Bei der Jahreshauptversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis Roth am 30. September 2026 wurde der Kreisvorstand für die kommenden zwei Jahre neu gewählt. Eine besondere Verbindung nach Schwanstetten gibt es an der Spitze des neuen Vorstands: Mario Engelhardt, Mitglied des Schwanstettener Gemeinderats und des Vorstands der Grünen in Schwanstetten, wurde zum Sprecher des Kreisverbands gewählt.
Gemeinsam mit Ingrid Karg wird Engelhardt künftig den Kreisverband führen. Zum Schriftführer wurde Simon Jäger gewählt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören Ursula Burkhardt, Gerhard Dahlberg, Tanja Josche, Andrea Prinz und Louis Reuter dem neuen Kreisvorstand an.
Die Neuwahl fand im Rahmen der Jahreshauptversammlung statt, bei der auch auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückgeblickt wurde. Ein Schwerpunkt lag auf der Kommunalwahl 2026 und der Vernetzung der grünen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger im Landkreis. Weitere Themen waren unter anderem Veranstaltungen gegen Hass und Hetze, die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung zum 8. Mai, das 40-jährige Bestehen des Kreisverbands sowie verschiedene Aktionen und Veranstaltungen im Landkreis.
Erfreulich entwickelte sich auch die Mitgliederzahl. Zum 24. September zählte der Kreisverband 305 Mitglieder in insgesamt elf Ortsverbänden. Gegenüber September 2025 kamen 46 neue Mitglieder hinzu; 13 Mitglieder traten aus oder verstarben. Damit setzt sich der längerfristige Mitgliederzuwachs fort.
Für die Schwanstettener Grünen bedeutet die Wahl Engelhardts, dass künftig ein Mitglied aus den eigenen Reihen an verantwortlicher Stelle die Arbeit des Kreisverbands mitgestaltet. Als Gemeinderat kennt er zugleich die kommunalpolitische Arbeit vor Ort und kann diese Erfahrungen in die Zusammenarbeit der Grünen im gesamten Landkreis einbringen.
Neben dem Kreisvorstand wurden bei der Versammlung auch die Delegierten für verschiedene Parteigremien auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene sowie die Rechnungsprüferinnen und Rechnungsprüfer neu gewählt.
Kerstin Lawson
Kerstin Lawson
"Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen." Das ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult). Die Studie, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere in ländlichen Regionen Kommunen durch erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen gewinnen können.
Damit Kommunen von der Energiewende profitieren können, müssten die Anlagen auch ortsansässigen Investoren gehören, zumindest in Teilen. Von den zehn Milliarden Euro, die bis 2023 an lokaler Wertschöpfung durch die Erneuerbaren generiert werden konnten, ging mehr als die Hälfte an große Investoren ohne regionale Bindung, so die Studie. "Finanzielle Beteiligungsmodelle, Bürgerenergiegesellschaften und kommunale Investitionen könnten dafür sorgen, dass mehr Wertschöpfung vor Ort bleibt und mehr Anwohner und Anwohnerinnen von der Energiewende profitieren", betont Steven Salecki, Co-Autor der Studie und Volkswirt am IÖW.
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(Petra Engelhardt und Schwabscher Tagblatt vom 21.03.2025)
Bilder Frank Farenskiund und OV-Schwanstetten
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Quelle: https://www.martin-stuempfig.de
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