerecht werden.

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und steigender Energiepreise steht eine nachhaltige Bauweise bei Bauherren derzeit hoch im Kurs. Gefragt sind energieeffiziente Gebäude und Anlagen, um Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. So lassen sich nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch die Energiekosten senken. Ressourcenschonende Baustoffe und ein sparsamer Umgang mit Wasser sind weitere Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit beim Bauen.

Ursula Sowa zeigt in ihrem Vortrag auf, wie Kommunen nachhaltiges Bauen fördern können. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf soziale Aspekte der Siedlungspolitik. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch, die Bedürfnisse jetziger und kommender Generationen zu berücksichtigen, um die Lebensqualität in der Siedlung zu verbessern. Dabei geht es vor allem darum, wie man Wohnraum schaffen kann, der die Bedürfnisse von Familien, von jungen, alten und behinderten Menschen erfüllt. Auch die Stärkung der Ortskerne durch Innenentwicklung ist ein Thema, auf das Ursula Sowa eingeht.

Die Allersberger Grünen möchten den Vortrag als parteiübergreifende Veranstaltung verstanden wissen, in der sich angehende Kommunalpolitiker aller Parteien aus erster Hand über Hintergründe zur Baupolitik informieren und sich Anregungen für eine zukunftsorientierte Gestaltung ihrer Gemeinde holen können. Für Allersberg hat das Thema aufgrund von zwei geplanten Wohngebieten hohe Aktualität.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden sich auch die Kandidat*innen der Grünen für den Marktgemeinderat vorstellen.

 

Termin: 5. März 2020, 19:30 Uhr
Ort: Ev. Gemeindezentrum Allersberg, Saint-Céré-Platz 1, Allersberg
Eintritt: frei

 

 

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Mon, 24 Feb 2020 20:36:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_und_eine_welt_laden_sammeln_faschingsmuell/ Grüne und Eine-Welt-Laden sammeln Faschingsmüll http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_und_eine_welt_laden_sammeln_faschingsmuell/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_und_eine_welt_laden_sammeln_faschingsmuell/ Unter dem Motto "Erst Remmidemmi, dann Ramadama" findet am Aschermittwoch, 26.2.2020 eine... Unter dem Motto "Erst Remmidemmi, dann Ramadama" findet am Aschermittwoch, 26.2.2020 eine Müllsammelaktion in Allersberg statt.

 

Nach den Faschingsumzügen bleibt in den Straßen und Grünflächen der Gemeinden oft viel Müll liegen. In Allersberg wollen sich die GRÜNEN und der Eine-Welt-Laden „Encuentro“ zusammen dem Problem annehmen. Unter dem Motto „zuerst Remmidemmi, dann Ramadama“ rufen sie zu einer Müllsammelaktion am Aschermittwoch auf, um den Ort von Bonbon-Papier, Flaschen, Zigarettenkippen und anderen Überbleibseln des Faschings zu befreien. Alle Allersberger sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen.

Treffpunkt für die Freiwilligen ist am Aschermittwoch, 26. Februar 2020, um 15 Uhr am Parkplatz in der Hilpoltsteiner Straße (Alter Festplatz).

Eigene Handschuhe sind mitzubringen.

Kinder bis 12 Jahren dürfen nur in Begleitung einer Aufsichtsperson mitmachen.

Mit der Aktion wollen die beiden Organisatoren ein Zeichen setzen für einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt. Flaschendeckel, Bonbonpapier und ähnliche Abfälle gehören unterwegs in die Hosentasche, nicht in die Landschaft. Besonders schädlich ist Plastikmüll, der in der Regel Jahrhunderte in der Umwelt verbleibt und dabei nach und nach seine schädlichen Inhaltsstoffe abgibt. Diese Stoffe sind Gift für Tiere und Kleinstlebewesen, sie belasten unser Trinkwasser, und Mikroplastik, das über Flüsse bis ins Meer gelangen, gefährdet das marine Ökosystem.

Bei schlechtem Wetter wird die Aktion auf Samstag, 29.2.2020 verschoben.

Info-Telefon: 09176-3550295

 

 

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Wed, 19 Feb 2020 20:28:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/-602be32942/ Allersberg beteiligt sich an landkreisweitem Blühprojekt der Grünen http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/-602be32942/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/-602be32942/ Beim Auftakt für ein landkreisweites Blühprojekt von Bündnis 90 / Die Grünen war auch der... Am 1. Februar 2020 fand der Auftakt für ein landkreisweites Projekt von Bündnis 90 / Die Grünen statt. Unter dem Motto "1 Quadratmeter Grün" wollen die Grünen im Landkreis Roth in den kommenden Wochen hochwertiges, heimisches Saatgut an Bürger verteilen und so den Landkreis begrünen.

Die Mischung besteht aus 100% heimischen Wildpflanzen, mehrjährig und bestens geeignet für unsere heimischen Insekten. Denn wie so oft kommt es auf die Details an. Saatgutmischungen aus dem Baumarkt enthalten oft Kulturpflanzen und ortsfremde Arten, die zwar Honigbienen und Hummeln anlocken, für die bedrohten heimischen Wildbienenarten aber keine Nahrung bereit halten. Einige dieser Pflanzen können die einheimischen Wildpflanzenarten sogar verdrängen.

