Bei unseren Stammtischen, bei unserer Themenklausur und über Social Media & Co. haben wir gemeinsam mit euch das Wahlprogramm für Allersberg entwickelt:
Wir haben euch gefragt, was eure Wünsche sind, was fehlt in der Gemeinde, was gut ist und was man verbessern kann, was ihr euch wünscht, damit Allersberg lebenswert bleibt bzw. noch attraktiver wird.
Die Ideen und Anliegen haben wir zusammengetragen - eure Wünsche sind nun unser Auftrag! Dafür werden wir uns einsetzen im Gemeinderat.
Wahlprogramm - Flyer zur Kommunalwahl 2026 (PDF)
Viele von uns hatten eine tolle Kindheit in Allersberg. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass auch unsere Kinder hier sicher und geborgen aufwachsen können, dass eine gute Zukunft vor ihnen liegt. Allersberg soll ein lebenswerter Ort für alle sein – ob alt oder jung, neu hinzugezogen oder alteingesessen. Deshalb setzen wir uns im Gemeinderat ein für:
Sonne und Wind schicken uns ihre Energie kostenlos, und kein Diktator dieser Welt kann den Hahn zudrehen. Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, diesen natürlichen Schatz zu nutzen. Denn Wind- und Sonnenenergie sind nicht nur sauber, sondern auch billiger als Gas und Öl. Wichtig ist uns dabei: Die Gewinne müssen in die Gemeindekasse fließen und bei allen Bürgerinnen und Bürgern ankommen.
Deshalb setzen wir uns ein für:
Globale Krisen, Konkurrenz aus China, demografischer Wandel, künstliche Intelligenz und mehr: Unsere lokalen Betriebe stehen unter Druck. Wir wollen sie bestmöglich unterstützen, damit sie Arbeits- und Ausbildungsplätze
sichern können. Allersberg soll ein attraktiver Standort für alle sein: für Betriebe und ihre Beschäftigten.
Dazu braucht es eine Ortsplanung, die Wohnen, Arbeiten und Einkaufen nicht trennt, sondern zusammendenkt.
Wir setzen uns ein für:
Wenn ältere Menschen zum Arztbesuch nach Roth müssen, wenn Jugendliche ihre Freunde in Hilpoltstein treffen wollen, dann stehen sie oft vor einem Problem: Wie kommen wir ohne Auto hin? Meist sind sie auf Familie oder Nachbarn angewiesen. Wir GRÜNE finden: Alle Menschen müssen mobil sein können – einfach, günstig, sicher. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Niemanden abhängen, alle mitnehmen!
Wir setzen uns ein für:
Auch in Allersberg spüren wir die Folgen der Klimakrise: Mehr Tropennächte, in denen wir kein Auge zu machen. Heftige Gewitter und Starkregen, der die Keller volllaufen lässt. Lange Dürreperioden, die Ernten bedrohen und die Wasserversorger an ihre Grenzen bringen. Gegen diese Wetterextreme wollen wir GRÜNE unsere Gemeinde besser wappnen, damit wir in unserem schönen Allersberg weiter so gut leben können wie bisher.
Im Gemeinderat setzen wir uns ein für:
Demokratie heißt nicht, alle paar Jahre wählen zu gehen. Demokratie lebt vom Mitmachen! Deshalb hören wir zu, was die Menschen in Allersberg bewegt. Aus ihren Ideen ist auch dieses Wahlprogramm entstanden – bei unserer Klausur und unseren Stammtischen. Bürgerbeteiligung sollte auch im Gemeindealltag selbstverständlich sein: Jeder Blickwinkel ist wichtig und braucht Raum!
Wir setzen uns ein für:
Wir stehen für eine Debattenkultur des Miteinander und stellen uns gegen Ausgrenzungen und Anfeindungen.
Wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Haushaltspolitik ein – mit Fokus auf dauerhafte Einnahmen im Verwaltungshaushalt statt dem Verkauf von Tafelsilber für kurzfristige Erlöse. Bei Ausgaben wollen wir einen Nachhaltigkeitscheck.
Mit einer lebendigen Erinnerungskultur wollen wir dazu beitragen, dass Allersberg aus seiner Geschichte lernt und seiner Verantwortung gerecht wird. Eine Straße nach einem SA-Mitglied zu benennen, zählt nicht dazu. Wir setzen uns dafür ein, die Wilhelm-Burkhardt-Straße umzubenennen.
Der Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Demokratie. Wir fordern, dass unsere Gemeinde hier klare Kante zeigt und Initiativen zur Stärkung der Demokratie konsequent unterstützt.