Antrag: Vorbereitet sein auf künftige Starkregenereignisse

Vor einem Jahr die Flut, jetzt die Hitzewelle. Extreme wie diese werden immer häufiger. Die Frage ist daher: Was können wir tun, um unsere Gemeinde fit zu machen und Schäden zu minimieren?

Vor einem Jahr kam es zur verheerenden Flut-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz, bei der über 180 Menschen ihr Leben verloren. Ihnen gedenken wir heute. 

Auch bei uns in Franken gab es starke Überschwemmungen, in Allersberg lief glücklicherweise nur eine Baugrube voll. In diesem Jahr ist es eine Hitzewelle, die uns zu schaffen macht. Die Klimakrise ist da - und sie macht Extreme wie diese immer wahrscheinlicher.

Die Frage ist daher: Wie können wir uns vorbereiten? Wie können wir unsere Gemeinden fit machen, damit z.B. bei einem Starkregen Schäden möglichst gering bleiben?

  • Zunächst müssen wir wissen, welche Gebiete und Infrastrukturen im Fall einer Sturzflut besonders gefährdet sind, und mit welchen Wassertiefen zu rechnen ist. Regenrisiko-Karten sind dabei hilfreich.
  • Dann gilt es, in der Bebauungsplanung, beim Gebäudebau/-umbau und bei der Kanalisation mit den passenden Maßnahmen vorzusorgen (z.B. mit oberirdischen Sammelflächen, baulich geschützten Kellereingänge, Lichtschächten, Tiefgarageneinfahrten).
  • Auch den Bürger*innen helfen solche Karten: Sie können ihr eigenes Risiko besser abschätzen und ggfs. Eigenmaßnahmen ergreifen.

Deshalb hat unsere Fraktion beantragt, dass auch Allersberg sich der Starkregenvorsorge widmet. Wir wollen, dass wir auf kommende Extremwetterereignisse besser vorbereitet sind!

Mehr zu unserem Antrag:

https://gruenlink.de/2kiu

 

 

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