Die Saatgutmischung werden wir in Allersberg bei unseren Infoständen im März gerne an die Bevölkerung verteilen. So kann jeder einen kleinen Beitrag zum Insekten- und Artenschutz leisten: Mehr Grün für Allersberg!

Opens internal link in current windowMehr zum Artenschutz

 

Für den Ortsverband Allersberg war beim Auftakt zum Blühprojekt unsere Sprecherin Tanja Josche dabei.

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Sat, 01 Feb 2020 23:33:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/leben_mit_der_energiewende_einladung_zum_filmabend_mit_diskussion/ Leben mit der Energiewende: Einladung zum Filmabend mit Diskussion http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/leben_mit_der_energiewende_einladung_zum_filmabend_mit_diskussion/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/leben_mit_der_energiewende_einladung_zum_filmabend_mit_diskussion/ Die Allersberger Grünen laden zur Filmvorführung von „Autark“ - Leben mit der Energiewende 4"... Die Allersberger Grünen laden zur Filmvorführung von „Autark“ - Leben mit der Energiewende 4" ein. Regisseur Frank Farenski ist persönlich mit vor Ort. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Verein Energiebündel Roth-Schwabach e.V.
 

Der Ortsverband Allersberg von Bündnis 90 / Die Grünen lädt für den 12. Februar 2020 ab 19:00 Uhr zur Filmvorführung des Kino-Dokumentarfilms "Autark" ein, dem vierten Teil der Reihe "Leben mit der Energiewende" von Regisseur Frank Farenski. Der Film zeigt den Weg von Menschen, die ihren eigenen Strom erzeugen und sich so unabhängig machen von Energieversorgern. Alle Interessierten sind zu der Filmvorführung im Ev. Gemeindezentrum Allersberg herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Regisseur Frank Farenski ist persönlich mit vor Ort und lädt im Anschluss an die Filmvorführung zur Diskussion ein.

Über den Film

Sich in Sachen Energieversorgung autark zu machen, auf diese Idee kommen immer mehr Bürgerinnen und Bürger. So sparen sie nicht nur Geld, sondern machen sich auch unabhängig von Großkonzernen. Der Film beleuchtet genau diesen Weg in die Unabhängigkeit und wie er sich auf andere Lebensbereiche der Menschen auswirken kann. Die Erfahrung, sein eigenes Haus mit Energie zu versorgen, lässt den Wunsch nach Autarkie zum Beispiel auch bei der Nahrungsversorgung wachsen. Der Film zeigt in 90 Minuten, was Menschen selbst tun können, um die persönliche Energiewende zu gestalten und damit Sicherheit für die Zukunft zu erlangen.

Mehr zum Film: www.lebenmitderenergiewende.de

Energie und Klimaschutz stehen im Fokus der Grünen

„Die Energiewende ist für uns Grüne ein zentrales Thema“, erklärt Tanja Josche, Sprecherin des Ortsverbands Allersberg. „Fossile Brennstoffe sind endlich und zudem für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn wir die Erderwärmung stoppen wollen, müssen wir mehr Energie aus Wind und Sonne gewinnen.“ Mit dem Film wollen die Grünen zeigen, wie das durch dezentrale Strukturen gelingen kann – mit Beteiligung der Bürger und der Kommunen. „Wir können die Energiewende selbst in die Hand nehmen und unseren eigenen Strom produzieren. Dazu wollen wir ermutigen.“ Die Allersberger Grünen treten bei der Kommunalwahl mit dem Ziel an, ein klimaneutrales Allersberg zu schaffen, das sich aus erneuerbaren Energiequellen selbst versorgt.

Unterstützt von unabhängigen Experten des Energiebündels

Die Veranstaltung in Allersberg wird vom unabhängigen Verein „Energiebündel Roth-Schwabach e.V.“ unterstützt. Der Verein entstand 2010 aus einer Gruppe engagierter Menschen aus verschiedenen Organisationen des Landkreises Roth und der Stadt Schwabach, die schon damals zum Abschied von fossilen Energieträgern aufriefen und die Energiewende so schnell wie möglich voranbringen wollten. Ziel des Vereins ist es, aufzuklären, zu informieren, Alternativen aufzuzeigen und bestehende, innovative Kräfte zu bündeln.

„In Zeiten des heute vielfach ausgerufenen Klimanotstands sind vor allem die Kommunen gefordert, die dezentrale und CO2-freie Energiewende umzusetzen. Dabei wollen wir unterstützen“, erklärt Hermann Lorenz, stellv. Vorsitzender des Vereins. Ein wichtiger Schritt ist dabei die „solare Baupflicht“ bei Neubauten, entsprechend § 9 Abs. 1 Nr. 23 Baugesetzbuch, die in Bayern erstmals die Stadt Amberg beschlossen hat. „Hier sollten alle Landkreiskommunen mitziehen“, so Lorenz.

