Eure Ideen und Wünsche - unser Auftrag!

Dafür stehen wir bei der Kommunalwahl 2026

Bei unseren Stammtischen, bei unserer Themenklausur und über Social Media & Co. haben wir gemeinsam mit euch das Wahlprogramm für Allersberg entwickelt:

Wir haben euch gefragt, was eure Wünsche sind, was fehlt in der Gemeinde, was gut ist und was man verbessern kann, was ihr euch wünscht, damit Allersberg lebenswert bleibt bzw. noch attraktiver wird.

Die Ideen und Anliegen haben wir zusammengetragen - eure Wünsche sind nun unser Auftrag! Dafür werden wir uns einsetzen im Gemeinderat. 

Wahlprogramm - Flyer zur Kommunalwahl 2026 (PDF)

 

 

Unsere Themen

Ein Ort für alle Generationen

Viele von uns hatten eine tolle Kindheit in Allersberg. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass auch unsere Kinder hier sicher und geborgen aufwachsen können, dass eine gute Zukunft vor ihnen liegt. Allersberg soll ein lebenswerter Ort für alle sein – ob alt oder jung, neu hinzugezogen oder alteingesessen. Deshalb setzen wir uns im Gemeinderat ein für:

  • Ein Ortszentrum mit weniger Lärm, weniger Verkehr, mehr Sicherheit - durch Tempo 30 und Zebrastreifen an kritischen Stellen wie vor der Apotheke.
  • Kindergärten, die für die Zukunft geplant sind: mit ausreichend Personal, viel Grün, kühlenden Räumen und vor allem genug Platz, damit keine Container nötig sind.
  • Einen grünen Pausenhof für die Grundschule und den neuen Hort.
  • Eine Stelle für Schulsozialarbeit, wie sie die Grundschule beantrag hat. Denn sie wird dringend gebraucht. Dass der Marktrat sie 2025 abgelehnt hat und an der Jugend spart, sehen wir als großen Fehler.
  • Frei nutzbare öffentliche Flächen zum Spielen und Sporttreiben (Bolzplatz).
  • Eine flexible Ferienbetreuung – unabhängig vom Hortplatz.
  • Den Erhalt des Eintracht-Vereinsgebäudes als Raum der Begegnung den alle nutzen können - einfach, kostenlos, ohne Konsumzwang.
  • Mehr Bänke zum Entspannen und sanierte Gehwege, die für Kinderwagen wie Rollator geeignet sind.
  • Unterstützung für Familien angesichts steigender Kosten von Kinderbetreuung, Wohnungen etc.

Energie

Sonne und Wind schicken uns ihre Energie kostenlos, und kein Diktator dieser Welt kann den Hahn zudrehen. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, diesen natürlichen Schatz zu nutzen. Denn Wind- und Sonnenenergie sind nicht nur sauber, sondern auch billiger als Gas und Öl. Wichtig ist uns dabei: Die Gewinne müssen in die Gemeindekasse fließen und bei allen Bürgerinnen und Bürgern ankommen.

Deshalb setzen wir uns ein für:

  • Bürgerwindräder, von denen alle profitieren.
  • Die Sicherung der Flächen in unseren Windkraftvorranggebieten – damit die Gemeinde mitreden kann.
  • PV-Anlagen auf Schulen, Kitas und anderen geeigneten Dachflächen der Gemeinde – natürlich mit Speicher.
  • Mehr Zuschüsse für alle, die auf erneuerbare Energien setzen, z. B. mit Balkonmodulen und Batteriespeichern.
  • Beratung und Unterstützung bei der Haussanierung.
  • Austausch von Öl- und Gas-Heizungen in gemeindlichen Gebäuden.
  • Eine Bauleitplanung, die klimaschonendes Bauen fördert.
  • Ein Nahwärmenetz für den Kernort.
  • Die konsequente Umsetzung des kommunalen Wärmeplans.
  • Eine CO2-neutrale Wärmeversorgung – ganzheitlich geplant für Freibad, Hort und Mittelschule.

Wirtschaft fördern. Ortskern beleben.

Globale Krisen, Konkurrenz aus China, demografischer Wandel, künstliche Intelligenz und mehr: Unsere lokalen Betriebe stehen unter Druck. Wir wollen sie bestmöglich unterstützen, damit sie Arbeits- und Ausbildungsplätze
sichern können. Allersberg soll ein attraktiver Standort für alle sein: für Betriebe und ihre Beschäftigten.
Dazu braucht es eine Ortsplanung, die Wohnen, Arbeiten und Einkaufen nicht trennt, sondern zusammendenkt.

Wir setzen uns ein für:

  • Mehr Leben am Marktplatz – durch Läden und Cafés, mehr Außenflächen für die Gastro, Bänke zum Verweilen.
  • Gezielte Unterstützung regionaler Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie der Landwirtschaft – damit die Wertschöpfung vor Ort bleibt.
  • Pop-Up-Stores in leerstehenden Gebäuden, z. B. für Kunsthandwerk, Leihladen oder Second-Hand.
  • Dorfladen / Smart Store für Ebenried.
  • Zentrumsnahes, bezahlbares Wohnen für Senioren und Menschen mit Behinderung. Die Entwicklung am alten Bauhof unterstützen wir, aber nicht in den aktuellen Dimensionen.
  • Bei neuen Gewerbeansiedlungen klarer Fokus auf Regionalität, Branchenvielfalt und Qualität als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb.
  • Ein Parkkonzept für mehr Aufenthaltsqualität im Ortskern.

