Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Roth

Landratswahl 2023: Ben Schwarz tritt für Grüne und SPD an

Bündnis 90 / Die Grünen und SPD präsentieren gemeinsamen Landratskandidaten – Vorankommen des Landkreises wichtiger als Parteipolitik – Zeit für neue politische Impulse

Bündnis 90 / Die Grünen und SPD präsentieren gemeinsamen Landratskandidaten – Vorankommen des Landkreises wichtiger als Parteipolitik – Zeit für neue politische Impulse

Ben Schwarz tritt als gemeinsamer Kandidat von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen bei der Landratswahl 2023 an. „Die großen Zukunftsaufgaben müssen und werden wir gemeinsam anpacken,“ sagt der Kreisrat und amtierende Bürgermeister von Georgensgmünd. Er betont, dass die beiden Parteien bei inhaltlichen Schwerpunkten und ihren Visionen für den Landkreis Roth eng beieinander liegen: „Es gibt viele Überschneidungen. Gemeinsam werden wir Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit – zwei der drängendsten Themen unserer Zeit – verbinden und den Landkreis fit machen für eine gute Zukunft der hier lebenden Menschen.“

Ben Schwarz will an die Arbeit von Landrat Herbert Eckstein anknüpfen und wird auch manches anders machen: „Unser Landkreis steht heute sehr gut da. Doch einige Weichen werden wir gemeinsam neu stellen müssen, damit unsere Region auch in 20 Jahren ein attraktiver Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten ist. Hier braucht es neue Impulse, die ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Kreistag sowie der Verwaltung setzen werde“, so der 46-jährige Rechtsanwalt. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Ausbau von Bus und Bahn, Stärkung der Jugendarbeit, eine Energiewende, von der alle profitieren, Maßnahmen zur Klimaanpassung und die Entwicklung zur Gesundheitsregion sehen er und die Fraktionsspitzen der Parteien als vordringliche Aufgaben.

Fokus auf Sachthemen wichtiger als Parteiprofilierung

Zur Entscheidung, einen gemeinsamen Kandidaten aufzustellen, erklärt die Grünen-Sprecherin Tanja Josche: „Es geht uns um Veränderung, nicht Parteiinteressen. Große Aufgaben wie Klimaschutz und Klimaanpassung müssen schnell und konsequent angepackt werden. Gemeinsam können wir für den Landkreis hier mehr bewirken.“

Felix Erbe, Fraktionssprecher der Grünen im Kreistag: „Wir sind vor allem auch menschlich vom dreifachen Familienvater Ben Schwarz überzeugt. Ihm geht es nicht um die eigene Person, sondern immer um die Sache. Er ist eine Persönlichkeit, die Menschen zusammenbringt, die unterschiedliche Meinungen und Interessen respektiert und um Ausgleich bemüht ist. Das sind beste Voraussetzungen für das Amt des Landrats. Wir stehen geschlossen hinter Ben Schwarz.“

Viel Erfahrung in der parteiübergreifenden Zusammenarbeit

Für die SPD ist es kein Novum, mit anderen Parteien einen Kandidaten aufzustellen. So wurde Ben Schwarz bereits 2011 gemeinsam von SPD und CSU als Bürgermeisterkandidat in Georgensgmünd nominiert. Dort hat er in den letzten Jahren parteiübergreifendes Denken und Arbeiten unter Beweis gestellt. „Die Suche nach den besten Lösungen darf nicht an Fraktions- und Parteigrenzen enden“, sagt Ben Schwarz. „Als Bürgermeister ist mir Politik auf Augenhöhe wichtig. Diesen Politikstil will ich auch als Landrat fortführen.“ Was letztlich zähle, sei das Vorankommen des Landkreises, nicht Parteipolitik.

Ute Mahl, gemeinsam mit Ben Schwarz Kreisvorsitzende der SPD, freut sich über die Bereitschaft von Schwarz, für den Landkreis und die hiesigen Menschen verstärkt Verantwortung zu übernehmen: „Ben Schwarz engagiert sich seit 2014 im Kreistag mit seinen diversen Fachausschüssen und bekleidet hier seit 2020 das Amt des Fraktionsvorsitzenden. Mit seiner Fachkompetenz in vielen Politikfeldern hat er sich weit über die SPD hinaus einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.“ Vor seiner politischen Karriere war Ben Schwarz als Rechtsanwalt und als Dozent im Bereich Pflegerecht tätig.

Sven Ehrhardt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag: „Als Leiter einer Verwaltung in Georgensgmünd verfügt Ben Schwarz über Führungskompetenz, von der die mehreren hundert Beschäftigten des Landkreises und die Bürgerinnen und Bürger profitieren werden. Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet in Georgensgmünd, das gemeinsam mit Röttenbach und Spalt verwirklicht wird, hat er bewiesen, dass er die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen den Gemeinde- und Parteigrenzen praktisch umsetzen kann und dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sind.“

Ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises ist in den Augen von Ben Schwarz, dass sich die Menschen mit ihrer Heimat identifizieren und bereit sind, sich gemeinsam zu engagieren. „Es ist mir wichtig, das zu fördern. Ich will Landrat für alle sein.“ Dabei komme es darauf an, die Vielfalt des Landkreises und der Gemeinden wertzuschätzen und jede Region mit ihrer besonderen kulturellen Prägung zu sehen. „Wir sind ein bunter Landkreis. Das ist unsere große Stärke, auf die wir bauen können.“

Getrennte Nominierungen

Die beiden Parteien werden Ben Schwarz jeweils als Kandidaten nominieren. Bei Bündnis 90 / Die Grünen ist dafür eine Mitgliederversammlung erforderlich, bei der SPD entscheiden die Delegierten. Geplant sind beide Versammlungen für Mitte Oktober.

 

Kontakt:

Tanja Josche / tanja.josche@gruene-roth.de 
Henrik Schmidt-Heck / henrik.schmidt-heck@gruene-roth.de 

((Bildunterschrift: SPD und Grüne präsentieren ihren gemeinsamen Kandidaten zur Landratswahl 2023. Von links: Henrik Schmidt-Heck (Sprecher Grüne KV Roth), Sven Ehrhardt (Fraktionssprecher der SPD-Kreistagsfraktion), Tanja Josche (Sprecherin Grüne KV Roth), Ben Schwarz (Landratskandidat und Vorsitzender des SPD Unterbezirks Roth), Ute Mahl (Co-Vorsitzende des SPD Unterbezirks Roth), Felix Erbe (Sprecher der Grünen-Kreistagsfraktion))

Kategorie

Landratswahl