Mehr über den Verein: Opens external link in current windowhttps://www.energiebuendel-rh-sc.de/Opens external link in current window 

 

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Kontakt:

Tanja Josche
Sprecherin OV Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Email: tanja.josche(at)gruene-allersberg.de 

Georg Decker
Sprecher OV Allersberg
Altenfelden 55
Tel.: 09176 / 835
Email: georg.decker(at)gruene-allersberg.de 

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Wed, 29 Jan 2020 14:25:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_praesentieren_ihr_wahlprogramm_fuer_allersberg/ Grüne präsentieren ihr Wahlprogramm für Allersberg http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_praesentieren_ihr_wahlprogramm_fuer_allersberg/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruene_praesentieren_ihr_wahlprogramm_fuer_allersberg/ Schwerpunkte sind der Klimaschutz, eine familienfreundliche Infrastruktur sowie eine... Schwerpunkte sind der Klimaschutz, eine familienfreundliche Infrastruktur sowie eine naturverträgliche wirtschaftliche Entwicklung

Die Allersberger Grünen haben bei einem Wahlkampftreffen Anfang Januar ihr Programm für die Kommunalwahl vorgelegt. Der Klimaschutz spielt darin eine zentrale Rolle: Ziel der Grünen ist es, ein klimaneutrales Allersberg zu schaffen, das sich aus erneuerbaren Energiequellen selbst versorgt. „Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Um sie zu bewältigen, müssen wir auch auf kommunaler Ebene endlich handeln“, kommentiert Tanja Josche, Sprecherin des Ortsverbands.

Die Grünen, die erstmals für den Marktgemeinderat kandidieren, haben dafür ein Maßnahmenpaket entwickelt, um die CO2-Emissionen der Gemeinde zu senken. Dieses umfasst unter anderem Vorgaben in Bebauungsplänen, die energieeffizientes Bauen und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern, mehr PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, eine Windkraftanlage in Bürgerhand, ein mobiles Blockheizkraftwerk für das Freibad, Unterstützung bei Haussanierungen, einen attraktiven und emissionsfreien ÖPNV sowie neue Mobilitätsangebote wie Carsharing oder Bürgerbusse. Außerdem müssten künftig bei allen Entscheidungen im Marktrat Klimaschutzaspekte berücksichtigt werden, so die Grünen.

Familienfreundliche Infrastruktur und Naturschutz

Klimaneutral und gleichzeitig ein attraktiver Wohnort für alle Generationen – das ist die Vision der Grünen für Allersberg. Sie setzen sich unter anderem dafür ein, dass bei neuen Wohngebieten vermehrt auch kleinere, bezahlbare Wohneinheiten geplant werden, die Singles, Senioren oder Wohngemeinschaften gerecht werden. Für Familien seien ausreichend Betreuungsplätze für Kinder vom Krippen- bis zum Hortalter wichtig sowie attraktive Sportstätten und Freizeitangebote. Die Belebung des Kernorts, die Förderung regionaler und fairer Produkte sowie bedarfsgerechte Angebote für Senioren sind weitere Eckpunkte des Programms, das die Grünen zusammen mit interessierten Bürgern in einer Klausur entwickelt haben. Besonders wichtig ist ihnen der Natur- und Artenschutz: Öffentliche Grünflächen wollen sie artenschutzgerecht gestalten, das Grün in den Gärten und ökologischen Landbau fördern, alte Bäume, z.B. im geplanten Sportpark, erhalten und den Flächenverbrauch minimieren.

Ökologie und Ökonomie zusammenbringen

Die Grünen machten bei der Auftaktveranstaltung auch noch einmal deutlich, dass sie ein Gewerbegebiet westlich von Altenfelden befürworten. Angesichts hoher Schulden auf der einen Seite und anstehender Investitionen auf der anderen sei die Gemeinde dringend auf die Neuansiedlung von Betrieben angewiesen, die Gewerbesteuer zahlen. Sie mahnen jedoch, dabei die Auswirkungen auf Natur und Bevölkerung im Blick zu behalten. Viel Verkehr, Lärm und Emissionen sowie der Verlust an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen – das gilt es zu vermeiden. Sie plädieren daher für ein „grünes“ Gewerbegebiet mit Strom- und Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien sowie naturnaher Gestaltung. Dabei ist ihnen ein Branchenmix wichtig, um vielfältige Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und die wirtschaftlichen Risiken für die Gemeinde zu minimieren.