Mobilität

Wenn ältere Menschen zum Arztbesuch nach Roth müssen, wenn Jugendliche ihre Freunde in Hilpoltstein treffen wollen, dann stehen sie oft vor einem Problem: Wie kommen wir ohne Auto hin? Meist sind sie auf Familie oder Nachbarn angewiesen. Wir GRÜNE finden: Alle Menschen müssen mobil sein können – einfach, günstig, sicher. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Niemanden abhängen, alle mitnehmen!

Wir setzen uns ein für:

  • Mehr Busse nach Hilpoltstein und Roth sowie zwischen Hauptort und Ortsteilen.
  • Einen Shuttle zum Bahnhof, der jeden Zug anbindet.
  • Sichere Radwege und konsequente Umsetzung des Radwegkonzepts.
  • Mehr Zugverbindungen nach Nürnberg - tagsüber wie abends.
  • Sichere Ortskerne für Fußgänger*innen und Radfahrende.
  • Mehr Ladesäulen für E-Autos, zum Beispiel am alten Festplatz.
  • Flexible Fahrdienst-Modelle, z. B. für Arztbesuche, zum Einkaufen, bei der Kirchweih.

Natur und Klima

Auch in Allersberg spüren wir die Folgen der Klimakrise: Mehr Tropennächte, in denen wir kein Auge zu machen. Heftige Gewitter und Starkregen, der die Keller volllaufen lässt. Lange Dürreperioden, die Ernten bedrohen und die Wasserversorger an ihre Grenzen bringen. Gegen diese Wetterextreme wollen wir GRÜNE unsere Gemeinde besser wappnen, damit wir in unserem schönen Allersberg weiter so gut leben können wie bisher.

Im Gemeinderat setzen wir uns ein für:

  • Einen entsiegelten Marktplatz mit kühlenden Bäumen und Trinkbrunnen.
  • Eine Prämie oder Auszeichnung für alle, die ihren gepflasterten Vorgarten insektenfreundlich verändern.
  • Den weitgehenden Erhalt des Eintracht-Geländes als Grünfläche.
  • Eine wassersensible Ortsplanung: Dachflächen und Fassaden begrünen, Regenwasser nicht ableiten, sondern in der Fläche halten.
  • Zuschüsse für alle, die eine Zisterne einbauen.
  • Bestandsgebäude aufstocken, statt neue Flächen versiegeln.
  • Klimatolerante Bäume pflanzen und alte Bäume besser pflegen – zum Beispiel durch Gießsäcke und Baumpatenschaften.
  • Personal in der Verwaltung für Klimaschutz und -anpassung.
  • Maßnahmen für eine saubere Umwelt mit weniger Müll, z.B. Kippen-Sammelbehälter und Ramadama-Aktionen.

Bürgerbeteiligung

Demokratie heißt nicht, alle paar Jahre wählen zu gehen. Demokratie lebt vom Mitmachen! Deshalb hören wir zu, was die Menschen in Allersberg bewegt. Aus ihren Ideen ist auch dieses Wahlprogramm entstanden – bei unserer Klausur und unseren Stammtischen. Bürgerbeteiligung sollte auch im Gemeindealltag selbstverständlich sein: Jeder  Blickwinkel ist wichtig und braucht Raum!

Wir setzen uns ein für:

  • Frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei Vorhaben – nicht erst, wenn die Pläne schon stehen (s. Alter Bauhof).
  • Professionelle Beteiligung bei großen Projekten, z.B. der Entwicklung des Eintracht-Gelände oder Marktplatzes. Alle dürfen ihren Ort mitgestalten!
  • Eine Anlaufstelle für Verbesserungsvorschläge z. B. Kummerkasten, Online.
  • Beiräte und Arbeitskreise zu Themen wie Nachhaltigkeit, Senioren oder Jugend, die woanders längst Standard sind. Der Rat profitiert von Impulsen.
  • Transparenter Zugang zu Ratsprotokollen und Beschlüssen für Markträte und Bürger*innen.
  • Echte Jugendbeteiligung in Form eines Jugendparlaments: Jugendliche haben verdient, dass man sie ernst nimmt.
  • Ein Bürgerbudget, das es den Menschen ermöglicht, selbst zu entscheiden, wie öffentliche Gelder verwendet werden.
  • Mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung für Ehrenämter.

 


Was uns sonst wichtig ist

Wir stehen für eine Debattenkultur des Miteinander und stellen uns gegen Ausgrenzungen und Anfeindungen.

Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Haushaltspolitik ein – mit Fokus auf dauerhafte Einnahmen im Verwaltungshaushalt  statt dem Verkauf von Tafelsilber für kurzfristige Erlöse. Bei Ausgaben wollen wir einen Nachhaltigkeitscheck.

Mit einer lebendigen Erinnerungskultur wollen wir dazu beitragen, dass Allersberg aus seiner Geschichte lernt und seiner Verantwortung gerecht wird. Eine Straße nach einem SA-Mitglied zu benennen, zählt nicht dazu. Wir setzen uns dafür ein, die Wilhelm-Burkhardt-Straße umzubenennen.

Der Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Demokratie. Wir fordern, dass unsere Gemeinde hier klare Kante zeigt und Initiativen zur Stärkung der Demokratie konsequent unterstützt.