 

Weitere Informationen zu den Zielen der Grünen:
Opens internal link in current windowwww.gruene-allersberg.de/kommunalwahl

Interessierte können sich außerdem bei Veranstaltungen vor Ort über die Themen der Grünen informieren:

12.2., 19:00 Uhr
Filmvorführung „Autark - Leben mit der Energiewende“
mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur Frank Farenski

5.3., 19:30 Uhr
Vortrag „Nachhaltige Wohngebiete – Bauen für die Zukunft“

von Ursula Sowa, Mitglied des Bayerischen Landtags und baupolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion

Opens internal link in current windowAlle Termine

 

Kontakt:

Tanja Josche
Sprecherin OV Allersberg
Freystädter Str. 61
90584 Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Mobil: 0163 / 5821443
Email: tanja.josche@gruene-allersberg.de 

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Sat, 18 Jan 2020 01:01:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/neue_ahornbaeume_fuer_die_freystaedter_strasse/ Neue Ahornbäume für die Freystädter Straße http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/neue_ahornbaeume_fuer_die_freystaedter_strasse/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/neue_ahornbaeume_fuer_die_freystaedter_strasse/ Bei einer Baumpflanzaktion haben die Allersberger Grünen die Lücken in der Allee geschlossen. Bei einer Baumpflanzaktion haben die Allersberger Grünen die Lücken in der Allee geschlossen.


Vor rund fünf Jahren sind in der Freystädter Straße, die von Ahornbäumen gesäumt ist, mehrere neue Wohnhäuser entstanden. Im Rahmen der Bauarbeiten mussten damals einige Bäume entfernt werden. Seitdem hatten Anwohner bei der Gemeinde immer wieder nachgefragt, wann die Lücken in der Allee wieder geschlossen würden, zuletzt bei einer Bürgerfragestunde im Mai. Die Allersberger GRÜNEN boten der Gemeindeverwaltung an, sich der Sache anzunehmen. Diese sagte zu, und am 9. November 2019 war es nun soweit: An den freien Stellen in der Allee pflanzten die GRÜNEN drei junge Ahornbäume. An der Baumpflanzaktion beteiligten sich Mitglieder des Ortsverbands, deren Familienangehörige sowie interessierte Bürger. Die GRÜNEN werden auch das regelmäßige Wässern der Bäume im kommenden Jahr übernehmen.

GRÜNE wollen alte Bäume erhalten und neue pflanzen

Den Baumbestand in Allersberg zu erhalten und gezielt neue Bäume zu pflanzen, ist den GRÜNEN ein großes Anliegen. Es geht ihnen dabei nicht nur um die Ortsverschönerung, sondern vor allem um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen: „Bäume sind für uns lebensnotwendig. Sie liefern Sauerstoff, spenden Schatten und verbessern das Mikroklima“, erklärt GRÜNEN-Mitglied Thomas Schröder. Ein ausgewachsener Laubbaum könne an einem heißen Tag bis zu 400 Liter Wasser verdunsten lassen und so die Umgebung kühlen.

Da Bäume zudem CO2 binden, tragen sie auch zum Klimaschutz bei. „Aufforsten alleine reicht gegen die Klimakrise natürlich nicht, wenn wir nicht auch unseren CO2-Ausstoß drastisch senken. Aber es ist ein Baustein“, so der Landwirtschaftsmeister weiter, der selbst Wälder besitzt und schon vor Jahren begonnen hat, diese mit klimaresistenten Baumarten umzubauen. Denn viele heimische Bäume sind der zunehmenden Hitze und Trockenheit nicht gewachsen.

„Mit der Pflanzaktion wollen wir ein Zeichen setzen für einen bewussteren Umgang mit unserer Natur und zeigen, dass jeder noch so kleine Beitrag wichtig ist“, ergänzt die GRÜNEN-Sprecherin Tanja Josche.

 

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Thu, 14 Nov 2019 13:11:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_stellen_ihre_liste_fuer_die_kommunalwahl_auf/ Allersberger Grüne stellen ihre Liste für die Kommunalwahl auf http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_stellen_ihre_liste_fuer_die_kommunalwahl_auf/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/allersberger_gruene_stellen_ihre_liste_fuer_die_kommunalwahl_auf/ „Weil wir hier leben“ – das landesweite Motto der GRÜNEN gilt auch in Allersberg. Der noch junge... „Weil wir hier leben“ – das landesweite Motto der GRÜNEN gilt auch in Allersberg. Der noch junge Allersberger Ortsverband will sich aktiv einbringen und tritt erstmals mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl an. Dafür haben die GRÜNEN engagierte Bürger*innen als Kandidaten gewonnen.
 

Die Allersberger Grünen trafen sich am 5. November 2019 zur Aufstellungsversammlung, deren Leitung Boris Czerwenka, Sprecher des Kreisverbands Roth, übernahm. Einstimmig nominierten die GRÜNEN ihre Kandidaten für die Wahl des Marktgemeinderats im kommenden März. „Wir haben ein tolles Team zusammenbekommen, das viel Know-How mitbringt und mit kreativen Ideen die drängenden Themen in unserer Gemeinde anpacken will“, freut sich Tanja Josche, Sprecherin des Ortsverbands.

Tanja Josche wird selbst auf Platz 1 kandidieren. Die selbständige Autorin wünscht sich, dass alle Generationen in Allersberg gut leben können und will sich für bezahlbaren Wohnraum, einen lebendigen Ortskern, ausreichend Betreuungsplätze für Kinder vom Krippen- bis zum Hortalter und attraktive Freizeitangebote einsetzen. Besonders am Herzen liegt ihr der Klimaschutz: Allersberg soll bis 2040 eine klimaneutrale Gemeinde werden.

Georg Decker, ebenfalls Sprecher des Ortsverbands, tritt auf Platz 2 an. Der Altenfeldener will sich für ein lebenswertes Allersberg und mehr Transparenz in der Gemeindepolitik engagieren: „Hier gibt es viel Potenzial für Verbesserungen“, so Decker. Eine ganzheitliche, ökologische und zukunftsorientierte Gemeindeentwicklung ist ihm wichtig. Als leitender Regierungsdirektor in der Bayerischen Staatsverwaltung bringt er viel Verwaltungserfahrung mit.

Auf Platz 3 folgt Roland Herzog. Der ehemalige Unternehmer und jetzige Dozent an der Berufsschule Roth betont, dass Ökologie, Ökonomie und Lebensqualität für ihn nicht im Widerspruch stehen: „Ich bin überzeugt, dass sich Allersberg im Einklang mit Natur und Umwelt auch wirtschaftlich so entwickeln kann, wie es seiner verkehrsgünstigen Lage entspricht“, sagt Herzog.

Als Gebäudeenergieberater will Martin Greser dazu beitragen, die CO2-Emissionen der Gemeinde zu senken und mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. „Damit die Energiewende gelingt, müssen sich alle beteiligen. Die Gemeinde kann hier über Bebauungspläne und eine nachhaltige Energiewirtschaft sehr viel gestalten“, sagt der ehemalige Rückersdorfer Gemeinderat.

Thomas Schröder engagiert sich seit vielen Jahren in seiner Heimat: 10 Jahre als Ortsobmann und fast 20 Jahre im Allersberger Marktgemeinderat. Dem Landwirtschaftsmeister aus Ebenried liegen vor allem ein bewusster Umgang mit der Umwelt und gutes Miteinander am Herzen. „Marktrat sein bedeutet für mich, offen zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die Allersberg weiterbringen - auch über Parteigrenzen hinweg.“

Thomas Irgang sieht in der geographischen Lage viel Potenzial: "Aus der Nähe zu Nürnberg und zum Rothsee sollte man mehr machen", sagt er und möchte sich für eine bessere Bahnanbindung, den Schutz der Natur und ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum einsetzen.

Die ersten sechs Kandidaten werden auf der Wahlliste der GRÜNEN dreifach bzw. zweifach aufgestellt und belegen damit die Listenplätze 1 bis 17. Auf den Plätzen 18 bis 20 treten zudem an: der parteifreie Jörg Klimczak, dem als Mitglied im Pfarrgemeinderat und Eine-Welt-Laden-Team vor allem Nachhaltigkeit und regionales, faires Handeln am Herzen liegen, die ebenfalls parteifreie Cornelia Veit, die sich bessere Radwege und eine höhere ÖPNV-Taktung wünscht, und Martin Raps, der sich für ein modernes Allersberg im Einklang mit der Natur einsetzen will.

In den Wochen vor der Wahl werden die GRÜNEN ihre Persönlichkeiten und ihre Ziele für die Gemeinde den Bürgern in Allersberg und in den Ortsteilen vorstellen. Sprecherin Tanja Josche freute sich auf einen engagierten und fairen Wahlkampf sowie eine gute Zusammenarbeit mit den Kandidierenden.
 

Mehr Informationen:

Kurzporträts der Kandidierenden


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Kontakt:

Tanja Josche, Sprecherin OV Allersberg
Freystädter Str. 61
90584 Allersberg
Tel.: 09176 / 3550295
Mobil: 0163 / 5821443
Email: tanja.josche(at)gruene-allersberg.de

Georg Decker, Sprecher OV Allersberg
Altenfelden 55
90584 Allersberg
Tel.: 09176 / 835
Email: georg.decker(at)gruene-allersberg.de

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Mon, 11 Nov 2019 15:34:00 +0100
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/besser_bauen_fuer_ein_gutes_klima_gruene_wollen_zukunftsfaehige_wohngebiete/ Besser bauen für ein gutes Klima: Grüne wollen zukunftsfähige Wohngebiete http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/besser_bauen_fuer_ein_gutes_klima_gruene_wollen_zukunftsfaehige_wohngebiete/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/besser_bauen_fuer_ein_gutes_klima_gruene_wollen_zukunftsfaehige_wohngebiete/ Bei den Baugebieten „Im Keinzel II“ und „Am St. Wolfgang“ sollten nach Ansicht der Allersberger...

- Pressemitteilung vom 10.10.2019 -
 

Die Planungen der Marktgemeinde für die neuen Wohngebiete „Im Keinzel II“ und „Am St. Wolfgang“ sind nach Ansicht der Grünen nicht zeitgemäß. Sie wünschen sich klare Vorgaben in den Bebauungsplänen, damit energieoptimierte und klimafreundliche Häuser entstehen können.

Die Marktgemeinde Allersberg plant derzeit die Ausweisung von zwei neuen Wohngebieten. Entstehen sollen insgesamt etwa hundert Wohneinheiten, überwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser. Die Allersberger Grünen kritisieren, dass Klimaschutz-Aspekte bei den Planungen offenbar keine Rolle spielen: Weder zur Nutzung von erneuerbaren Energien noch zur Energieeffizienz gäbe es Vorgaben in den Bebauungsplanentwürfen. „Das ist äußerst kurzsichtig und zeigt, dass die Gemeinde die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat“, kommentiert Tanja Josche, Sprecherin des Ortsverbands Allersberg von Bündnis 90 / Die Grünen. „Wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen, müssen wir dafür sorgen, dass hier energieoptimiert und klimafreundlich gebaut wird. Schließlich entstehen ein Drittel aller CO2-Emissionen rund ums Haus.“

Neue Häuser müssen mindestens klimaneutral sein

Die Voraussetzungen für klimafreundliches Bauen werden im Bebauungsplan geschaffen: „Hier kann die Gemeinde zum Beispiel festlegen, dass keine fossilen Energieträger für die Wärmegewinnung verwendet werden dürfen“, erklärt Martin Greser, Gebäudeenergieberater und Mitglied der Grünen. „Und sie kann zusätzlich auf den künftigen Energieverbrauch der Gebäude einwirken, indem sie zum Beispiel eine bestimmte Bebauungsdichte, kompakte Baukörper, Südausrichtung der Fassaden, Flächen für Solarenergie und den Energiestandard KfW 40 (Plus) oder besser vorschreibt.“ Diese Vorgaben sollten nach Ansicht der Grünen unbedingt in die Planung einbezogen werden. In ihrer Stellungnahme im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung schlagen sie vor, das Gebiet „Im Keinzel II“ westlich der Lampersdorfer Straße als Null-Emissions-Siedlung zu planen. Für „Am St. Wolfgang“ halten sie aufgrund der günstigen Südhanglage sogar eine Plus-Energie-Siedlung für umsetzbar: ein Wohngebiet, das mehr Energie erzeugt, als dessen Bewohner verbrauchen. Überschüssige Energie kann dann an andere Haushalte der Kommune abgegeben werden.

Klimaneutrales Bauen bringt Vorteile für Hausbesitzer

Klimaneutrale Wohngebiete würden die CO2-Bilanz der Gemeinde verbessern. Und auch die Hausbesitzer könnten davon profitieren, indem sie Strom- und Heizkosten einsparen. „Eine Photovoltaikanlage rechnet sich schon nach etwa zehn Jahren“, erklärt Martin Greser. Viele umweltbewusste Bauherren setzen daher bereits auf solare Stromgewinnung mit Speichermöglichkeit. Sie sollte nach Ansicht der Grünen für die neuen Baugebiete fest vorgeschrieben werden. Im Hinblick auf die Wärmequelle raten sie allerdings, den Bauherren mehr Flexibilität zu lassen. Für ein gut gedämmtes Haus ist heute schließlich nur wenig Restwärme nötig. Ob diese über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Pellet-Ofen oder Erdwärme erzeugt wird, spielt im Hinblick auf den CO2-Ausstoß kaum eine Rolle. Auch eine zentrale Wärmeversorgung könnte sinnvoll sein. Um das zu prüfen, empfehlen die Grünen, zusammen mit Fachplanern ein Energiekonzept für diese Baugebiete zu erstellen.

Energiefresser Mobilität: Nachhaltiges Verkehrskonzept gefordert

In einem Neubaugebiet mit modernen, energieoptimierten Häusern wird durch das Wohnen selbst kaum noch Energie verbraucht. Der größte Energiefresser ist dann die Mobilität. Deshalb fordern die Grünen, auch diesen Aspekt in der Bauleitplanung von Anfang an mitzudenken. Ein zentral organisiertes Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen sowie öffentlich zugängliche E-Ladestationen, die mit lokal erzeugtem Solarstrom gespeist werden, könnten dabei Bausteine eines nachhaltigen Konzepts sein. „Wir brauchen ein attraktives Mobilitätsangebot für unsere Neubürger“, beschreibt Grünen-Mitglied Roland Herzog das Ziel der Ortsgruppe. „Wer aus der Stadt aufs Land zieht, sollte sich nicht einen Zweitwagen anschaffen müssen. Carsharing ist hier ein guter Ansatz. Und für die Erstfahrzeuge gibt es eine zentrale Parkfläche mit PV-Anlage auf dem Dach. Das spart Platz und entlastet die Umwelt.“

Weitere Vorschläge: Grünflächen, Mehrfamilienhäuser, Erhalt der Streuobstwiese

Neben dem Vorschlag für CO2-neutrale Wohngebiete bringen die Allersberger Grünen eine Reihe weiterer Ideen für Nachbesserungen an den Bebauungsplänen ein. Beim Gebiet „Am St. Wolfgang“ ist ihrer Ansicht nach der Abstand von der Bebauung zum Waldrand sowie zum Kreuzweg zu knapp bemessen. Auch ein Kinderspielplatz fehle hier. Für beide Wohngebiete fordern sie zudem einen größeren Anteil an Mehrfamilienhäusern, um den Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen in Allersberg auszugleichen. Außerdem schlagen sie vor, dass nicht bebaute Grundstücksteile als Grünflächen anzulegen sind, um einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten. Kritisch sehen die Allersberger Grünen, dass für „Im Keinzel II“ eine Streuobstwiese gerodet werden soll. Denn die Obstbäume dienen verschiedenen Vogel- und Fledermausarten als Ruhe- und Fortpflanzungsstätten. Den Verlust an Lebensräumen könne man nicht ausgleichen, indem man die Baumstümpfe in die Grünfläche am Wachtgraben versetzt, wie im Entwurf vorgesehen. Die Grünen wollen die Streuobstwiese erhalten und schlagen vor, durch einen entsprechenden Zuschnitt der Grundstücke die Bäume in die Planfläche zu integrieren.

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Downloads:

Stellungnahme zum Vorentwurf des Bebauungsplans "Am St. Wolfgang" (PDF)

Stellungnahme zum Vorentwurf des Bebauungsplans "Im Keinzel II"(PDF)

 

Pressekontakt:

Tanja Josche
09176-3550295
tanja.josche(at)gruene-allersberg.de

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Thu, 10 Oct 2019 15:54:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/infostand_am_allersberger_marktplatz_fokusthema_klimaschutz/ Infostand zum Thema Klimaschutz http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/infostand_am_allersberger_marktplatz_fokusthema_klimaschutz/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/infostand_am_allersberger_marktplatz_fokusthema_klimaschutz/ Am 28.9. haben wir mit interessierten Bürgern über die Klimakrise, Maßnahmen für mehr Klimaschutz... Am 28.9. haben wir am Allersberger Bauernmarkt über die Klimakrise und die Forderungen der Grünen für mehr Klimaschutz informiert. Die vielen Gespräche am Stand haben klar gezeigt, dass der Klimawandel die Menschen bewegt. Sehr gut angekommen sind dabei unsere Klimaschutztipps für den Alltag. Darin zeigen wir, mit welchen kleinen Verhaltensänderungen man schon etwas tun kann, um die eigene CO2-Bilanz zu verbessern.

Natürlich war am Infostand auch die künftige Ortsentwicklung ein großes Thema. Viele Allersberger haben hier ihre Ideen bei unserer Mitmachaktion eingebracht und mit uns über die geplanten Industriegebiete diskutiert.

Mehr auf unserer Themenseite "Klimakrise":

Hintergründe -- Klima-Sofortprogramm der Grünen -- Klimaschutztipps für den Alltag

 

 

 

 

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Thu, 03 Oct 2019 01:07:00 +0200
http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruenes_gewerbegebiet_in_allersberg/ Grünes Gewerbegebiet in Allersberg? http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruenes_gewerbegebiet_in_allersberg/ http://www.gruene-roth.de/ortsverbaende/gruene-allersberg/aktuelles/aktuelles-volltext/article/gruenes_gewerbegebiet_in_allersberg/ Die Allersberger Grünen halten Gewerbeansiedlungen für dringend notwendig, kritisieren aber den... Die Allersberger Grüne halten Gewerbeansiedlungen für dringend notwendig, kritisieren aber den hohen Flächenverbrauch. Über Vorgaben im Bebauungsplan wollen sie Auswirkungen auf Natur und Klima minimieren.

- Pressemeldung vom 21.8.2019 -
 

Die Marktgemeinde Allersberg plant östlich des Ortsteils Altenfelden zwei große Industriegebiete auf einer Fläche von insgesamt 30 Hektar. Der Ortsverband Allersberg von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN kritisiert den hohen Flächenverbrauch und befürchtet, dass Verkehr, Abgase und Lärm die Natur und die Bevölkerung stark beeinträchtigen könnten. Gleichzeitig sehen die GRÜNEN aber auch die Notwendigkeit, neue Betriebe in Allersberg anzusiedeln, um Einnahmen zur Sanierung des Haushalts zu generieren. „Wir brauchen dringend Gewerbeansiedlungen, das steht außer Frage. Dies darf aber nicht zu Lasten der Umwelt und des Klimas gehen“, so Tanja Josche, Sprecherin der GRÜNEN in Allersberg. Der Ortsverband schlägt daher Maßnahmen für ein „grüneres“ Gewerbegebiet vor.

Ein kleineres Gewerbegebiet mit sauberen Energien

Für die GRÜNEN ist die Größe der Industriegebiete ein wichtiger Kritikpunkt. 30 Hektar Natur, das entspricht einer Fläche von rund 42 Fußballfeldern, sollen in Gewerbefläche umgewandelt werden. Durch die Versiegelung gehen fruchtbare Böden verloren, Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum. Auf der Fläche West I sind Tierarten betroffen, die auf der „Roten Liste“ stehen. Die GRÜNEN fordern daher ein kleineres Gewerbegebiet, um den Flächenverbrauch in Grenzen zu halten. Und dieses Gewerbegebiet solle so wenig umwelt- und klimaschädlich wie möglich sein. „Wir verursachen ohnehin schon zu viele CO2-Emissionen. Es dürfen mit dem Gewerbegebiet nicht noch mehr werden“, betont Tanja Josche. Eine wichtige Stellschraube ist dabei die Energieversorgung: Wärme und Strom sollten die Unternehmen aus erneuerbaren Energiequellen selbst erzeugen, zum Beispiel über PV-Anlagen oder Solarkollektoren auf den Dächern, die die Gemeinde im Bebauungsplan fest vorschreibt.

Auch die Auswahl der Betriebe hat einen Einfluss auf die Klimabilanz der Gemeinde. Mit Logistikern würden die CO2-Emissionen deutlich steigen – neben all den weiteren Nachteilen, die diese Betriebe mit sich bringen: hohes Verkehrsaufkommen, keine qualifizierten Arbeitsplätze, hoher Flächenverbrauch, „wild“ parkende LKWs nachts und an Wochenenden, und bei Konzernen wie Amazon das Problem, dass Gewerbesteuer andernorts und nicht in Allersberg gezahlt würden. Die GRÜNEN sehen die Ansiedlung von Logistikbetrieben daher sehr kritisch und plädieren stattdesssen für einen Branchenmix.

Weniger Flächenversiegelung, mehr Maßnahmen zum Artenschutz

Positiv dagegen bewerten die Allersberger GRÜNEN Ansätze wie die geplante Pflicht zur Dachbegrünung. Denn das reduziert den Energiebedarf der Betriebe. Zudem kann Niederschlagswasser verzögert ablaufen. Das ist angesichts der Bodenversiegelung wichtig: Sie erhöht das Risiko, dass es bei Starkregenereignissen zu Überschwemmungen kommt. Den GRÜNEN geht die Maßnahme aber noch nicht weit genug. Sie schlagen vor, möglichst viele Flächen versickerungsfähig zu gestalten und das Regenwasser der Dächer als Grau- oder Löschwasser weiterzuverwenden, um Trinkwasser zu sparen. Nicht überbaubare Flächen sowie Einfriedungen und die Randbereiche der Regenrückhaltebecken sollten unbedingt naturnah gestaltet sein, um Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Denn mit dem Flächenverbrauch ist schließlich immer ein Verlust an biologischer Vielfalt verbunden. Dieser muss durch Ausgleichsmaßnahmen direkt auf der Fläche bestmöglich kompensiert werden. Weitere Anregungen der GRÜNEN betreffen u.a. die Außenbeleuchtung, um Auswirkungen auf nachtaktive Insekten gering zu halten, Maßnahmen zur Förderung der E-Mobilität, Vorgaben zum Lärmschutz sowie Einrichtungen für LKW-Fahrer.

Auswirkungen auf Natur und Bevölkerung bleiben

Ein Eingriff in die Natur wird das geplante Gewerbegebiet dennoch bleiben. Gerade angesichts der Schutzgebiete in der Nähe muss besonders hingeschaut werden: Ein Trinkwasserschutzgebiet, ein Landschaftsschutzgebiet und das Vogelschutzgebiet „Nürnberger Reichswald“ grenzen direkt an die Planflächen an. Weiter südlich befindet sich das Naturschutzgebiet Stauwurzel Rothsee. Diese Gebiete gilt es zu schützen, ebenso wie die Bevölkerung vor zusätzlichem Lärm und Verkehr. Schließlich liegt in Altenfelden die Lärmbelastung schon jetzt deutlich über dem, was die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) als Grenzwert vorgibt.

Gewerbegebiet als Chance: Championsleague UND Nachhaltigkeit

„Allersberg hat die Chance, mit dem Gewerbegebiet in die Championsleague aufzusteigen, hieß es kürzlich in einem Leserbrief. Wir haben aber auch die Chance, damit ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen“, fasst Tanja Josche zusammen. „Wir können zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Wenn wir beides zusammenbringen, profitieren langfristig alle: Die Gemeinde, weil der nachhaltigste Standort künftig der wettbewerbsfähigste sein wird. Die Betriebe, weil sich Regenwassernutzung, energieeffiziente Gebäude etc. auch finanziell lohnen. Die Bevölkerung, weil die Einnahmen in die Gemeindeinfrastruktur investiert werden können. Und die Natur, weil Emissionen, Versiegelung und Flächenverbrauch so gering wie möglich bleiben.“

Um das zu erreichen, sei aber ein konstruktives Miteinander wichtig: „Wir müssen uns auf die Sache konzentrieren. Es gilt, Ideen und Konzepte zu diskutieren, um gemeinsam die beste Lösung zu finden“, so Tanja Josche. Dabei könne sich jeder Bürger einbringen. Die Informationen zum Bauvorhaben sind im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung für jeden einsehbar.

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Foto: chuttersnap on Unsplash

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Thu, 22 Aug 2019 14:40:00 +0200